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Dr. Anke Emminger (Vorsitzende des Landesverbands)
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Erklärung zur Abiturnotenbekanntgabe

Protest gegen Entscheidung des Bayerischen Kultusministeriums

ERKLÄRUNG

Der Fachverband Deutsch als Vertretung von Bayerischen Deutschlehrern erklärt seinen Protest gegen die völlig unverständliche und unnötige Entscheidung des Bayerischen Kultusministeriums, die Notenbekanntgabe auf Freitag, den 2. Juni 2017, vorzuziehen.

Davon abgesehen, dass die "Petition" der Schüler kein einziges stichhaltiges Argument vorweisen kann, insbesondere angesichts der Verlängerung des Prüfungszeitraumes der mündlichen Prüfungen auf Montag, den 26. Juni 2017, weiß jeder im Ministerium, welche ungeheure Zusatzbelastung eine Abiturkorrektur und parallel die Durchführung der Kolloquiumsprüfung darstellt: Die Kollegen müssen grundsätzlich unter Zeitdruck korrigieren, Termine finden sich abzusprechen und möglicherweise noch Kolloquien vorbereiten und durchführen – dies gilt insbesondere für Deutschlehrer, die oft noch im gesellschaftswissenschaftlichen Zweitfach Kolloquium prüfen müssen – von Aufsichten, dem parallel stattfindenden Probeunterricht und dem eigenen Unterricht ganz zu schweigen. Es geht nicht um die Menge der Arbeit, aber der Rahmen, in dem diese erledigt werden muss, muss stimmen.

Als Fachverband Deutsch erwarten wir eine angemessene Wertschätzung der Kollegen und ihrer Arbeit, die sich auch darin niederschlagen muss, dass Probleme nicht auf ihrem Rücken gelöst werden. Das gehört für uns auch zu der Fürsorgepflicht des Ministeriums.

Als Fachverband Deutsch fordern wir deswegen zur Entlastung der Deutschlehrer die Verlegung der Notenbekanntgabe nach hinten, um den Kollegen diesen vernünftigen Arbeitsrahmen ohne Zeitdruck zu bieten.

Für den Sprecherrat: Dr. Anke Emminger, Winfried Adam






Erklärung des Landesverbandes Bayern




14.02.2017CBK Online-Redaktion
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