Unsere Themen


Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Sie unterrichten in der Schule das Fach Deutsch. Sie lieben Ihren Beruf, sind sich Ihrer besonderen Verantwortung gegenüber Ihren Schülerinnen und Schülern bewusst.

Sie suchen den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen; Sie wünschen eine praxisnahe Fortbildung und gleichzeitig einen engen Kontakt zur Germanistik an der Universität. Sie fordern ein größeres Gewicht des Faches Deutsch im Fächerkanon. Sie möchten gerne über die aktuelle Weiterentwicklung des Faches informiert sein - und selbst aktiv daran mitarbeiten.

Dann sind Sie als Deutschlehrerin oder Deutschlehrer beim Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband an der richtigen Adresse!

Diese Homepage zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der Aktivitäten des bundesweit über die jeweiligen Landesverbände präsenten Fachverbands. Überzeugen Sie sich selbst und werden Sie Mitglied im Deutschlehrerverband!


Zum 60. Todestag von Bertold Brecht

Didaktiker, Dialektiker, ewiger Beunruhiger

Lesen Sie auf faz.net den spannenden Artikel zu Brechts Bedeutung heute: "Wie man eine beunruhigende Präsenz bleibt" von Katharina Laszlo. Mit einem Tagungsbericht vom fünfzehnten Symposion der International Brecht Society in Oxford.

[weiter ...]


Zum Tode von Georg Behütuns (1949-2016)

Nachruf auf einen engagierten Kollegen und versierten Fachmann

Der langjährige Vorsitzende des Landesverbandes Bayern, Oberstudiendirektor Georg Behütuns, ist am 8. Juli 2016 im Alter von 67 Jahren gestorben. Vor seiner Pensionierung am 1. August 2014 war Georg Behütuns Schulleiter des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in Aschaffenburg; er war 26 Jahre Oberstudiendirektor.

Georg Behütuns leitete von 1987-2014 den Landesverband Bayern des Fachverbandes Deutsch. Auf seine Initiative ging direkt nach der Wende eine enge Zusammenarbeit mit dem thüringischen Fachverband zurück. Es folgten bayerisch-thüringische Germanistentage zu ambitionierten Themen wie Weimarer Klassik und Gegenwartsliteratur.

Zugleich publizierte er in bewundernswerter Breite zu Eichendorff, der Weimarer Klassik, dem Barock, zu mittelalterlichen Texten im Schulunterricht bis hin zu Martin Walser. Darüber hinaus beschäftigte sich Behütuns mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Als Redakteur betreute er über lange Jahre die Zeitschriftenschau der MITTEILUNGEN.

Der Landesverband Bayern und der Bundesvorstand des Fachverbandes Deutsch bedauern seinen frühen Tod sehr. Wir haben ihn als engagierten Kollegen geschätzt, der unsere Fachtagungen mit seinen Beiträgen bereichert hat. Er war der ruhende Pohl in der Runde: aufmerksam zuhörend, ruhig-besonnen, mit klarem Standpunkt, aber auch immer wieder ausgleichend und zielführend in Konfliktsituationen. Von ihm erwartete man die überbrückenden Formulierungen. Er wird dem Fachverband Deutsch fehlen.

Seinen Hinterbliebenen drücken wir unser aufrichtiges Beileid aus. Wir werden Georg Behütuns ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Landesverband Bayern: Dr. Anke Emminger
Für den Bundesvorstand des Fachverbandes Deutsch: Dr. Beate Kennedy

Foto: © Main-Echo / Gregor


Nicht Faust, sondern Wilhelm Tell

Wie steht es um den Kanon der klassischen Schulliteratur? Auch eine Sache der nationalen Identität?

Diesen Fragen geht der Artikel "Fack ju Göthe" von Thomas Vitzthum nach. "Es gibt keine Bildungsschulsprache mehr", doch unter "den Schülern ist es einhellige Überzeugung, dass es gut ist, sich mit klassischer Literatur zu beschäftigen" – so die Vorsitzende des Fachverbands Deutsch, Dr. Beate Kennedy, im Gespräch mit dem Redakteur. Lesen Sie die Hintergrundinformationen aus Schul- und Verlagssicht.

[weiter ...]


NRW-Germanistentag (Kleiner Germanistentag 2016): „Goethe ist gut! – Aber nicht nur tote Dichter im Unterricht...“

17. September 2016 in Borken/Westfalen

Goethes „Faust“ im Zentralabitur NRW – endlich! Oder oh Schreck?! Auf dem NRW-Germanistentag in Borken/Westf. können sich alle Deutschlehrer und -lehrerinnen von der immerwährenden Aktualität Goethes und seiner Faust-Figur überzeugen und Medien und Methoden im Umgang mit diesem Klassiker kennenlernen, die auch heutige Schüler und Schülerinnen für eine intensive Lektüre motivieren und begeistern.

Aber nicht nur klassische Texte, sondern auch Jugend- und Gegenwartsliteratur für den Deutschunterricht bilden einen weiteren Schwerpunkt dieser Fachtagung. Jungen lesen anders – und deshalb werden Möglichkeiten der Leseförderung, insbesondere für Schüler, vorgestellt.

Schauen Sie in das Programm, melden Sie sich an und freuen Sie sich auf eine Veranstaltung mit hochkarätigen Wissenschaftlern!

Ort: Gymnasium Remigianum, 46325 Borken, Josefstr. 4-6
Termin: 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Anmeldung bis zum 02.09.2016

[weiter ...]


Interkulturalität --- Herausforderung für den Deutschunterricht

Rückblick auf die baden-württembergische Jahrestagung 2016 in Stuttgart

In der Ausschreibung zur Tagung hieß es programmatisch, dass die Hauptaufgabe der Integration uns noch bevorsteht. Gleichzeitig stellten die Schulen schon immer eine der bedeutendsten Integrationsfaktoren der Gesellschaft dar.

Lesen Sie zum Thema und zur Krise der Debattenkultur die "Einführung" des baden-württembergischen Landesvorsitzenden, Dr. Wolfgang Rzehak. Zudem den ausführlichen Tagungsbericht von Dorothea Schreiner. Und nutzen Sie gerne die vielfältige Materialsammlung für Ihren Unterricht!

Verzahnung von Wissenschaft und Praxis, Austausch mit Kollegen verschiedener Schularten, Neues erfahren, Fragen stellen, Antworten finden – Fortbildungen des Fachverbands Deutsch lohnen sich immer. Seien auch Sie nächstes Jahr dabei!

[weiter ...]


Wir sind im „Bilde“

Comics und Graphic Novels im Deutschunterricht --- Ein Bericht zur Fortbildungsveranstaltung des Landesverbands Hessen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kinder- und Jugendbuchforschung – 25. Februar 2016, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Comics und Graphic Novels im Unterricht – das ist immer noch eine „Grauzone“ in der Unterrichtspraxis. Für Kinder und Jugendliche sind sie seit Jahrzehnten nicht wegzudenken aus der Lesesozialisation, gehören selbstverständlich zu ihrem Alltag. In der Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts aber sind sie nach wie vor Stiefkinder, wenn nicht gar „Misfits“. Die Auseinandersetzung damit ist für Lehrer jedoch  lebensnotwendig, da sie zum einen in die Lesegewohnheiten ihrer Schüler einsteigen und sich zum anderen ein wichtiges Genre ihres Fachs erschließen können.

[weiter ...]


Stellungnahme des DGV und des SDD: Aus Flüchtlingen werden Mitbürgerinnen und Mitbürger

Integration durch Spracherwerb

Die Integration von Flüchtlingen in die bundesdeutsche Gesellschaft ist ein hochaktuelles Thema. Dass diese zuallererst über die Kommunikation, über die Sprache läuft, ist bekannt. Ebenso, dass es darum geht, möglichst vielen eingewanderten Menschen möglichst schnell und möglichst gut(es) Deutsch beizubringen. Der bildungspolitische Arbeitskreis des Deutschen Germanistenverbandes (DGV) und des Symposion Deutschdidaktik (SDD) hat sich zu Wegen und Irrwegen in einer Stellungnahme geäußert.

[weiter ...]


Erklärung des rheinland-pfälzischen Landesverbandes zu den Veränderungen des Abiturs ab 2017

Stellungnahme zu den Veränderungen in Rheinland-Pfalz und Forderung des Bundesverbandes nach Klärung der Leistungsanforderungen

Das Abitur soll ab 2017 nach einem KMK-Beschluss bundesweit vergleichbarer werden. Der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband e.V. zieht diese Aussage auf seiner letzten Bundesvorstandssitzung in Fulda erheblich in Zweifel. Über die Belastung der Deutschlehrkräfte in Rheinland-Pfalz zeigten sich auch die Vertreter der anderen Länder „entsetzt“. Statt den Lehrkräften mehr Freiraum für qualitativ hochwertigen Unterricht zu ermöglichen, treibe der Bürokratismus in Rheinland-Pfalz nun besondere Blüten.

************************

Die Erklärung steht zum Download als pdf-Datei zur Verfügung.

************************

[weiter ...]


Die Verbindung zwischen Schule und Universität wahren und vertiefen

Positionspapier der beiden Teilverbände des DGV: „Germanistik und Deutschunterricht“

Das im Sommer 2012 vom DGV-Gesamtvorstand als Diskussionsgrundlage erarbeitete Positionspapier dient einem Anliegen, das auch auf dem Deutschen Germanistentag 2013 in Kiel thematisiert wurde, nämlich „Positionierungen des Faches in Forschung, Studium, Schule und Gesellschaft” für das 21. Jahrhundert zu entwickeln. Am 16. Februar 2013 tagte erneut die zuständige Arbeitsgruppe, um das Papier fortzuschreiben und dabei Diskussionsbeiträge aufzugreifen und einzuarbeiten. Das derart überarbeitete Positionspapier wurde gemeinsam von beiden Teilverbänden auf dem Germanistentag 2013 in Kiel verabschiedet.

[weiter ...]


Leitthema "Erzählen" --- Online-Anmeldung noch bis 31.08.2016

25. Deutscher Germanistentag 2016 an der Universität Bayreuth --- Anmeldung ab sofort bis 31.08.2016

Erzählen”, das heißt, die Welt zu ordnen und zu deuten: von der alltäglichen Konstruktion der persönlichen Identität über kleine Geschichten bis zur großen Erzählung als Form kultureller Sinnbildung. Der Germanistentag stellt mit Fragen nach den medialen Ausprägungen und den vielfältigen Funktionen, die Erzählen in Alltagssprache und Literatur übernimmt, zentrale Gegenstände des Faches als Beobachtungsobjekte selbst ins Zentrum. Verbunden ist damit aber auch eine Reflexion auf die wissenschaftliche Tätigkeit an sich, denn in der Analyse und Deutung fertigt die Disziplin stets auch selbst eine Erzählung zu ihren Gegenständen. „Erzählen“ in all seinen Facetten zeigt die Germanistik und alle ihre Teilfächer in der Analyse gesellschaftlicher Grundbedürfnisse des Erzählens als genuine Wissenschaft vom Menschen.

[weiter ...]


Kieler Diskussionsveranstaltung des Germanistenverbandes zur Rechtschreibbenotung

Gabriele Knoop (Landesvorsitzende):„Am Stellenwert von Rechtschreibung wird sich nichts ändern.”

Der Erlass der schleswig-holsteinischen Landesregierung zur Rechtschreibbenotung, der eine Herabsetzung des Fehlerquotienten beinhaltet, stößt auf Kritik.

Laut Gabriele Knoop, der Landesvorsitzenden des Fachverbands Deutsch in Schleswig-Holstein, wird sich am Stellenwert von Rechtschreibung zwar nichts ändern, doch sieht sie die Gefahr des naheliegenden Fehlschlusses, Rechtschreibung und Zeichensetzung seien nun nicht mehr so wichtig. „Viele Kollegen wissen […] nicht, wie sie in mittleren und oberen Klassenstufen noch gegensteuern sollen.”

[weiter ...]


Illiteralität als Kulturbruch – Deutschunterricht im gesellschaftspolitischen Kontext

Ein Essay von Dr. Wolfgang Rzehak

Kann man Jugendliche und Literatur heute überhaupt noch zusammenführen? Oder sind das zwei Bereiche, die sich einander inkommensurabel gegenüberstehen? Natürlich gibt es immer noch eine mehr oder weniger große Schnittmenge. Diejenigen, die sich tagaus, tagein darum bemühen, Jugendlichen Literatur näherzubringen, müssen konstatieren, dass für Jugendliche in Anbetracht ihrer Lebensumstände die Beschäftigung mit Literatur eine immer geringere Rolle spielt. Die Zweifel scheinen zu wachsen, inwieweit man Jugendliche, bis sie den Status der "Reife" erlangen, an den Höhenkamm der Literatur heranführen kann – beziehungsweise soll.

[weiter ...]


Kooperationspartner

Archive

Veranstaltungen