| Der Beitrag des Fachverbands Deutsch zum Germanistentag 2010 |
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In diesem Jahr wird der Fachverband auf dem Germanistentag ein besonderes Format präsentieren: Die Kombination von Vorträgen und Workshops, die speziell auf die Unter-richtspraxis ausgerichtet sind. Dieses Angebot versteht sich als Ergänzung und ist in der Sektion 7 zusammengefasst. Es ist so gestaltet, dass alle Plenarvorträge besucht werden können und Wechsel zu anderen Sektionen immer möglich sind. Der Landesverband Baden-Württemberg im Fachverband Deutsch hat sich mit Unter-stützung der anderen Landesverbände zum Ziel gesetzt, durch das vielfältige Angebot, den unterschiedlichsten Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu entsprechen. |
| Germanistentag als Fortbildungsveranstaltung |
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Gewährung von Bildungs-/Sonderurlaub Die beiden Vorsitzenden des DGV, Herr Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer und Frau Dr. Gisela Beste, haben Anfang Juli an alle Kultusministerien einen Brief geschickt. Darin bitten sie um Anerkennung des Germanistentages als Fortbildungsveranstaltung und Gewährung von Bildungs-/Sonderurlaub für die Teilnahme. Aus mehreren Ministerien liegt bisher eine positive Rückmeldung vor, z.B. aus Brandenburg, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern. In einigen Ministerien wird noch geprüft. Bei Interesse sollten Mitglieder des DGV bei ihren Landesvorsitzenden oder auch direkt in den Ministerien nachfragen. |
| Denkwerk |
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Ausschreibung des Förderprogramms "Denkwerk: Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich" Orientalistik, Kunstgeschichte, Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Philosophie und Politikwissenschaften ... Sommerschulen, Archivbesuche, Grabungen, Praktika, Schülerkongresse ... ... sind nur einige Beispiele für die Fächervielfalt und die unterschiedlichen Aktivitäten aus über 50 Kooperationsprojekten, welche die Robert Bosch Stiftung seit 2004 gefördert hat. |
| Kinder zum Olymp! |
Wettbewerb 2010/11 SCHULEN KOOPERIEREN MIT KULTURWettbewerb der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung Information und Anmeldung ab 27. September 2010 unter http://www.kinderzumolymp.de Anmeldeschluss: 30. November 2010 |
| Jürgen Trabant: Ein Plädoyer für die Vielsprachigkeit |
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Der Artikel des Romanisten und Sprachwissenschaftlers Jürgen Trabant erörtert die Konsequenzen der Expansion und Normalisierung des Englischen als Wissenschaftssprache. Auf der Basis der These, dass Denken und Sprache in einem Verhältnis der Wechselwirkung stehen, plädiert er für Vielsprachigkeit. Im Rahmen dieser liberalen Praxis würde auch "die alte Kultursprache Deutsch [...] als voll ausgebaute Sprache" ihr Daseinsrecht behalten. |
| Wiard Raveling : EDINBURGH |
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EDINBÖRG ODER EDINBRA Über die korrekte Aussprache ausländischer Namen Sicher haben Sie beim Lesen des Titels gleich überlegt, wie Sie es denn mit der Aussprache der schottischen Hauptstadt halten. Aber wissen Sie auch, warum sich bei Ihnen eine bestimmte Aussprache fast schon als Automatismus festgesetzt hat? Wiard Raveling geht den Gründen nach und setzt sich in seiner Analyse ebenso kenntnisreich wie unterhaltsam mit unseren Aussprachegewohnheiten bei ausländischen Namen auseinander. Dabei berücksichtigt er: Historische und politische Entwicklungen, psychologische Motive, nationales Selbstbewusstsein, Sprachgewohnheiten der eigenen Sprachgemeinschaft, regionale Besonderheiten,Prestigegefälle der Sprachen, Wissen über Sprache, Standardsprache, Hyperkorrektheit |
| Viel geschmäht und heiß geliebt |
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Fantasy-Literatur - Ein Gegenstand für den Deutschunterricht? Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen im Deutschen Germanistenverband in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main (25.2.2010). Beitrag von Ursula Zierlinger, Roßdorf Der Graben zwischen schulischem und privatem Lesen wird immer tiefer. Lehrer empfinden schmerzlich, wie schwierig es ist, den Bruch zwischen naivem und analytischem Lesen im Unterricht aufzufangen. Da gleichzeitig Wissenschaft und Didaktik „heiß geliebte“ Lesestoffe wie Fantasyliteratur tabuisieren, wird in der Schule das tatsächliche Leseverhalten von Kindern und Jugendlichen ignoriert – ja „viel geschmäht“. Damit vertut die Schule eine große Chance, denn gerade Fantasy wartet mit komplexen inhaltlichen, formalen und literarischen Strukturen auf. |
| „Selbst die Steine schreien….“ |
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Reden von Elisabeth Schmitz Unterrichtsprojekt "Mit leichtem Gepäck" – das ist der Titel einer Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen, die im Frühjahr 2008 in der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfand. Die Resonanz war so positiv, dass das vorliegende Heft 3/09 der "Mitteilungen" konzipiert wurde und jetzt vorliegt. |
| Ohne Literaturdidaktik |
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Bildungsnotiz der F.A.Z. vom 17.09.2009 An der Christian-Albrechts-Universität in Kiel wird seit zwei Semestern die für künftige Deutschlehrer an Gymnasien vorgeschriebene Vorlesung "Einführung in die Literaturdidaktik" nicht angeboten. Eine für Lehre, Forschung und Organisation verantwortliche Person ist nicht vorhanden und werde auch zum Wintersemester nicht eingestellt, kritisiert der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband. |
| Vom lieblosen Umgang mit der deutschen Sprache |
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Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer Es war Johannes Rau, der gesagt hat, wir Deutschen würden mit unserer Sprache lieblos umgehen. Das mag eine sehr unzeitgemäße Art sein, unser Verhältnis zu einer Sprache zu beschreiben. Denn das Wort „lieblos“ ist emotional und zeugt von wenig Interesse an der Nützlichkeit, welche heutzutage als wichtigstes Kriterium für alles und jedes gehandelt wird. Liebe zu einer Sprache zu erwarten, widerspricht auch der heute vorherrschenden Sicht von Sprache als einem Instrument. Und schließlich klingt „lieblos“ nicht nach jener Rationalität, auf die wir so stolz sind und die angeblich allein unsere moderne Zeit bestimmt. Gerade deshalb halte ich Raus Wort vom lieblosen Umgang für so treffend. Denn Instrumente liegen außerhalb unserer personalen Existenz. Sie bleiben außen vor, sie sind austauschbar, sie berühren uns letztlich nicht. Genau das aber gilt nicht für eine Sprache. |
| Dramen unterrichten - Marbach 2009 |
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Beitrag von Dr. Wolfgang Rzehak, Sigmaringen Wir haben diese Veranstaltung bewusst "Dramen unterrichten" genannt, weil unserer Überzeugung nach nicht nur das Movens unseres erzieherischen und didaktischen Handelns in einem immer problematischer werdenden Umfeld zur Debatte steht, sondern auch die veränderten Rezeptionsbedingungen auf dem Hintergrund spezifischer bildungspolitischer Vorgaben reflektiert werden sollen. |
| AG der Berufseinsteiger (BEST) und Referendar/innen |
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Beitrag von Susanne Schütz, Rajensdorf-Quarnbek Einladung für das nächste Treffen der AG der Berufseinsteiger (BEST) und Referendar/innen: Donnerstag, 13. März 2008 der Käthe-Kollwitz-Schule, Paul-Flemingstraße 1 16:00 - 18:00 Programm: Berufseinstiegsphase: Reflexion und Austausch (Methode der Themenzentrierten Interaktion, TZI) Erarbeitung von Trainingsmaterial Rechtschreibung Klasse 7 aktuelle Fragen |
| Germanistentag 2007 Marburg |
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Mitgliederversammlung des Fachverbandes Beitrag von Ellen Schindler-Horst, Velen Protokoll der Mitgliederversammlung |
| Deutsch-Olympiade |
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Schülerwettbewerb der Initiative Deutsche Sprache Beitrag von Fritz Tangermann, Berlin Die Deutsch-Olympiade ist ein mündlicher Gruppenwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 aller Schulformen. In fünf Disziplinen, die unterschiedliche sprachliche und soziale Kompetenzen verlangen, treten Teams von jeweils vier Schülerinnen und Schülern gegeneinander an. Sie müssen gemeinsam dichten, erzählen, erklären, umschreiben oder eine Szene in dialogischer Wechselrede darstellen. Dabei kommt es nicht nur auf Sprachrichtigkeit und Regelkompetenz an, sondern auch auf die Fähigkeit, sich anschaulich und verständlich auszudrücken, flexibel und kreativ mit den Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache umzugehen und als Gruppe zusammenzuarbeiten, einander zuzuhören und aufeinander einzugehen. |
| Deutscher Germanistentag 2007 |
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NATUR - KULTUR Universalität und Vielfalt in Sprache, Literatur und Bildung, 23. bis 26. September 2007 in Marburg Beitrag von Fritz Tangermann, Berlin Themenfelder 1. Körper und Kultur 2. Ästhetik und Pädagogik des Spiels 3. Kognition und Kommunikation 4. Medialität von Sprache, Literatur und Kunst 5. Gedächtnis und kultureller Wandel 6. Bildung und Wissen Weitere Informationen zur Thematik und zum Ablauf der Tagung sowie zur Teilnahme an ihr erhalten Sie in Heft 1/2007 der "Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes". Über den jeweils aktuellen Stand der Planungen informiert die Homepage des Verbandes (www.germanistenverband.de). |
| Lehrer-Fortbildung mit Hindernissen: Wie weit darf Eigeninitiative gehen? |
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(Schleswig-Holsteinische Landeszeitung am 9.12.2006) Beitrag von Andreas Borrmann, Rendsburg Scharfe Töne bei Germanisten-Tagung in Sankelmark / Erhebliche Informationsdefizite bei Zentral-Abitur für das Fach Deutsch Sie setzen die schleswig-holsteinische Bildungspolitik engagiert um, fühlen sich aber dafür eigentlich noch bestraft. Die Wellen des Unmuts schlugen hoch, als sich rund 60 Deutschlehrerinnen und -lehrer am Rande ihrer alljährlichen Fachtagung in der Akademie Sankelmark zur Mitgliederversammlung des Germanistenverbandes trafen. "Wir bezahlen alles selbst, bilden uns am Wochenende in unserer Freizeit fort, werden aber noch gescholten, wenn durch die oft längere Anreise doch mal eine Unterrichtsstunde vertreten werden muss", sagte eine Teilnehmerin. |
| Gegen Entfachlichung, Entprofessionalisierung und Entpersonalisierung der Lehre |
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Stellungnahme der AG der Stl/innen 2005 Beitrag von Almut Hoppe, Kronshagen |
| PISA-Studie |
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Stellungnahme des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband zu den Ergebnissen der PISA-Studie Beitrag von Almut Hoppe, Kronshagen Der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband hat die Ergebnisse der PISA-Studie zur Lesekompetenz auf Bundesebene und in den Ländern eingehend analysiert und diskutiert. Ohne selbst in der Lage zu sein, eine vertiefende Evaluation dieser Evaluationsleistung vorzunehmen, halten wir es für erforderlich, den Testansatz der PISA-Studie im einzelnen kritisch zu hinterfragen. |


