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Zeit für Irmgard Keun

"Ich kann nicht mehr für mich garantieren" von Thomas Karlauf

Das im Oktober von Beate Kennedy und Heinrich Detering herausgegebene Gesamtwerk der Bestsellerautorin, die keine Frauenliteratur schreiben wollte, ist nun in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 7. Dezember 2017, Nr. 284, S. 12, enthusiastisch besprochen worden.

Lesen Sie die Rezension vom 10.12.2017 auf faz.net.


"Irmgard Keun gilt seit der aufsehenerregenden Wiederentdeckung ihres Werkes in den 1970er Jahren als eine der großen Schriftstellerinnen der ‚Neuen Sachlichkeit‘. Dabei hat sich die Aufmerksamkeit vor allem auf zwei Romane konzentriert: ‚Das kunstseidene Mädchen‘ (1932) und den im niederländischen Exil erschienenen ‚Nach Mitternacht‘ (1937). Diese Neuausgabe präsentiert erstmals das Gesamtwerk Irmgard Keuns. Sie enthält alle erhaltenen Texte Keuns von der Weimarer Republik bis in die 1960er Jahre, darunter zahlreiche Wieder- und Neuentdeckungen. Es ist ein überraschend facettenreiches Werk, das neben den Romanen auch Kurzgeschichten und Satiren, Anti-Märchen und zeitkritische Glossen umfasst. Es zeigt die Autorin als scharfe und sensible Beobachterin der deutschen Zeitgeschichte und als eine Sprachkünstlerin, deren Rang immer noch zu entdecken ist.
In einem einleitenden Essay stellt die unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Schriftstellerin Ursula Krechel das vielschichtige und mitreißende Werk Irmgard Keuns vor. Der umfassende Kommentar von Heinrich Detering und Beate Kennedy erschließt die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte, die zeitgeschichtlichen und literarischen Kontexte und erzählerische Verfahren der Werke."

Wallstein Verlag





Thomas Karlauf, Irmgard Keun – wiedergelesen: "Ich kann nicht mehr für mich garantieren"

Nochmal Irmgard Keun




11.12.2017CBK Online-Redaktion
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