Unsere Themen


Der Beginn einer Debatte zur "Krise der Germanistik"

Heinz Drügh, Susanne Komfort-Hein und Albrecht Koschorke antworten im Feuilleton der heutigen "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (S. 11) auf Martin Doerrys Artikel im aktuellen "SPIEGEL" (Heft Nr. 6 vom 4.2.2017, S. 104 ff.).

"Seit der Studentenrevolte in den Sechzigerjahren und der Geburt der kritischen Germanistik hat sich das Fach in einem Maße ausdifferenziert, dass selbst die Akteure des Systems kaum noch den Überblick behalten können." Martin Doerry, "Schiller war Komponist", a.a.O., S. 106.

"Wenn Pop oder Camp seit den sechziger Jahren maßgeblichen Anteil an der Bildung innovativer literarischer Formen haben, dann erscheint es nicht so seltsam, dass auf Germanistentagen (ja, sie könnten mitunter aufregender sein und das Potential des Faches offensiver abbilden) neben Fontane und Thomas Mann auch ‚Film, Comic und Computerspiel‘ zur Debatte stehen, um nicht zu sagen: auch die Offenheit und Prozesshaftigkeit gegenwärtiger Literatur." Heinz Drügh, Susanne Komfort-Hein und Albrecht Koschorke, "Wir Todgeweihten grüßen euch!", a.a.O., S. 11.

[weiter ...]


Die Germanistik als aktuelles Thema in der überregionalen Presse

Auch der Germanistentag 2016 spielt eine Rolle

Lesen Sie den aufschlussreichen Artikel "Der eierlegende Wollmilchgermanist wird dringend gesucht" von Steffen Martus in der Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 8. Februar 2017 oder auf faz.net.


Treffen des Bildungspolitischen Arbeitskreises von DGV und SDD

10./11. Februar 2017 in Augsburg

Der Bildungspolitische Arbeitskreis von DGV und SDD, bestehend aus Mitgliedern der Hochschulgruppe, des Fachverbandes und Delegierten des Symposion Deutschdidaktik (SDD), trifft sich am 10./11. Februar 2017 von 17:00 bis 13:00 Uhr in Augsburg. Thema der Zusammenkunft wird die „Digitalisierung“ mit ihren Herausforderungen und Chancen für Bildung, Unterricht und Fachdidaktik sein.


Zur aktuellen Lage des Faches Deutsch

Wünsche und Anregungen des baden-württembergischen Landesverbandes anlässlich des Besuchs der Bertha-Benz-Schule am 21.09.2016 durch die Ministerin für Kultus und Sport, Dr. Susanne Eisenmann

Ministerin Dr. Susanne Eisenmann mit Dr. Wolfgang Rzehak beim Besuch der Bertha-Benz-Schule im September 2016

 

An den Schulen wird seit jeher jene praktische Integrationsarbeit geleistet, die von Seiten der Politik für die Gesellschaft, insbesondere seit dem Zustrom von Flüchtlingen seit dem vergangenen Jahr, eingefordert wurde. Allerdings werden die gewaltigen Aufgaben der Schulen in Zukunft nur zu bewältigen sein, wenn alle Träger zusammenarbeiten und Bildung, auch in der Öffentlichkeit, als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird.

[weiter ...]


Neuer Bildungsplan 2016 für Baden-Württemberg

Fachliche und gesellschaftliche Entwicklungen werden berücksichtigt

Eine detaillierte Erläuterung, warum das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport den Bildungsplan aus dem Jahr 2004 weiterentwickelt hat und nun den Bildungsplan 2016 vorstellt, finden Sie in der Einführung von Hans Anand Pant.

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Ministerium für Kultus, Jugend und Sportnach 2004 einen weiterentwickelten Bildungsp

[weiter ...]


Nicht Faust, sondern Wilhelm Tell

Wie steht es um den Kanon der klassischen Schulliteratur? Auch eine Sache der nationalen Identität?

Diesen Fragen geht der Artikel "Fack ju Göthe" von Thomas Vitzthum nach. "Es gibt keine Bildungsschulsprache mehr", doch unter "den Schülern ist es einhellige Überzeugung, dass es gut ist, sich mit klassischer Literatur zu beschäftigen" – so die Vorsitzende des Fachverbands Deutsch, Dr. Beate Kennedy, im Gespräch mit dem Redakteur. Lesen Sie die Hintergrundinformationen aus Schul- und Verlagssicht.

[weiter ...]


Der neue LehrplanPlus in Bayern

Blitzlichter der Tagung des bayerischen Landesverbandes in Regensburg am 2. März 2016

Fotos: Bayerischer Philologenverband

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Bayerischen Philologenverband, wo der neue bayerische Lehrplan und seine praktische Umsetzung ausführlich diskutiert wurde.

[weiter ...]


Vorlesungen in der Q-Phase: Ein Projekt des Caspar-Vischer-Gymnasiums Kulmbach

Neue Unterrichtskonzepte erforderlich für die neu eingeführte Qualifikationsphase

Mit der Einführung der Qualifikationsphase und dem verpflichtenden schriftlichen Abitur im Fach Deutsch ist schnell deutlich geworden, dass der Unterricht in den Deutschkursen – obwohl der Fachlehrplan Deutsch in vielen Punkten unverändert geblieben ist – nicht einfach wie bisher durchgeführt werden kann. Es werden neue Unterrichtskonzepte verlangt, will man ihn für die Schüler erfolgreich, effizient und interessant gestalten.

[weiter ...]


Sprache als Kernelement des Miteinanders

KI im Kindergarten? Roboter sind keine Lösung für ein gesellschaftliches Problem

Die Vorsitzende des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Dr. Beate Kennedy, nimmt Stellung zu der Frage, ob Künstliche Intelligenz in Bildungseinrichtungen beim Deutschlernen helfen kann. Lesen Sie mehr zu dem Forschungsprojekt der Universität Bielefeld in der Mittelbayerischen und bei FOCUS Online.

[weiter ...]


Stellungnahme des DGV und des SDD: Aus Flüchtlingen werden Mitbürgerinnen und Mitbürger

Integration durch Spracherwerb

Die Integration von Flüchtlingen in die bundesdeutsche Gesellschaft ist ein hochaktuelles Thema. Dass diese zuallererst über die Kommunikation, über die Sprache läuft, ist bekannt. Ebenso, dass es darum geht, möglichst vielen eingewanderten Menschen möglichst schnell und möglichst gut(es) Deutsch beizubringen. Der bildungspolitische Arbeitskreis des Deutschen Germanistenverbandes (DGV) und des Symposion Deutschdidaktik (SDD) hat sich zu Wegen und Irrwegen in einer Stellungnahme geäußert.

[weiter ...]


"Tatort Klassenzimmer" --- OER in der Schule

Bundesbildungsministerin Wanka fördert via Wikimedia die "Open Educational Resources"

Lesen Sie den informativen Artikel von Christian Füller zum Thema "Bildungsmaterialien" auf faz.net


Erklärung des rheinland-pfälzischen Landesverbandes zu den Veränderungen des Abiturs ab 2017

Stellungnahme zu den Veränderungen in Rheinland-Pfalz und Forderung des Bundesverbandes nach Klärung der Leistungsanforderungen

Das Abitur soll ab 2017 nach einem KMK-Beschluss bundesweit vergleichbarer werden. Der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband e.V. zieht diese Aussage auf seiner letzten Bundesvorstandssitzung in Fulda erheblich in Zweifel. Über die Belastung der Deutschlehrkräfte in Rheinland-Pfalz zeigten sich auch die Vertreter der anderen Länder „entsetzt“. Statt den Lehrkräften mehr Freiraum für qualitativ hochwertigen Unterricht zu ermöglichen, treibe der Bürokratismus in Rheinland-Pfalz nun besondere Blüten.

************************

Die Erklärung steht zum Download als pdf-Datei zur Verfügung.

************************

[weiter ...]


Die Verbindung zwischen Schule und Universität wahren und vertiefen

Positionspapier der beiden Teilverbände des DGV: „Germanistik und Deutschunterricht“

Das im Sommer 2012 vom DGV-Gesamtvorstand als Diskussionsgrundlage erarbeitete Positionspapier dient einem Anliegen, das auch auf dem Deutschen Germanistentag 2013 in Kiel thematisiert wurde, nämlich „Positionierungen des Faches in Forschung, Studium, Schule und Gesellschaft” für das 21. Jahrhundert zu entwickeln. Am 16. Februar 2013 tagte erneut die zuständige Arbeitsgruppe, um das Papier fortzuschreiben und dabei Diskussionsbeiträge aufzugreifen und einzuarbeiten. Das derart überarbeitete Positionspapier wurde gemeinsam von beiden Teilverbänden auf dem Germanistentag 2013 in Kiel verabschiedet.

[weiter ...]


Ein Nobelpreis für gute Rechtschreibung

Der Fachverband Deutsch fordert einen intensiveren Schreibunterricht

Im Mai 2015 erklärt eine schleswig-holsteinische Deutschlehrerin bei einem Elternabend einer 7. Klasse im Gymnasium, Rechtschreibung werde jetzt in der Sekundarstufe I nicht mehr benotet. Deutschlehrer/innen in Schleswig-Holstein sind ihrer Korrekturpraxis verunsichert. Denn der Fehlerquotient, der viele Jahre lang zur Korrekturpraxis gehörte, ist relativiert worden, und die Lehrkräfte fragen sich, wie sie die Sprachrichtigkeit künftig bewerten sollen.

[weiter ...]


Deutschunterricht in Frankreich zu elitär?

Lesen Sie hierzu den Bericht von Michaela Wiegel auf faz.net: „Proteste gegen Schulreform. Frankreich kürzt den Deutschunterricht” vom 15.04.2015.


Kieler Diskussionsveranstaltung des Germanistenverbandes zur Rechtschreibbenotung

Gabriele Knoop (Landesvorsitzende):„Am Stellenwert von Rechtschreibung wird sich nichts ändern.”

Foto: Fachverband Deutsch SH

Der Erlass der schleswig-holsteinischen Landesregierung zur Rechtschreibbenotung, der eine Herabsetzung des Fehlerquotienten beinhaltet, stößt auf Kritik.

Laut Gabriele Knoop, der Landesvorsitzenden des Fachverbands Deutsch in Schleswig-Holstein, wird sich am Stellenwert von Rechtschreibung zwar nichts ändern, doch sieht sie die Gefahr des naheliegenden Fehlschlusses, Rechtschreibung und Zeichensetzung seien nun nicht mehr so wichtig. „Viele Kollegen wissen […] nicht, wie sie in mittleren und oberen Klassenstufen noch gegensteuern sollen.”

[weiter ...]


Digitalisierung und Feinmotorik

Schreiben unsere Kinder nur noch unter Schmerzen?

„Deutsche Schüler haben immer größere Schwierigkeiten, mit der Hand zu schreiben. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Deutsche Lehrerverband gemeinsam mit dem Schreibmotorik-Institut in Heroldsberg erhoben hat. 83 Prozent der Grundschullehrer gaben an, dass sich die motorischen Voraussetzungen, die Kinder für die Entwicklung der Handschrift mitbringen, in den vergangenen Jahren erheblich verschlechtert haben.” […]

Auszug aus dem am 01.04.2015 auf faz.net erschienenen Artikel von Heike Schmoll. Lesen Sie weiter auf faz.net


Illiteralität als Kulturbruch – Deutschunterricht im gesellschaftspolitischen Kontext

Ein Essay von Dr. Wolfgang Rzehak

Kann man Jugendliche und Literatur heute überhaupt noch zusammenführen? Oder sind das zwei Bereiche, die sich einander inkommensurabel gegenüberstehen? Natürlich gibt es immer noch eine mehr oder weniger große Schnittmenge. Diejenigen, die sich tagaus, tagein darum bemühen, Jugendlichen Literatur näherzubringen, müssen konstatieren, dass für Jugendliche in Anbetracht ihrer Lebensumstände die Beschäftigung mit Literatur eine immer geringere Rolle spielt. Die Zweifel scheinen zu wachsen, inwieweit man Jugendliche, bis sie den Status der "Reife" erlangen, an den Höhenkamm der Literatur heranführen kann – beziehungsweise soll.

[weiter ...]


Zwischen Lehrstoffentrümpelung und Sicherung der Studierfähigkeit

Nach dem Pauken die Kompetenzvermittlung. Wie steht es um die Zukunft des Gymnasiums?

In seinem Gastbeitrag für die F.A.Z. (06.11.2014, Nr. 258, S. 8) schildert der erfahrene Gymnasiallehrer und Ausbilder Klaus Ruß den Zustand der gymnasialen Bildung. Einige seiner Beispiele sind dem Deutschunterricht entnommen.

Für Auszüge und den Link zum vollständigen Artikel klicken Sie bitte auf

[weiter ...]


Vorstand des rheinland-pfälzischen Landesverbandes trifft Schulabteilung der ADD Trier

Ungleich verteilte Belastung bei mündlichen Abiturprüfungen

Der Landesvorstand des rheinland-pfälzischen Fachverbands Deutsch führte in Trier konstruktive Gespräche mit der Schulabteilung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier. Bei den Konsultationen mit dem Schulabteilungsleiter Klaus Süssmann und dem Referatsleiter für Gymnasien Peter Epp standen die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen (Fach Deutsch) und der „Literaturwettbewerb Rheinland-Pfalz 2015” im Mittelpunkt.

[weiter ...]


Positionspapier Fachlichkeit in der Lehrerbildung

Bildungspolitischer Arbeitskreis des Deutschen Germanistenverbands und des Symposion Deutschdidaktik

Der gemeinsame Bildungspolitische Arbeitskreis von Deutschem Germanistenverband (DGV) und Symposion Deutschdidaktik (SDD) hat sich auf einem Treffen am 18.07./19.07.2014 in Hannover mit der Fachlichkeit in der Ausbildung von Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern befasst. Der Arbeitskreis betrachtet dies als ein für beide Verbände gleichermaßen zentrales und sie verbindendes Thema.

[weiter ...]


Fachverbände lehnen den "Einheitslehrer" ab - Qualitätsverlust und Nivellierung drohen

„Die Küstenkoalition setzt mit dem Lehrkräftebildungsgesetz die anerkannt hohe Ausbildungsqualität der schleswig-holsteinischen Lehrerbildung aufs Spiel.”

Ulf Biethahn (Landessprecher vom Bundesarbeitskreis der Seminar- und Fachleiter/innen), Jürgen Schmidt (Vorsitzender des Vereins zur Förderung des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts MNU), Helmut Siegmon (Vorsitzender des Philologenverbandes) sowie Dr. Eckhard Formella (Vorsitzender des Fachverbandes Deutsch Schleswig-Holstein im Deutschen Germanistenverband) beziehen gemeinsam und dezidiert Stellung zum geplanten Lehrkräftebildungsgesetz in Schleswig-Holstein.

Hier finden Sie den Sendebeitrag „Lehrerverbände gegen Einheitslehrer” des Schleswig-Holstein Magazins vom 22.05.2014, 19:30 Uhr (NDR Fernsehen) mit der gemeinsamen Stellungnahme der einzelnen Verbände.

Den Presseerklärungstext der Fachverbände finden Sie beim Klick auf den Weiter-Button.

[weiter ...]


Deutschlehrer fordern differenzierte Lehrerausbildung

Germanistenverband wendet sich gegen das Einheitslehrer-Konzept der schleswig-holsteinischen Landesregierung

Kiel – Die Deutschlehrer lehnen die Gesetzesvorlage der Landesregierung entschieden ab, nach der mit dem Se­kun­dar­schullehrer Einheitslehrer ausgebildet werden sollen. „Es ist vielmehr so, dass unterschiedlich spezialisierte Lehrkräfte geeigneter sind, den so ganz unterschiedlichen Begabungsprofilen von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren gerecht zu werden“, sagte Dr. Eckhard Formella, der Vor­sitzende des schleswig-holsteinischen Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband.

[weiter ...]


Schwierige Zeiten für den Deutschunterricht

von Dr. Wolfgang Rzehak

Wie sehen die Bedingungen aus, unter denen Deutschunterricht heute funktionieren soll und eventuell gelingen kann? Ist der Lernort Schule ein Ort, an dem man sich wohlfühlen kann, an dem frohgemut gelernt wird, an dem Leistungen erbracht, kreative Ideen entwickelt werden? Welche räumlich-atmosphärisch-organisatorischen Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass man gerne zur Schule geht und Lernen nicht als Druck, sondern als Bereicherung, als ein Lernen fürs Leben erfährt?[1]

[weiter ...]


Bildungspolitische Gespräche des Fachverbands in Mainz

Bildungsstandards für die allgemeine Hochschulreife und neuer Literaturwettbewerb

v.l.n.r.: Matthias Schneider, Christian Buchner, Tanja Geißler, Pascal Badziong, Dr. Markus Müller

An den bildungspolitischen Gesprächen in Mainz am 7. April 2014 nahmen neben dem rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden, Dr. Markus Müller, dessen Stellvertreter Pascal Badziong, Schatzmeister Christian Buchner, Geschäftsführer Matthias Schneider sowie die neue Referentin für Realschulen Plus, Tanja Geißler, teil. Im Bildungsministerium beriet man u.a. über Modifizierungen am Konzept des Literaturwettbewerbs, der im Schuljahr 2014/15 zum zweiten Mal startet.

[weiter ...]


Jenseits von PISA & Co. - Zur Sprachbeherrschung in Seminararbeiten

Probleme nicht nur beim Stadtplanlesen

Die soeben veröffentlichte Sondererhebung des fünften PISA-Schulvergleichstests zeigt Schwächen beim Lösen von Alltagsproblemen auf. Jeder fünfte 15-Jährige in Deutschland hat Schwierigkeiten damit, eine Fahrkarte am Automaten zu kaufen oder einen Stadtplan zu lesen. Und wie sieht es einige Jahre später aus, wenn der Weg an die Universität endlich geschafft ist und Seminararbeiten zu schreiben sind? Hannah Bethke, Politikwissenschaftlerin an der Universität Greifswald, gibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 26.03.2014 den Blick frei auf eine Welt ohne Rechtschreibung, in der „kaum noch Bücher gelesen werden”.

[weiter ...]


Der Deutschlehrer, die Basilika und das Pferdegebiss

Ein Essay von Christian Mayer über „altes” Schulwissen und Weltbezug

PISA-Schock bei Jung und Alt. Umbruch im dreigliedrigen Schulsystem. G8- vs. G9-Gymnasien. Die Schule durchläuft einen Wandel. Aussagen wie Wozu all das Büffeln und Auswendiglernen? oder Das Wissen in der Schule ist doch veraltet! sind allgegenwärtig. Diese Einwände scheinen auf den ersten Blick berechtigt. Das Internet versetzt uns in die Lage, auf jede erdenkliche Frage eine Antwort oder auch ganz verschiedene Antworten zu finden. Außerdem: Die Gesellschaft verändert sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Die Zahnstellung von Pferden, die Architektur einer Basilika oder der Dreißigjährige Krieg, all das erscheint für die moderne Lebensbewältigung zweitrangig. Dass Bankenverbände mehr wirtschaftliche Bildung für Schüler fordern, passt hier ins Bild.

[weiter ...]


Orthographie in Wissenschaft, Unterricht und Gesellschaft

Zwölf Thesen der Sektion „Deutsche Orthographie in Wissenschaft, Unterricht, Gesellschaft“ auf dem Deutschen Germanistentag, Kiel 2013

1. Gründliche Kenntnisse der Orthographie des Deutschen sind ein wesentlicher Bestandteil der sprachlichen Bildung. Sie ist auf mehreren Ebenen eine wichtige Grundlage für die Handlungsfähigkeit in unserer demokratischen Gesellschaft: Orthographisches Wissen und Können ist konstitutiv für die schriftsprachliche Verständigung und das Verstehen von Texten, der Erwerb von Orthographie als Analyse, Abstraktion und Einüben in den Gebrauch von Symbolen stärkt die kognitive Entwicklung, die Auseinandersetzung mit Geschriebenem erweitert die Fähigkeit im Umgang mit sprachlicher Vielfalt und trägt damit zur Ausweitung sozialer Kompetenzen bei.

2. Angesichts aktueller Debatten über den Rechtschreibunterricht, die Unsicherheiten und Defizite offenbaren, kommt den Universitäten als Orten der Ausbildung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern eine besondere Bedeutung zu. Die Hochschulen tragen Verantwortung für den Aufbau orthographischen Wissens und Könnens als zentralem Teil der sprachlichen Bildung unter Berücksichtigung der natürlichen und schulischen Lernprozesse.

[weiter ...]


Landesverband Schleswig-Holstein: Extra Stunden für individuelle Förderung gefordert

Ergebnisse der Sankelmark-Tagung 2013

v.l.n.r.: Almut Hoppe (frühere Vorsitzende), Dr. Eckhard Formella (1. Vorsitzender des Landesverbandes SH/HH), Beate Kennedy (2. Vorsitzende und Bundesvorsitzende des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband) (Foto: © FVD-DGV)

Die schleswig-holsteinischen Deutschlehrer fordern extra Stunden für die individuelle Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler. "Ein bis zwei solcher Stunden im Deputat außerhalb des normalen Klassenunterrichts würden reichen, um Schülerinnen und Schüler mit einem intensiven Schreibtraining weiterzubringen", sagte Almut Hoppe vom schleswig-holsteinischen Vorstand des Germanistenverbandes bei der jährlichen Verbandstagung in der Akademie Sankelmark.

[weiter ...]


Antrittsbesuch bei der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin

Bericht des Landesvorsitzenden Dr. Eckhard Formella über die bildungspolitischen Aktivitäten des schleswig-holsteinischen Fachverbands Deutsch im Schuljahr 2012/13

Am 17. April 2013 führten Beate Kennedy, Dr. Julia Bobsin und ich aus dem Vorstand des FV Deutsch ein knapp einstündiges Gespräch mit der neuen Bildungsministerin Dr. Waltraud Wende. In diesem legten wir Positionen zur Verbesserung des Lehramtsstudiums für das Fach Deutsch, zum Referendariat und zur Lehrerfortbildung dar.

[weiter ...]


Der Germanistentag 2013 in der Presse

Presseberichte zur viertägigen Tagung in Kiel aus der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, der „Süddeutschen Zeitung”, der „Sächsischen Zeitung”, den „Kieler Nachrichten” und im Newsletter des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI der Justus-Liebig-Universität Gießen)

Der Artikel von Wolfgang Krischke "Neue Mündlichkeit. Die Verhandlungen des Germanistentags in Kiel" (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.10.2013, Nr. 229, Geisteswissenschaften, S. N3) wurde dem Fachverband Deutsch mit freundlicher Genehmigung des Autors vom F.A.Z.-Archiv als pdf-Datei zur Verfügung gestellt.

Die dpa-Meldung, die Grundlage für die Kurzberichte der Kieler Nachrichten und der Sächsischen Zeitung bildet, kann der Fachverband Deutsch mit freundlicher Genehmigung der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH auf der Verbandshomepage weiterveröffentlichen. 

Burkhard Müllers Artikel "Kann man Grammatik demokratisieren?" (Süddeutsche Zeitung, 27.09.2013, Nr. 224, S. 15) widmet sich u.a. den „Digital Humanities”, der Fachdidaktik und dem Berufsbild des Lehrers.

Der Kurzbericht zur Arbeit der Sektion 12 "Digitale Texte rezipieren und produzieren" im ZMI-Newsletter 3/2013 ist verlinkt und als pdf-Datei verfügbar.

[weiter ...]


Forum "Germanistik und Deutschunterricht" auf dem Germanistentag 2013

Das Positionspapier des Deutschen Germanistenverbandes wird diskutiert

Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Gesellschaft für Hochschulgermanistik und des Fachverbands Deutsch hat ein gemeinsames Positionspapier zu aktuellen Grundfragen der Germanistik, des Deutschunterrichts sowie ihrer Beziehungen untereinander erarbeitet. Auf dem Deutschen Germanistentag 2013 in Kiel soll das Positionspapier im Forum „Deutsch und Germanistik” diskutiert werden.

[weiter ...]


15 Jahre Rechtschreibreform - eine Bilanz

„Deutschlandradio Kultur” : Interview mit  der Vorsitzenden des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Dr. Gisela Beste

Dr. Gisela Beste, Mitglied im Rat für Rechtschreibung, warnt im Gespräch mit Ute Welty vor Überregulierung und sieht Varianten als Kennzeichen von sprachgeschichtlichen Übergängen.

Selbst fünfzehn Jahre nach Einführung der neuen Rechtschreibung und zwei Nachbesserungen in den Jahren 2004 und 2006 zeigen sich Schüler und Lehrer verunsichert. Daher betont Gisela Beste: „Wichtig bleibt nach wie vor, dass Schülerinnen und Schüler die Rechtschreibung in ihren Grundregeln gut beherrschen […]. Gar keine Frage: Im Berufsalltag braucht man eine korrekte Rechtschreibung.”

[weiter ...]


Stellungnahme zur Entwurfsfassung des Kernlehrplans für die Sekundarstufe II Gymnasium / Gesamtschule Deutsch NRW vom 09.04.2013

Stellungnahme des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband

Der Vorstand NRW des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband hat zunächst einmal mit großer Freude darauf reagiert, dass nun endlich auch der für die Sekundarstufe II schon so lange erwartete kompetenzorientierte Kernlehrplan vorliegt.

[weiter ...]


Gymnasialer Fachunterricht und Inklusion - ein Widerspruch?!

Eine Stellungnahme von Dr. Roland Quinten

Am 26. März 2009 unterschrieb Horst Köhler einen Gesetzestext, der wie kaum ein anderer zuvor Auswirkungen auf das deutsche Schulsystem haben sollte. Mit der Unterschrift des damaligen Bundespräsidenten ratifizierte die Bundesrepublik Deutschland die Behinderten-rechtskonvention der UN aus dem Jahre 2006, in der sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet hatten, in allen Bereichen des Lebens die Rechte von Behinderten denen der Nichtbehinderten anzupassen und so ein gemeinsames Leben zu ermöglichen. Was die Bildungspolitik angeht, so verpflichteten sich die Unterzeichnerstaaten, in ihren Ländern ein Schulsystem zu etablieren, in dem es der Regelfall sein wird, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden.

[weiter ...]


Jenseits des exakt Messbaren - Kleiner Germanistentag Thüringen 2012

Interpretationsaufgaben und die Bewertung von Interpretationen als literaturdidaktisches Problem

Tagungsbericht zum "Kleinen Germanistentag" des LV Thüringen am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien in Bad Berka (03.12.2012)

Prof. Dr. Clemens Kammler bezieht auf der thüringischen Jahrestagung Position.

 

[weiter ...]


Der Deutsche Germanistenverband gestern - heute - morgen

Ein Interview mit den beiden Vorsitzenden Gisela Beste und Jörg Kilian

Aus Anlass des 100. Geburtstages des Deutschen Germanistenverbandes (1912) sowie des 60. Jahrestages seiner Neugründung (1952) gaben die Vorsitzenden des Gesamtverbandes, Dr. Gisela Beste und Prof. Dr. Jörg Kilian, der DGV-Geschäftsstelle ein Interview.

Darin sprechen sie über die Bedeutung der Verbandsgeschichte, legen Leistungen und Aufgaben des Verbandes dar und benennen sowohl aktuelle als auch künftige Herausforderungen für den DGV. 

[weiter ...]


Die Germanistik als "ein noch nicht ganz aufgelöstes Problem" (Wilhelm von Humboldt)

Hier finden Sie die vollständige Rezension von Heft 2/2012 der „Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes” in der F.A.Z.

Kai Spanke rezensiert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 18. Juli 2012 das aktuelle Heft der "Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes" zum Thema "Germanistik und Lehrerbildung".

Auszug: 

"Sinnvoll erscheint da Jürgen Wertheimers Ansatz, Literatur grundsätzlich als die Textsorte zu begreifen, die 'keinem Format, keiner Norm, keiner Moral gehorcht'. […] Geisteswissenschaftliche Fächer stehen generell unter Legitimationsdruck. […] Dabei müssten Lehrer […] routiniert über beides verfügen: fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen. Das klingt einleuchtend […], ist jedoch, wie das Heft verdeutlicht, keine Selbstverständlichkeit."

(Kai Spanke, "Didaktik der Literatur. Aktuelles aus einer germanistischen Debatte". In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Juli 2012, Nr. 165, S. N 4 "Geisteswissenschaften")

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv
Zum Lesen des vollständigen Textes klicken Sie bitte auf

[weiter ...]


Kompetenzen und Inhalte eines Fachprofils Germanistik im Lehramtsstudium

Keine „Lehrerlehre”, sondern wissenschaftliches Studium als Grundlage von Unterricht

Die konzeptionellen Überlegungen von Prof. Dr. Ina Karg (Universität Göttingen) und Prof. Dr. Jörg Kilian (Universität Kiel) sind der Auffassung geschuldet, dass ein wissenschaftliches Studium Grundlage von Unterricht im Fach Deutsch sein muss, nicht etwa eine "Lehrerlehre". Es sind die Voraussetzungen zu erwerben, mit den Gegenständen und Sachverhalten in einem Handlungsfeld Deutschunterricht souverän, und dies bedeutet auf der Basis wissenschaftlicher Modellierungen, umzugehen.

[weiter ...]


Gegen die zunehmende Verflachung des gymnasialen Deutschunterrichtes

Ein Aufruf zur Besinnung von Dr. Roland Quinten

Der niedersächsische Landesvorsitzende fordert in seinem Aufruf die „Abkehr vom seit Jahren eingeschlagenen Weg der Output-Orientierung” und „die konsequente Rückkehr zu einem Bildungsverständnis, das aus sich selbst seinen Wert schöpft”. In seinem Beitrag setzt er sich dafür ein, im Deutschunterricht „wieder gebildete junge Menschen zu erziehen, die auf der Grundlage eines tief in ihnen verankerten Wertekanons selbstbestimmt ihr Leben meistern können”.

Diskussionsbeiträge der Fachverbandsmitglieder zur Bildungsdebatte sind erwünscht. Bitte senden Sie Ihre Beiträge an die Online-Redaktion: RedakOnCBK@t-online.de

[weiter ...]


Bildungsforum in Sigmaringen

„Bildung – Investition in die Zukunft”

Die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Gabriele Warminski-Leitheußer, mit dem baden-württembergischen Vorsitzenden des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Dr. Wolfgang Rzehak

Am 04.07.2012 fand in Sigmaringen ein weit über die Region beachtetes "Bildungsforum" statt. Es stand unter dem Motto "Bildung – Investition in die Zukunft" und war vom Landratsamt Sigmaringen initiiert worden.

[weiter ...]


"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." (Ludwig Wittgenstein)

Stichworte zur literarischen Bildung von Dr. Wolfgang Rzehak

„Heute hat sich die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen zu einer veritablen Krise ausgewachsen. Alles ist unübersichtlicher, unverständlicher, komplexer, irrealer geworden. Zwar wird die neue kulturelle Vielfalt begrüßt, von einer neuen globalen Wissensgesellschaft geredet. Aber hinter dem Schneller, Weiter, Höher, der Beliebigkeit eines „Anything goes” […] manifestiert sich eine ungeheure Kulturlosigkeit. […]

Die Frage ist: Welche Rolle spielt Literatur und literarische Bildung für unsere Gesellschaft? Es soll Bücher geben, die für ein ganzes Leben reichen?! Das sollte aufhorchen lassen.”

Diskussionsbeiträge der Fachverbandsmitglieder zur Bildungsdebatte sind erwünscht. Bitte senden Sie Ihre Beiträge an die Online-Redaktion: RedakOnCBK@t-online.de

[weiter ...]


"Schule wieder im Mittelalter angekommen [...], nur halt sine latinum"

Eine lesenswerte Glosse von Harald Martenstein im ZEITmagazin vom 24.05.2012

Der „sibirische Tiger ist weniger bedroht […] als der Fortbestand des korrekt gesetzten deutschen Kommas”. Zum Start in die Sommerferien darf auch mal gelacht werden – oder ist es doch eher zum Weinen? Lesen Sie selbst: Hier finden Sie den Link zu Harald Martensteins hintergründiger Glosse über die Schreibschwäche heutiger Germanistik-Studenten.

[weiter ...]


Diskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013: Was hat die Germanistik uns Heutigen noch zu sagen?

Ein Essay von Dr. Wolfgang Rzehak

"Was hat die Germanistik über die Beschäftigung mit den Grundlagen der Sprache, mit der Interpretation überlieferter Formen des Schreibens und deren Denkstrukturen hinaus uns Heutigen noch zu sagen?"

Der Essay des baden-württembergischen Landesvorsitzenden wurde aus einem Aufsatz für Heft 2/2012 der Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes ausgegliedert und soll als Diskussionsgrundlage für weitergehende Überlegungen im Rahmen des Germanistentages 2013 dienen. Er befasst sich mit "zwei gegenläufigen Paradigmen, zwei Herangehensweisen, in deren Spannungsfeld sich auch die gegenwärtige Germanistik verhalten und entscheiden muss" (Mark-Georg Dehrmann, Gesellschaft für Hochschulgermanistik).

Alle Mitglieder des Fachverbandes sind aufgerufen, sich mit einem eigenen Diskussionsbeitrag zu beteiligen: Es geht um die Positionierung der Germanistik „in Forschung, Studium, Schule und Gesellschaft" für das 21. Jahrhundert!

Senden Sie Ihre Beiträge bitte an die Online-Redaktion: RedakOnCBK@t-online.de  

[weiter ...]


Zielsetzungen des Landesverbandes Rheinland-Pfalz für das 21. Jahrhundert vereinbart

100 Jahre Deutscher Germanistenverband als Zäsur und Potential

100 Jahre Deutscher Germanistenverband als Zäsur und Potential (Foto: Herbert Piel)

Der rheinland-pfälzische Landesverband des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband e.V. sieht die einhundertjährige Wiederkehr des Gründungstags am 29. Mai 2012 als Zäsur, die ein Innehalten und eine Festschreibung der Erwartungen an die Verbandsarbeit im 21. Jahrhundert ermöglicht. Im Laufe seiner Entwicklung hat der Verband sein Erscheinungsbild und sein Selbstverständnis stark verändert.

 

In einem Positionspapier benennt der Landesvorstand zehn programmatische Punkte, die er für die Arbeit im DGV als wichtig erachtet und denen er sich verpflichtet sieht.

[weiter ...]


Call for Papers: Germanistentag 2013: "Germanistik für das 21. Jahrhundert"

Positionierungen des Faches in Forschung, Studium, Schule und Gesellschaft

22.09.-25.09.2013 in Kiel

Der Call for Papers wurde zum 30. April 2012 abgeschlossen.

Germanistik und Deutschunterricht haben seit 1970 zahlreiche inhaltliche und strukturelle Wandlungen durchlebt. Seit der Wende zum 21. Jahrhundert erfahren sie erneut tiefgreifende Veränderungen, die sich auf die Forschung und auf das Studium, auf die Schule und auf die Gesellschaft auswirken. Der Deutsche Germanistentag 2013 erklärt diese Veränderungen zum Gegenstand der Arbeit in den Sektionen mit dem Ziel, Positionierungen des Faches zu erarbeiten und kritisch zu diskutieren. Konsequent sollen diese Veränderungen aus den Perspektiven der Hochschule und der Schule reflektiert werden.

[weiter ...]


Fortsetzung der bildungspolitischen Gespräche in Mainz

Rund um aktuelle Fragen des Faches Deutsch --- Zusammenarbeit mit dem Philologenverband

Der Landesvorstand Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr in Mainz bildungspolitische Gespräche mit den Spitzen der beiden Regierungsfraktionen sowie mit Bildungsministerin Doris Ahnen rund um aktuelle Fragen des Faches Deutsch geführt. Eine besondere Rolle spielten dabei die Auffassungen des Deutschlehrerverbands zum dezentralen Abitur und zur LRS-Förderung. Die Ministerin übernahm im Anschluss an die Gespräche die Schirmherrschaft für den "Literaturwettbewerb Rheinland-Pfalz”, der bis zum 19. Oktober 2012 läuft.

[weiter ...]

Fortsetzung der bildungspolitischen Gespräche in Mainz am 23. Mai 2012


Vorsitzender des Landesverbands RLP beim Weltlehrertag 2011

Bundespräsident würdigte Vorbildfunktion der Lehrer

Bundespräsident Christian Wulff, Lukas Müller, Dr. Markus Müller (v.l.n.r. - Foto: privat)

Auf Einladung von Bundespräsident Christian Wulff nahmen am 5. Oktober 2011 40 Lehrer mit Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet am Weltlehrertag auf Schloss Bellevue teil. Aus Rheinland-Pfalz waren der Landesvorsitzende des Fachverbands Deutsch, Dr. Markus Müller, und der 17jährige Lukas Müller aufgrund herausragender Leistungen im Schulalltag ausgewählt worden.

[weiter ...]


Konstruktive Gespräche des rheinland-pfälzischen Deutschlehrerverbands in der Landeshauptstadt Mainz

Am 24. August 2011 führte der Landesvorstand des Fachverbands Deutsch bildungspolitische Gespräche im Bildungsministerium.

Landesvorstand RLP in Mainz

Das dicht gedrängte Programm umfasste inhaltsreiche Diskussionen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Hendrik Hering, mit der Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD), dem Grünen-Fraktionsvorsitzenden Daniel Köbler sowie der bildungspolitischen Sprecherin der Grünen, Ruth Ratter.

Fotos: Herbert Piel

Es wurden Fragen rund um das Fach Deutsch thematisiert, so etwa das dezentrale Abitur, die LRS-Förderung, die Wettbewerbskultur und die Situation der Deutschlehrer und Deutschlehrerinnen in Rheinland-Pfalz.

Vertiefende bildungspolitische Gespräche, auch mit der CDU, werden folgen. Insgesamt freute sich der Landesvorstand über die aufgeschlossene Atmosphäre, in der die konkreten Vorschläge des Verbands aufgenommen wurden.

[weiter ...]


Freiburger Thesen als Diskussionsgrundlage

Freiburger Thesen zur aktuellen Lage des Faches Deutsch aus der Sicht des Fachverbands Deutsch (LV Baden-Württemberg). Eine Zustandsbeschreibung mit Forderungskatalog

"Nachdem Bildung ins Gerede gekommen war, ist es gut, dass über sie wieder geredet wird."

Die "Freiburger Thesen" sind als Diskussionsgrundlage für weitergehende Überlegungen und Initiativen zu verstehen. Der Fachverband Deutsch möchte diese Diskussion anstoßen und würde sich über eine rege Beteiligung freuen. Senden Sie uns Ihre Ideen und Anregungen, aber auch Ihre Kritik.

Bitte per Mail an die Redaktion: RedakOnCBK@t-online.de

[weiter ...]


Standard: Bildung

Blinde Flecken der deutschen Bildungsdiskussion

„Die Deutschdidaktik befindet sich ebenso im Umbruch wie die universitäre Ausbildung von Deutschlehrerinnen und -lehrern. Ob Bildungsstandards zu einer Standardbildung führen, ob Google Goethe im Rahmen globalisierter Kanonbildung ablöst, ob durch den Bologna-Prozess das mittelalterliche Trivium wiederkehrt, ob didaktische Modeerscheinungen faktische Abwege darstellen oder Althergebrachtes wie der Interpretationsaufsatz noch zu retten ist, wird ebenso debattiert wie Fragen der sprachlichen Bildung im modernen Europa, der Persönlichkeitsbildung von Lehrern und der Vermittlungsmöglichkeiten deutscher Literatur im Ausland.” Redaktion Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

[weiter ...]


Verarmung des Wortschatzes bedroht die Sprache

Nordseezeitung 21.09.2010: Interview mit Gisela Beste

Aus Anlass des Deutschen Germanistentages in Freiburg (19.-23.09.2010) gab die Bundesvorsitzende des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband der Nordseezeitung ein Interview zum Thema "Zukunft der deutschen Sprache".

[weiter ...]


Des einen Freud - des anderen Leid?

Die deutsche Sprache zwischen Lernproblemen, Integrationsdebatten und Liebhaber-Forderungen
Deutschlandfunk-Interview von Kate Maleike mit Dr. Wolfgang Rzehak
Sendung: PISAplus 11.09.2010

Das Interview, das im folgenden in Auszügen wiedergegeben wird, führte Kate Maleike im Deutschlandfunk mit Wolfgang Rzehak, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg. Das Gespräch fand statt im Vorfeld des Deutschen Germanistentages in Freiburg (19.-23.09.2010).

" ... Viele Kinder sind schon früh in der Lage, entsprechende Geräte technisch zu bedienen, auf Gameboys, Handys usw. alles Mögliche zu machen, zu spielen und zu kommunizieren; gleichzeitig behindert dieser Umgang den Impuls hin zum Text und zum Weltverstehen. Lesen als Welterschließungskonzept ist die Basis jeder politischen und sozialen Teilhabe. Das ist das A und O und muss deshalb von Anfang an gefördert werden. ..."

Die Transkription des ausführlichen Interviews steht in Auszügen mit freundlicher Genehmigung des Deutschlandfunks als pdf-Datei zur Verfügung.

[weiter ...]


Antwort von Dr. Wolfgang Rzehak auf Jürgen Kaubes Kommentar

Betrifft Ihren Kommentar "Deutschstunde" zum Germanistentag
in der F.A.Z. vom 22. September 2010

[weiter ...]

Deutscher Germanistentag 2010


E-Mail an Jürgen Kaube von Gisela Beste (Bundesvorstand)

E-Mail vom 23.9.2010 zum Kommentar in der F.A.Z. vom 22.09.2010

Sehr geehrter Herr Kaube,

heute morgen las ich Ihren Artikel über Ihre Beobachtungen beim Germanistentag in Freiburg. Mich freut es, dass Sie die Bemühungen des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband zum Thema Ihres Artikels gemacht haben.

[weiter ...]


"Deutschstunde"

Kommentar zum Deutschen Germanistentag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Jürgen Kaube, 22.09.2010

Die Germanistik ist zwei Fächer. Bei ihrem Jahrestreffen, das gerade in Freiburg stattfindet, wird dies deutlich. Sie ist eine Wissenschaft, und sie ist eine Lehrerbildung. Als Wissenschaft adressiert sie ihre Ergebnisse entweder an Spezialisten, die nachvollziehen können, was es mit der "Räumlichkeit in den Computerspielen ,The Path' und ,Grand Theft Auto IV'" oder der spätmittelalterlichen Boëthius-Rezeption auf sich hat. Oder sie richtet sich ans große Ganze: "Der Vortrag fragt vor dem Hintergrund der Neudiskursivierungen des Raumparadigmas nach den Chancen des Globalisierungsprozesses". ...

[weiter ...]


Bamberger Empfehlungen

Gemeinsamer bildungspolitischer Arbeitskreis Germanistik und Deutschunterricht (DGV/SDd): „Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung“ aus fachlicher Sicht („Bamberger Empfehlungen“)

In Reaktion auf die Anforderungen für Fachwissenschaft und Fachdidaktik, die von der KMK im Herbst 2008 verabschiedet worden sind, haben Vertreterinnen und Vertreter der o.g. Verbände im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitskreises den Katalog an ausgewählten Beispielen kommentiert und legen das Ergebnis in den „Bamberger Empfehlungen“ vor.

An Hand einer Reihe exemplarischer Schlüsselbegriffe („Sprachwandel/Sprachgeschichte“, „Semantik“, „Text“, „Methoden der Textanalyse/-interpretation“, „Literaturgeschichte und Ältere Literatur“, „Literatur im Netz / Netzliteratur“, „Mündlichkeit“ und „Verzahnung der Phasen“) versucht das Papier, im Wege der Empfehlungen für fachwissenschaftliche und fachdidaktische Konkretisierungen zu klären, wie eine Umsetzung der KMK-Beschlüsse in ausgewählten Bereichen der Germanistik und Deutschdidaktik aussehen könnte. Die Konkretisierungen sind als bundesweit tragfähiges Fundament skizziert, das die jeweiligen wissenschaftlichen Schwerpunktbildungen und bildungspolitisch bedingten Unterschiede an den Hochschulen respektiert und zugleich ländergemeinsame Standards formuliert. Die Gliederung der einzelnen Ausführungen nach „Gegenstandsbereich“, „Bezug zum fachwissenschaftlichen Kompetenzprofil“, „Vermittlungsperspektive“, „Vernetzungsmöglichkeiten“ und „Kommentar“ soll Anregung sein, weitere Begriffe in ähnlicher Weise zu konkretisieren und die unvollständige Liste zu ergänzen. Dabei sollte auch kritisch geprüft werden, wie die Vorbereitungsphase anschließen kann.

Jörg Kilian (DGV/Hochschulverband), Gisela Beste (DGV/ Fachverband)

Die Arbeit an den „Bamberger Empfehlungen” wurde inzwischen fortgeführt. Der gemeinsame bildungspolitische Arbeitskreis von DGV und SDd hat eine Ergänzung und geringfügige Überarbeitungen vorgenommen.

Der ausführliche Text dieser 4. Fassung (2013) sowie ein Abstract stehen als pdf-Dateien zur Verfügung. Die 1. Fassung wurde in den Mitteilungen 3/2009 veröffentlicht.

[weiter ...]


Ohne Literaturdidaktik

Bildungsnotiz der F.A.Z. vom 17.09.2009

An der Christian-Albrechts-Universität in Kiel wird seit zwei Semestern die für künftige Deutschlehrer an Gymnasien vorgeschriebene Vorlesung "Einführung in die Literaturdidaktik" nicht angeboten. Eine für Lehre, Forschung und Organisation verantwortliche Person ist nicht vorhanden und werde auch zum Wintersemester nicht eingestellt, kritisiert der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband.

[weiter ...]


Vom lieblosen Umgang mit der deutschen Sprache

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer am 18. August 2009

im Rahmen der Tagung des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Landesverband Niedersachsen/Bremen

 

“Es war Johannes Rau, der gesagt hat, wir Deutschen würden mit unserer Sprache lieblos umgehen. Das mag eine sehr unzeitgemäße Art sein, unser Verhältnis zu einer Sprache zu beschreiben. Denn das Wort ‘lieblos’ ist emotional und zeugt von wenig Interesse an der Nützlichkeit, welche heutzutage als wichtigstes Kriterium für alles und jedes gehandelt wird. Liebe zu einer Sprache zu erwarten, widerspricht auch der heute vorherrschenden Sicht von Sprache als einem Instrument. Und schließlich klingt ‘lieblos’ nicht nach jener Rationalität, auf die wir so stolz sind und die angeblich allein unsere moderne Zeit bestimmt. Gerade deshalb halte ich Raus Wort vom lieblosen Umgang für so treffend. Denn Instrumente liegen außerhalb unserer personalen Existenz. Sie bleiben außen vor, sie sind austauschbar, sie berühren uns letztlich nicht. Genau das aber gilt nicht für eine Sprache.”

(Auszug aus dem Vortrag von Hans Joachim Meyer)

Der vollständige Vortragstext steht als pdf-Datei zur Verfügung.


Gegen Entfachlichung, Entprofessionalisierung und Entpersonalisierung der Lehre

Stellungnahme der AG der Studienleiter/innen im Deutschen Germanistenverband 2005

Die Arbeitsgemeinschaft der Fach- und Studienleiter/innen im Deutschen Germanistenverband hat bei ihrem regelmäßigen Austausch über Rahmenbedingungen der Deutschlehrer/innen-Ausbildung in der zweiten Phase der Lehrerbildung mit Sorge zu Kenntnis genommen, welche nach Intention, Organisationsform und Konsequenz unterschiedlichen Veränderungen in den Bundesländern zur Zeit geplant und realisiert werden. Da die Fach- und Studienleiter/innen sich über die Ländergrenzen hinweg darin einig sind, dass diese Maßnahmen nicht in erster Linie unter Gesichtspunkten der Einsparung finanzieller Mittel, nicht unkoordiniert und nicht ohne Abschätzung möglicher negativer Konsequenzen umgesetzt werden sollten, wenden sie sich mit folgenden Überlegungen an die Verantwortlichen in den Bundesländern.


PISA-Studie

Stellungnahme des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband zu den Ergebnissen der PISA-Studie

Der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband hat die Ergebnisse der PISA-Studie zur Lesekompetenz auf Bundesebene und in den Ländern eingehend analysiert und diskutiert. Ohne selbst in der Lage zu sein, eine vertiefende Evaluation dieser Evaluationsleistung vorzunehmen, halten wir es für erforderlich, den Testansatz der PISA-Studie im einzelnen kritisch zu hinterfragen.

[weiter ...]


Kooperationspartner

Archive

Veranstaltungen