Unsere Themen


Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Sie unterrichten in der Schule das Fach Deutsch. Sie lieben Ihren Beruf, sind sich Ihrer besonderen Verantwortung gegenüber Ihren Schülerinnen und Schülern bewusst.

Sie suchen den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen; Sie wünschen eine praxisnahe Fortbildung und gleichzeitig einen engen Kontakt zur Germanistik an der Universität. Sie fordern ein größeres Gewicht des Faches Deutsch im Fächerkanon. Sie möchten gerne über die aktuelle Weiterentwicklung des Faches informiert sein - und selbst aktiv daran mitarbeiten.

Dann sind Sie als Deutschlehrerin oder Deutschlehrer beim Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband an der richtigen Adresse!

Diese Homepage zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der Aktivitäten des bundesweit über die jeweiligen Landesverbände präsenten Fachverbands. Überzeugen Sie sich selbst und werden Sie Mitglied im Deutschlehrerverband!


Stellungnahmen des DGV zum Fach Deutsch in Schule und Hochschule

Veröffentlicht vom gemeinsamen Vorstand der beiden Teilverbände Fachverband Deutsch und Gesellschaft für Hochschulgermanistik im Deutschen Germanistenverband (DGV)

Ein Blick auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigt zum einen, dass die Anforderungen an den schulischen Deutschunterricht durch gesellschaftliche und bildungspolitische Umbrüche stetig gewachsen sind. Zum anderen werfen die Veränderungen in Inhalt und Aufbau aller Studiengänge in den germanistischen Instituten neue Fragen auf. Die aktuelle Phase politischer Neuorganisation erscheint besonders geeignet, Debatten weiterzuführen und Lösungsansätze anzubieten. Der Fokus der vorliegenden Stellungnahmen liegt auf dem Bildungswert der Germanistik bzw. des Faches Deutsch an den drei Lern- und Lehrorten Hochschule, Seminar und Schule. Ihre enge Verbindung, ja Abhängigkeit voneinander ist unbestritten, und zwar in alle Richtungen.

Zentrale Fragen zur Gestaltung und Vernetzung der Übergänge in den verschiedenen Studien- und Qualifikationsphasen wurden bereits 2012 im „Positionspapier der beiden Teilverbände“ in den Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes publiziert und auf dem Germanistentag in Kiel 2013 diskutiert. Das Papier hat heute, fünf Jahre später, nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt. Allerdings sind darüber hinaus aktuelle Herausforderungen in den Themenfeldern „Migration und Integration“, „Inklusive Bildung“, „Sprachbildung und Mediatisierung“ sowie „Studienkultur“ neu und weiter zu diskutieren. Hierzu nimmt der Deutsche Germanisten­verband wie folgt Stellung:

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Germanistentag 2019 – Call for Papers: "Zeit"

Ausschreibung vom 6. Februar 2018 für Panels und Workshops des 26. Deutschen Germanistentages 2019, Saarbrücken

Vom 22.-25. September 2019 findet der 26. Deutsche Germanistentag in Saarbrücken statt. Das Thema lautet "Zeit".

Als grundlegende Dimension betrifft Zeit auch sämtliche Gebiete der Germanistik. Spra­che und Literatur finden nicht nur in der Zeit statt und werden dadurch Teil von Sprach- und Literaturgeschichte, in ihnen wird Zeit auch sprachlich und textuell organisiert und reprä­sen­tiert – etwa als grammatische Kategorie, als ‚erzählte Zeit‘, als lyrische Präsenz. Damit wer­den Theorien von Zeit für die Sprach- und Literaturwissenschaften sowie die Didaktik des Deut­schen unmittelbar relevant. Umgekehrt tragen sie auch selbst zur theoretischen Konzep­tua­lisierung von Zeit bei. Zugleich ist Literatur als ästhetisches Medium in besonderer Weise ge­eignet, den ambivalenten Charakter von Zeit zwischen scheinbar objektiver Messbarkeit und subjektiver Wahrnehmung darzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus steht bil­dungs­politisch die Frage im Raum, wie viel Zeit für welche Prozesse im Leben der Lernenden zur Verfügung stehen soll und wie Curricula mit zeitlichen Ressourcen in Einklang gebracht wer­den können.

Zeit ist eines der zentralen Themen der Germanistik – auch als Teil einer Gesellschaft, die Zeit als knappes Gut bespricht und in der Zeitvorgaben den wis­senschaftspolitischen Dis­kurs mehr und mehr bestimmen.

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Reihe Linguistik und Schule

Neuerscheinung "Das Wort" von Eric Fuß und Maria Geipel

Eric Fuß und Maria Geipel, Das Wort

Die kompetente Verwendung von Wörtern im Kontext einer Sprache stellt ein hochspezialisiertes Fähigkeitssystem dar, das wir unbewusst beherrschen. Ebenso verfügen wir über eine implizite Kenntnis der Regeln, die den inneren Aufbau von Wörtern bestimmen. Der unbewusste Charakter sprachlichen Wissens erschwert jedoch dessen Vermittlung in Schule und Universität.

(Narr Francke Attempto Verlag)

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Oßmannstedter Studientage

Die Weimar-Jena-Akademie veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar eine Reihe von Wochenendfortbildungen für Lehrer

Im ersten Halbjahr 2018 sind folgende Veranstaltungen geplant:

  • 16.-18.03.2018 Goethe und Schiller als Dramatiker
  • 20.-22.04.2018 Thomas Mann und Weimar
  • 08.-10.06.2018 Goethe, Italien und die Weimarer Klassik

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Nochmal Irmgard Keun

Thomas Karlauf sieht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Zeit für Irmgard Keun gekommen. Auch die Süddeutsche Zeitung und der Deutschlandfunk widmen sich der Gesamtausgabe, deren zweite Auflage in Planung ist

Thomas Karlauf, "Ich kann nicht mehr für mich garantieren". In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.12.2017

Jens Bisky, "Ein Glanz". In: Süddeutsche Zeitung, 15.12.2017

Eva Pfister, "Von einer, die zur falschen Zeit witzig war", Deutschlandfunk, 03.12.2017

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Lehrerausbilder fordern bessere Arbeitsbedingungen für guten Unterricht

Landesverband SH/HH Fachverband Deutsch im DGV --- BAK Schleswig-Holstein ---- Verband der Geschichtslehrer Schleswig-Holstein

Mehrere Verbände des Landes Schleswig-Holstein befürchten massive Qualitätseinbußen in der Lehrerausbildung und -fortbildung. Sie fordern von der neuen Regierungskoalition bessere Arbeitsbedingungen am Institut für Qualitätssicherung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH), um den guten Unterricht zu sichern und weiterzuentwickeln.

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Der Beginn einer Debatte zur "Krise der Germanistik"

Heinz Drügh, Susanne Komfort-Hein und Albrecht Koschorke antworten im Feuilleton der heutigen "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (S. 11) auf Martin Doerrys Artikel im aktuellen "SPIEGEL" (Heft Nr. 6 vom 4.2.2017, S. 104 ff.).

"Seit der Studentenrevolte in den Sechzigerjahren und der Geburt der kritischen Germanistik hat sich das Fach in einem Maße ausdifferenziert, dass selbst die Akteure des Systems kaum noch den Überblick behalten können." Martin Doerry, "Schiller war Komponist", a.a.O., S. 106.

"Wenn Pop oder Camp seit den sechziger Jahren maßgeblichen Anteil an der Bildung innovativer literarischer Formen haben, dann erscheint es nicht so seltsam, dass auf Germanistentagen (ja, sie könnten mitunter aufregender sein und das Potential des Faches offensiver abbilden) neben Fontane und Thomas Mann auch ‚Film, Comic und Computerspiel‘ zur Debatte stehen, um nicht zu sagen: auch die Offenheit und Prozesshaftigkeit gegenwärtiger Literatur." Heinz Drügh, Susanne Komfort-Hein und Albrecht Koschorke, "Wir Todgeweihten grüßen euch!", a.a.O., S. 11.

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Neue Doppelspitze führt den Deutschen Germanistenverband

Mit den Wahlen auf den Mitgliederversammlungen des Deutschen
Germanistenverbandes (DGV) am 27. September 2016 auf dem 25.
Germanistentag in Bayreuth hat sich eine neue Doppelspitze des Verbandes
konstituiert.

Gemeinsamer Vorstand (hier nicht komplett) und der Vorsitzende des saarländischen Landesverbandes Fachverband Deutsch im Dezember 2016 in Saarbrücken

Nine Miedema, Professorin für deutsche Philologie des Mittelalters
und deutsche Sprache an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, tritt die Nachfolge von Martin Huber als erste Vorsitzende der Gesellschaft für Hochschulgermanistik im DGV an.

Beate Kennedy, promovierte Literaturwissenschaftlerin und Lehrerin am RBZ Wirtschaft in Kiel, bleibt Bundesvorsitzende des Fachverbands Deutsch.


Geschichte und Gegenwart des Germanistenverbandes

Eine Replik

Dr. Beate Kennedy und Prof. Dr. Martin Huber nehmen Stellung zum Artikel: „Merkwürdiger Verein” von Myriam Richter und Hans-Harald Müller in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Nr. 233, S. N4 vom 08.10.2014 (Kurzfassung eines Vortrags auf dem 50. Deutschen Historikertag).

 

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