| Der Beitrag des Fachverbands Deutsch zum Germanistentag 2010 |
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In diesem Jahr wird der Fachverband auf dem Germanistentag ein besonderes Format präsentieren: Die Kombination von Vorträgen und Workshops, die speziell auf die Unter-richtspraxis ausgerichtet sind. Dieses Angebot versteht sich als Ergänzung und ist in der Sektion 7 zusammengefasst. Es ist so gestaltet, dass alle Plenarvorträge besucht werden können und Wechsel zu anderen Sektionen immer möglich sind. Der Landesverband Baden-Württemberg im Fachverband Deutsch hat sich mit Unter-stützung der anderen Landesverbände zum Ziel gesetzt, durch das vielfältige Angebot, den unterschiedlichsten Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu entsprechen. |
| Jürgen Trabant: Ein Plädoyer für die Vielsprachigkeit |
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Der Artikel des Romanisten und Sprachwissenschaftlers Jürgen Trabant erörtert die Konsequenzen der Expansion und Normalisierung des Englischen als Wissenschaftssprache. Auf der Basis der These, dass Denken und Sprache in einem Verhältnis der Wechselwirkung stehen, plädiert er für Vielsprachigkeit. Im Rahmen dieser liberalen Praxis würde auch "die alte Kultursprache Deutsch [...] als voll ausgebaute Sprache" ihr Daseinsrecht behalten. |
| Wiard Raveling : EDINBURGH |
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EDINBÖRG ODER EDINBRA Über die korrekte Aussprache ausländischer Namen Sicher haben Sie beim Lesen des Titels gleich überlegt, wie Sie es denn mit der Aussprache der schottischen Hauptstadt halten. Aber wissen Sie auch, warum sich bei Ihnen eine bestimmte Aussprache fast schon als Automatismus festgesetzt hat? Wiard Raveling geht den Gründen nach und setzt sich in seiner Analyse ebenso kenntnisreich wie unterhaltsam mit unseren Aussprachegewohnheiten bei ausländischen Namen auseinander. Dabei berücksichtigt er: Historische und politische Entwicklungen, psychologische Motive, nationales Selbstbewusstsein, Sprachgewohnheiten der eigenen Sprachgemeinschaft, regionale Besonderheiten,Prestigegefälle der Sprachen, Wissen über Sprache, Standardsprache, Hyperkorrektheit |


