Sie unterrichten in der Schule das Fach Deutsch. Sie lieben Ihren Beruf, sind sich Ihrer besonderen Verantwortung gegenüber Ihren Schülerinnen und Schülern bewusst.

Sie suchen den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen; Sie wünschen eine praxisnahe Fortbildung und gleichzeitig einen engen Kontakt zur Germanistik an der Universität. Sie fordern ein größeres Gewicht des Faches Deutsch im Fächerkanon. Sie möchten gerne über die aktuelle Weiterentwicklung des Faches informiert sein - und selbst aktiv daran mitarbeiten.

Dann sind Sie beim Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband an der richtigen Adresse!
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„Selbst die Steine schreien….“
Reden von Elisabeth Schmitz
Unterrichtsprojekt

Beitrag von Ursula Zierlinger, Roßdorf

"Mit leichtem Gepäck" – das ist der Titel einer Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen, die im Frühjahr 2008 in der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfand. Die Resonanz war so positiv, dass das vorliegende Heft 3/09 der "Mitteilungen" konzipiert wurde und jetzt vorliegt.

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Ohne Literaturdidaktik
Bildungsnotiz der F.A.Z. vom 17.09.2009

An der Christian-Albrechts-Universität in Kiel wird seit zwei Semestern die für künftige Deutschlehrer an Gymnasien vorgeschriebene Vorlesung "Einführung in die Literaturdidaktik" nicht angeboten. Eine für Lehre, Forschung und Organisation verantwortliche Person ist nicht vorhanden und werde auch zum Wintersemester nicht eingestellt, kritisiert der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband.

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Vom lieblosen Umgang mit der deutschen Sprache
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer

Es war Johannes Rau, der gesagt hat, wir Deutschen würden mit unserer Sprache lieblos umgehen. Das mag eine sehr unzeitgemäße Art sein, unser Verhältnis zu einer Sprache zu beschreiben. Denn das Wort „lieblos“ ist emotional und zeugt von wenig Interesse an der Nützlichkeit, welche heutzutage als wichtigstes Kriterium für alles und jedes gehandelt wird. Liebe zu einer Sprache zu erwarten, widerspricht auch der heute vorherrschenden Sicht von Sprache als einem Instrument. Und schließlich klingt „lieblos“ nicht nach jener Rationalität, auf die wir so stolz sind und die angeblich allein unsere moderne Zeit bestimmt. Gerade deshalb halte ich Raus Wort vom lieblosen Umgang für so treffend. Denn Instrumente liegen außerhalb unserer personalen Existenz. Sie bleiben außen vor, sie sind austauschbar, sie berühren uns letztlich nicht. Genau das aber gilt nicht für eine Sprache.

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