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Deutscher Germanistentag 2013

Das aktuelle Programmheft  (Stand 01.08.2013) -- Neueste Informationen hier

Die Vorbereitungen für den Germanistentag in Kiel sind in vollem Gange. Das Programm nimmt Gestalt an.


Informationen zum Germanistentag 2013 (Stand 05.04.2013)

Thema des nächsten Germanistentages vom 22.09.-25.09.2013 in Kiel wird sein:

"Germanistik für das 21. Jahrhundert. Positionierungen des Faches in Forschung, Studium, Schule und Gesellschaft"

Das vollständige – noch vorläufige – Programm (inkl. vorläufiger Workshop-Übersicht) steht als pdf-Datei zur Verfügung. 

Die Online-Anmeldung zum Deutschen Germanistentag 2013 war bis zum 1. September 2013 möglich. Danach können Anmeldungen (auch für einzelne Tage) an den Tagungstagen direkt über das Tagungsbüro erfolgen.

 


Hier vorab einige Höhepunkte:

  • Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering (Göttingen)
  • Plenarvorträge:
    Prof. Dr. Angelika Linke (Zürich)
    Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart (Berlin)
    Prof. Dr. Thomas Steinfeld (Luzern)
  • Forum Germanistik und Deutschunterricht
  • Mitgliederversammlungen
    a) Gesellschaft für Hochschulgermanistik
    b) Fachverband Deutsch
  • Treffen der Vorsitzenden der Europäischen Germanistenverbände
  • Verleihung des Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preises für herausragende Arbeiten der Germanistik (Deutscher Akademischer Austausch Dienst – DAAD)
  • Lesung: Feridun Zaimoglu


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Mit dem Thema des diesjährigen Germanistentages in Kiel soll eine engere Brücke zwischen Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Schulpraxis geschlagen werden, der Satzung folgend: "Aufgabe des Gesamtverbandes ist es, die Verbindung zwischen Schule und Universität zu wahren und zu vertiefen" § 1 (2). Für die einzelnen Sektionen heißt das, dass sie jeweils diese drei Perspektiven widerspiegeln sollen. Der Call for papers wird eingeschränkt. In allen Sektionen soll es – neben Vorträgen und Diskussionen – Workshops geben.

Folgende Sektionen sind geplant:
1. Erzählforschung
2. Filmsemiotik
3. Literaturkritik
4. Literarizität und Interpretation
5. Sprachgeschichte
6.Grammatikmodelle und grammatische Terminologie in Wissenschaft, Unterricht und Gesellschaft
7. Deutscher Wortschatz: Grundlagen, Grundfragen und Positionierungen zu Sach-, Fach-, Grund- und Lern-, Eigen- und Fremdwortschätzen des Deutschen
8. Sprachsystem, Sprachnorm, Sprachgebrauch: Sprachliche Variation und Sprachkritik in Wissen-schaft, Unterricht und Gesellschaft
9. Deutsche Orthographie in Wissenschaft, Unterricht und Gesellschaft
10. Mediävistik für das 21. Jahrhundert
11. Literaturgeschichtsschreibung und Kanonbildung
12. Digitale Texte produzieren und nutzen
 
Der  Landesverband Schleswig-Holstein, der aufgrund des Veranstaltungsortes bei der Vorbereitung eine besondere Rolle spielt, ist durch Beate Kennedy an den Planungen beteiligt (s. nachfolgenden Bericht). Hier gibt es bereits Interessentinnen und Interessenten für Beiträge in den einzelnen Sektionen. Ansonsten sollen alle Sektionsleitungen aus Tandems von Hochschul- und Schulvertretern und -vertreterinnen bestehen. Die Zusammenstellung ist z.Zt. in Arbeit.

Gewünscht werden weitere Vorschläge und hier sind alle aufgefordert: sei es, dass Sie Namen von Personen nennen, die angesprochen werden sollten, sei es, dass Sie selbst oder jemand aus dem Landesverband Interesse hat. Bitte schicken Sie Namen und Kontaktdaten

bis zum 01.02.2012

an eins der Vorstandsmitglieder.

Neben den Sektionen wird es Diskussionen u.a. zu den Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife geben. Neben Lehrern/innen, Studierenden und Referendaren/innen sollen dieses Mal auch Schüler/innen und Eltern besonders angesprochen werden. Wir streben an, die „roten Fäden“, die dem Germanistentag Struktur geben sollen, deutlich sichtbar werden zu lassen.

Wichtig: Die Rückmeldung und Beteiligung aller Mitglieder des Fachverbands ist unabdingbar, damit das Schiff den richtigen Kurs nimmt und möglichst viele mitfahren.

Dr. Gisela Beste (Bundesvorsitzende)
Kontakt: gisela.beste@gmx.de 

Eine pdf-Datei dieser aktuellen Informationen steht zur Verfügung.

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Zur konzeptionellen Vorbereitung des nächsten Germanistentages, der voraussichtlich vom 22.–25. September 2013 in Kiel stattfinden wird, trafen sich am 9. April 2011 Delegierte des Bundesverbandes, der Fachverbände Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein und des Hochschulverbandes in Hannover. 

Bericht und Appell der Arbeitsgruppe

Zunächst wurde der Germanistentag 2010 in Freiburg ausgewertet. Insgesamt ist dieser sehr gut angenommen worden und hat überwiegend positive Rückmeldungen bekommen. Als besonders gelungen gilt das Novum der Sektion 7, nämlich die fachspezifischen Angebote für Lehrer und Lehrerinnen. Der Germanistentag 2013 wird deren Interessen noch stärker berücksichtigen, indem er gezielte Angebote in möglichst allen der bisher geplanten zwölf Sektionen macht.

Gleichwohl ist es gerade im Hinblick auf die Planung des nächsten Germanistentages wichtig, auch die kritischen Aspekte zu beleuchten. Während alle Bundesländer die Teilnahme am Germanistentag als Fach-Fortbildung anerkannten, litt der mit der Vorbereitung und Durchführung vor Ort besonders befasste Landesverband Baden-Württemberg unter einer schlechten Kommunikation innerhalb einzelner Abteilungen des Kultusministeriums, die de facto bewirkte, dass eindeutige Aussagen zur Befreiung von der Unterrichtserteilung nicht rechtzeitig vor Beginn der Tagung vorlagen. Selbstverständlich haben einige Lehrkräfte Einzelvereinbarungen mit ihren jeweiligen Schulleitungen treffen und dadurch teilnehmen können; dennoch war die Präsenz von Baden-Württembergern vergleichsweise gering.

Dies soll in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg anders werden! Das bedeutet, erstens, unsere Anliegen frühzeitig und konsequent gegenüber den Bildungsministerien zum Ausdruck zu bringen; und es besteht, zweitens, die Notwendigkeit, gemeinsam aufzutreten sowie insbesondere die Pressearbeit zu bündeln, zu koordinieren, effizienter zu gestalten und dadurch zu verbessern. Um eine rege regionale Teilnahme zu erzielen, muss die flächendeckende Information aller fachlichen Interessengruppen gewährleistet sein.

Dabei werden wir die Hilfe aller Mitglieder benötigen!

Ein sicherer Weg, rechtzeitig alle Lehrkräfte zu informieren, besteht einmal darin, den Rundbrief 43 des schleswig-holsteinischen Landesverbandes möglichst breit bekannt zu machen (siehe pdf-Datei zum Download). Sie  können gern Belegexemplare anfordern, um diese dann unter Ihren Fachkolleginnen und -kollegen zu verteilen. Noch besser allerdings ist es, wenn Sie für eine Mitgliedschaft in unserem Verband werben – und das können Sie tun, wenn Sie all das, was Ihnen so gut gefällt, einfach weitersagen:

Um nur einiges zu nennen:

  • Die November-Tagung in der Akademie Sankelmark;
  • die Rundbriefe;
  • die „Mitteilungen” mit ihren wertvollen fachspezifischen Aufsätzen, darunter das „Aktuelle Forum”, in dem jeweils unterrichtsrelevante Vorhaben vorgestellt werden;
  • die Homepage des Germanistenverbandes sowie
  • die Homepage des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband
    jeweils mit weiterführenden Links zu Debatten, Veranstaltungen, Unterlagen usw. aller Bundesländer und Hochschulen;
  • der regelmäßige Newsletter des Germanistenverbandes

Hinzu kommt die kontinuierliche Arbeit an den Inhalten und der Vermittlung unseres Fachs, die die (erweiterten) Vorstände beider Teilverbände – des Fachverbands Deutsch und des Hochschulverbands – regional und überregional auf schulischer, (fach-)politischer, universitärer Ebene sowie im Rahmen der pädagogischen Ausbildungsinstitute der zweiten und dritten Phase leisten.

Wichtig ist Ihre Mitarbeit außerdem für die gedankliche Mitgestaltung dieses für unseren Fachverband doch recht wichtigen Ereignisses „Germanistentag in Kiel”. In dieser Frühphase der Konzeption interessiert uns besonders, welche brennenden Anliegen Sie haben und was Sie gerne auf solch einer Tagung erleben, erfahren, kennenlernen und vertiefen möchten. Momentan leitet uns die Frage: Was ist eigentlich guter Deutschunterricht? Was erwarten Sie – vom Fach Deutsch, von sich, von ihren Schülerinnen und Schülern, von der Schule, vom Bildungsministerium?

Auf diese Fragen erhoffen wir uns individuelle Antworten und/oder Stellungnahmen Ihrer Fachschaften; auch Vorschläge zu konkreten Themenfeldern sowie zu Referentinnen und Referenten sind willkommen.

Besonders für auswärtige Teilnehmerinnen und Teilnehmer – in Freiburg gab es auffallend viel internationales Publikum! – ist ein reichhaltiges Kulturprogramm von Interesse, das der Tagung einen angemessenen Rahmen verleihen soll. Auch hierzu erbitten wir Ihre Ideen.

Eine andere Folgerung, die aus der Erfahrung in Freiburg gezogen werden kann: Viele Hände machen leichte Arbeit. Können Sie sich vorstellen, sich selbst für einen klar abgesteckten Teilbereich und einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung zu stellen? Es wäre ideal, schon jetzt eine Liste mit potentiellen Helfern und Helferinnen anlegen zu können. Bitte teilen Sie uns mit, in welchen Bereichen Sie kompetent sind oder Lust hätten, in 2011-2012-2013 oder auch erst während des GT im September 2013 mitzumachen. Über eine entsprechende Absichtserklärung würden wir uns freuen!

Kontakt: Beate.Kennedy@email.de

Das nächste Treffen der vorbereitenden Arbeitsgruppe wird im Oktober stattfinden. Alle Anregungen, die bis dahin eingegangen sind, werden dort thematisiert. Auf der Mitgliederversammlung des schleswig-holsteinischen Landesverbandes wird im Rahmen unserer diesjährigen Tagung zum Thema „Jugendliteratur” in Sankelmark am 4./5. November von den Ergebnissen dieses Arbeitsgruppentreffens berichtet werden.

Beate Kennedy (Landesverband Schleswig-Holstein)





Das vorläufige Programm des Germanistentages 2013 (Stand 25.03.2013)

Aktuelle Informationen zum Germanistentag 2013 (Stand 01.12.2011)

Rundbrief 43 Landesverband Schleswig-Holstein

Diskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013: Was hat die Germanistik uns Heutigen noch zu sagen?

Germanistentag 2013




23.01.2012CBK Online-Redaktion
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