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Zwischen Lehrstoffentrümpelung und Sicherung der Studierfähigkeit

Nach dem Pauken die Kompetenzvermittlung. Wie steht es um die Zukunft des Gymnasiums?

In seinem Gastbeitrag für die F.A.Z. (06.11.2014, Nr. 258, S. 8) schildert der erfahrene Gymnasiallehrer und Ausbilder Klaus Ruß den Zustand der gymnasialen Bildung. Einige seiner Beispiele sind dem Deutschunterricht entnommen.

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Auszüge aus Klaus Buß, „Das Gymnasium – Ruine einer Utopie?”:

„Rund 50 Prozent der Großstadtkinder lernen gymnasial, während 30 Prozent der Ingenieurstudenten an mathematischen Elementaranforderungen scheitern. Universitäten bieten Nachhilfe in Grammatik und Schreibtechnik an, derweil schafft NRW Latein als Studienvoraussetzung für gymnasiale Sprachenlehrer ab.” …

Entsetzte „anglophone Dozenten: ‚Die Studenten reden und schreiben durchweg in einem extrem restringierten Code, stützen sich auf einen Minimalwortschatz und verstehen flüssig gesprochenes Englisch nicht. Wissenschaft lässt sich auf dieser Basis nicht betreiben‘, lautet das Statement eines Professors, der Lehramtsstudenten für gymnasiales Englisch ausbilden muss.” …

Und eine Szene aus dem Schulleben „des 13 Jahre alten Felix, der ‚keinen Bock auf Rechtschreibung‘ hat. Er ist überzeugt, dass diese weder für die Schule noch fürs spätere Leben von Bedeutung sei. Zwar sind die Diktate mangelhaft, aber das kann er ausgleichen durch mündliche Leistungen. Die Bombe platzt, als er stolz eine Biologiearbeit vorzeigt und eine wahrhaft rechtschreibfreie ‚Eins‘ bejubelt.”





Klaus Buß, "Das Gymnasium - Ruine einer Utopie?" (F.A.Z. 06.11.2014, Nr. 258, S. 8)




08.11.2014CBK Online-Redaktion
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