Germanistentage
Alle drei Jahre veranstalten die beiden Fachgruppen des Deutschen Germanistenverbandes gemeinsam den Deutschen Germanistentag als Forum der wissenschaftlichen und öffentlichen Auseinandersetzung mit den Zielen der Germanistik und des Deutschunterrichts.
Freiburger Thesen zur aktuellen Lage des Faches Deutsch
aus der Sicht des Fachverbands Deutsch (LV Baden-Württemberg)
Nachdem Bildung ins Gerede gekommen war, ist es gut, dass über sie wieder geredet wird.
Annette Schavan, die zuständige Bundesministerin, hat den Kampf gegen Bildungsarmut zur sozialen Bewegung der kommenden Jahre erklärt. Die Jugend solle für ihre berufliche Zukunft und für das Zusammenleben in einer Solidargemeinschaft fit gemacht werden.
An den Schulen wird seit jeher jene praktische Integrationsarbeit geleistet, die von Seiten der Politik für die Gesellschaft schon immer eingefordert wurde. Allerdings werden die gewaltigen Aufgaben der Schulen in Zukunft nur zu bewältigen sein, wenn alle Träger zusammenarbeiten und Bildung, auch in der Öffentlichkeit, als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird.
Die beiden Vorsitzenden des DGV, Herr Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer und Frau Dr. Gisela Beste, haben Anfang Juli an alle Kultusministerien einen Brief geschickt. Darin bitten sie um Anerkennung des Germanistentages als Fortbildungsveranstaltung und Gewährung von Bildungs-/Sonderurlaub für die Teilnahme. Aus mehreren Ministerien liegt bisher eine positive Rückmeldung vor, z.B. aus Brandenburg, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern. In einigen Ministerien wird noch geprüft. Bei Interesse sollten Mitglieder des DGV bei ihren Landesvorsitzenden oder auch direkt in den Ministerien nachfragen.
Germanistentag 19.-22.09.2010 in Freiburg