Unsere Themen


Ihr Ansprechpartner im Landesverband Hessen

Heinrich Opper (Vorsitzender des Landesverbands)
0561-20 76 184
h.opper@t-online.de


Willkommen auf der Seite des Hessischen Landesverbandes!

Grußwort des Landesvorsitzenden Heinrich Opper

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit 1993 veranstalten wir jährlich in ununterbrochener Reihenfolge und mit wachsendem Zuspruch eine Fortbildungsveranstaltung. Schwerpunkte waren die Literatur, insbesondere die Jugendliteratur, das Schreiben, die Medien und natürlich immer wieder das Lesen. Wir bemühen uns, einen Überblick über die Vorträge der jeweiligen Veranstaltungen ins Netz zu stellen.

Seit 1999 haben wir für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltungen einen tatkräftigen Partner gefunden: das Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Hier finden auch die Veranstaltungen statt. Besuchen Sie doch einmal die Website dieses Instituts.

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Theater entdecken! Das Junge Schauspiel am Schauspiel Frankfurt

Der Hessische Landesverband des Fachverbands Deutsch empfiehlt die Frankfurter Theaterpädagogik

Den forschenden Blick hinter die Kulissen wagen und mit theatralen Mitteln die eigenen Möglichkeiten spielend erweitern: Das vielfältige Programm für neugierige Jugendliche und theaterbegeisterte Pädagogen verschafft Einblick in Produktionsbedingungen und Theaterprozesse. Hier experimentieren Jugendliche mit der Unterstützung von Theaterprofis, werden aus jungen Zuschauern Akteure. Hier spielen Lehrer mit den Methoden des Theaters. Hier begegnen Zuschauer Schauspielern und Regisseuren vor, auf und hinter der Bühne.

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Wir sind im „Bilde“

Comics und Graphic Novels im Deutschunterricht --- Ein Bericht zur Fortbildungsveranstaltung des Landesverbands Hessen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kinder- und Jugendbuchforschung – 25. Februar 2016, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Comics und Graphic Novels im Unterricht – das ist immer noch eine „Grauzone“ in der Unterrichtspraxis. Für Kinder und Jugendliche sind sie seit Jahrzehnten nicht wegzudenken aus der Lesesozialisation, gehören selbstverständlich zu ihrem Alltag. In der Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts aber sind sie nach wie vor Stiefkinder, wenn nicht gar „Misfits“. Die Auseinandersetzung damit ist für Lehrer jedoch  lebensnotwendig, da sie zum einen in die Lesegewohnheiten ihrer Schüler einsteigen und sich zum anderen ein wichtiges Genre ihres Fachs erschließen können.

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Spielarten der Graphic Novel

Eine kommentierte Leseliste

Unter dem Schlagwort „Graphic Novel“ sind unterschiedlichste Text-Bild-Produktionen versammelt. In seinem Vortrag „Spielarten der Graphic Novel“ bei der Fortbildungsveranstaltung "Literatur im Bilde" charakterisierte Dr. Bernd Dolle-Weinkauff (Goethe-Universität Frankfurt) die vielförmigen Möglichkeiten graphischen Erzählens.

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Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt

Die Geschichte der Juden in Deutschland ist ein komplexes Thema. Jüdische Mitbürger waren in der Vergangenheit häufig Vorurteilen und Repressalien ausgesetzt. Es führt deshalb zu begrenzten Einsichten, wenn die Konzentration auf den Holocaust die historischen Bedingungen vor und nach der Katastrophe außer Acht lässt.

Literarische Verarbeitungen der sensiblen historischen und aktuellen Prozesse machen vor allem die inneren, kaum denkbaren Zusammenhänge sichtbar. In der Analyse und Reflexion dieser Literatur können junge Menschen aber nur eigene „Positionen und Werthaltungen“ entwickeln, wenn sie über Kontextwissen verfügen.

Das gemeinsame pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museum Frankfurt bietet ein differenziertes Programm, das die Geschichte der deutschen und europäischen Juden besser verstehen hilft.

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Lesen, Schreiben und Klicken?! – Deutschunterricht in der digitalen Welt

Exposés der Vorträge, Literatur- und Produktliste der Fortbildungsveranstaltung des LV Hessen 2015

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität in Frankfurt am Main hat der Hessische Landesverband erneut eine erfolgreiche und gut besuchte Tagung durchgeführt.

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Von der Schule an die Front - Der Erste Weltkrieg in der Literatur

Tagungsbericht zur Fortbildungsveranstaltung 2014 des LV Hessen

Der Landesverband Hessen im Deutschen Germanistenverband schaltete sich mit einer Fortbildungsveranstaltung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in die aktuelle Diskussion um den Ersten Weltkrieg ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Literatur der Zeit mit diesem Krieg auseinandersetzte, welche Wirkung sie hatte und wie sich der rezeptionsgeschichtliche Kontext bis heute darstellt. Fokussiert wurden die Kinder- und Jugendliteratur, die Kriegslyrik, die Überarbeitungschronik von Ernst Jüngers Kriegsbuch „In Stahlgewittern“ und die Diskussion um Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“.

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Deutscher Jugendliteraturpreis 2013 - Jugendbuch

Nominierungen in der Sparte „Jugendbuch”

Die diesjährige Nominierungsliste zeichnet sich durch beeindruckende Vielfalt aus. Ähnlich wie die Kinderliteratur greift auch die Jugendliteratur die Frage nach Interkulturalität auf und zeigt, wie unterschiedlich und schwierig das Heranwachsen junger Menschen in der Adoleszenzphase sein kann. Neben anderen wird mit Méto eine französische Dystopie vorgestellt, die sich vor allem vom US-amerikanischen Genre deutlich abhebt.

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„Mir wird ganz schwindlig vor den Menschen“ - Poetik der Bedrohung und Gewalt im Deutschunterricht

Fortbildungsveranstaltung am 21. Februar 2013 des Landesverbandes Hessen im Fachverband Deutsch des Deutschen Germanistenverbandes in der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Plakat_LVHessen_Fortbildung_022013

 

Dramatische Umweltszenarien, entsetzliche Terroranschläge, blutige Amokläufe, Mord – wie können Ängste, Entsetzen, Hilflosigkeit poetisch verarbeitet werden? Am Beispiel unterschiedlicher literarischer Formate wie Feuilletonbeitrag, journalistische Arbeit, Internettagebuch, „Future-Fiction-Roman“, Erzählung und Drama wurde den Möglichkeiten nachgegangen, ob und wie menschliches Unglück darstellbar ist.

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Der Tagungsbericht von Ursula Zierlinger mit weiterführenden Hinweisen steht ab sofort zur Verfügung.

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Deutscher Jugendliteraturpreis 2013 - Kinderbuch

Nominierungen in der Sparte „Kinderbuch”

In den Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 – Sparte „Kinderbuch” – zeigt sich die Vielfalt der Kinderliteratur des Jahres 2012. Gemeinsam ist den hier besprochenen Büchern der Blick auf das „Fremde”.

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Kritik an der Vergabepraxis des Deutschen Jugendliteraturpreises

„Der Blick wird verstellt auf deutsche Nachwuchsautoren und deren Bücher.” *

Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird seit 1956 als einziger Staatspreis für Literatur alljährlich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur des vorherigen Jahres. Die Liste der Preisträger spiegelt die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland wider. Der Preis setzt Trends und markiert wichtige Veränderungen der Branche. Er ist zudem eine internationale Auszeichnung, denn es werden nicht nur deutsche, sondern auch übersetzte Titel nominiert und geehrt.

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Mirjam Pressler erhält die Buber-Rosenzweig-Medaille

Am 3. März 2013 wurde die Autorin im Rahmen der Kasseler Eröffnungsveranstaltung der christlich-jüdischen "Woche der Brüderlichkeit" mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.

Mirjam_Pressler

 


Mirjam Pressler (geb. 1940) gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen und Übersetzerinnen der letzten Jahre in Deutschland. Ihre Romane wurden mehrfach prämiert und leiteten einen Paradigmenwechsel innerhalb der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur ein.

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Es war einmal - Märchen neu für den Unterricht entdecken

Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen im Deutschen Germanistenverband – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main (23.02.2012)

Vor 200 Jahren erschien der erste Band der „Kinder- und Hausmärchen” in der Sammlung der Brüder Grimm. Der zweite Band folgte ein Jahr später. Dieses Jubiläum ist Anlass genug, Jacob und Wilhelm Grimm in diesem und im kommenden Jahr in den Mittelpunkt literarischen und wissenschaftlichen Interesses zu stellen.

In der vom hessischen Landesverband organisierten Fortbildungsveranstaltung wurde am 23. Februar 2012 über Märchen und ihre Qualitäten für den Unterricht diskutiert.

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Märchen - (kein) romantischer Mythos?

Vorlesungsreihe anlässlich des 200. Geburtstags der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm vom 11. April 2012 bis 4. Juli 2012, mittwochs, jeweils 18:30. Hörsaalzentrum HZ 6, Campus Westend, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Das Brüder-Grimm-Jahr 2012 sollte zum Anlass genommen werden, mit den immer noch verbreiteten Märchenklischees zu brechen. Am Aufkommen dieser Klischees sind die Brüder Grimm nicht unbeteiligt. Die jüngere Grimm- und Märchenforschung hat die spätromantische Mythisierung des „Volksmärchens” längst in Frage gestellt und neue Zugänge zu dieser Literaturgattung eröffnet. Hinter der romantischen Umbiegung zur Kinderlektüre tritt das Märchen wieder als Liebes- und Heiratsgeschichte hervor und als durchaus realistische Widerspiegelung vormoderner gesellschaftlicher Verhältnisse.


Filmbesprechung: Die Akte Kleist

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Heinrich von Kleist und Henriette Vogel logierten vor ihrem gemeinsamen Selbstmord in „Stimmings Krug“, einem Gasthof am Berliner Wannsee. Niemand kam auf die Idee, dass dieses Paar sich umbringen wollte …

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Reden ist Silber… Schreiben ist Gold

Wege in die Schreibförderung

Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen im Deutschen Germanistenverband in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main (24.02.2011).

Universitäten beklagen, dass die meisten Studienanfänger sich schwer tun, wenn sie die ersten Seminararbeiten formulieren müssen. Dabei geht es sowohl um die inhaltliche, kausal-logische Darstellung als auch um die genaue sprachliche Form. Kognitive und verbale Kompetenzen sind nicht automatisch Gewähr für adäquates Schreiben. Der Deutschunterricht sollte stärker seine Chancen nutzen, Schülern eigenes Schreiben als Möglichkeit des Lernens und der Erweiterung sprachlicher Kompetenzen bewusst zu machen. Lernerfolge hängen eng zusammen mit Fähigkeiten, Texte verstehen und analysieren und selbst Sachtexte verfassen zu können.

Wie können Schüler gezielt gefördert werden? Wie kann der Deutschunterricht didaktisch und methodisch agieren? Die Referenten der Fortbildungsveranstaltung boten Problembeschreibungen und Lösungswege für die Sekundarstufen I und II und die Erstsemester an.


Israelische Kinder- und Jugendliteratur

Bibliographie bis 2009 von Gabriele von Glasenapp

Israelische Kinder- und Jugendliteratur ist inzwischen in den Lehrplänen deutscher Schulen zu finden. Das ist vielleicht der wichtigste Schritt zur Etablierung in der deutschen Lesekultur.

Nach dem Ende deutsch-jüdischer Literatur 1938 gab es zunächst in der Bundesrepublik zwar jüdische Literatur, aber keine für Kinder und Jugendliche. Zum einen musste sich diese Literatur in Israel erst bilden. Der gesamte Textkorpus blieb aber bis in die 80er Jahre bei uns unverlegt, weil kompetente Übersetzer für das moderne Hebräisch fehlten. Das änderte sich erst vor ca. 25 Jahren, und seitdem ist in der Kinder- und Jugendliteratur die israelische eine feste Größe von erheblichem Umfang.

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Historische Jugendbücher im Deutschunterricht

Primärliteratur für die private und schulische Lektüre

historische_jugenbuecherKinder- und Jugendliteratur hatte und hat es schwer, im Unterricht den Stellenwert zu erhalten, den sie verdient. Kaspar H. Spinner sieht die didaktische Bedeutung der Kinder- und Jugendliteratur vor allem in der Identitätsbildung, der moralischen Bildung, dem literarischen Lernen und dem Fremdverstehen. Der letzte Punkt ist von besonderer Bedeutung im Hinblick auf die Arbeit mit historischer Jugendliteratur. Sie finden hier einen Kommentar sowie eine ausführliche Leseliste zum Thema - aufsteigend nach Altersstufen geordnet. Die Liste ist erarbeitet worden von Monika C. Rox-Helmer im Kontext eines Seminars zum Einsatz von historischen Jugendbüchern im fächerübergreifenden Unterricht an der Universität in Gießen.

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4/2010 Historische Lexikographie des Deutschen


Fantasy-Literatur: Viel geschmäht und heiß geliebt!

Rezensionen neuerer Fantasy-Literatur

„Viel geschmäht und heiß geliebt“ - unter diesem Titel fand im Februar 2010 in der Frankfurter Goethe-Universität eine Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen statt. Heft 3/2010 der „Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes“ bietet eine ausführliche Vorstellung der inhaltlichen Schwerpunkte.

Maren Bonacker von der „Phantastischen Bibliothek Wetzlar“ hat einige ihrer Rezensionen aktueller Fantasy-Literatur zur Verfügung gestellt. Sie sind als Printversion erschienen in verschiedenen Ausgaben des kritischen Monatsmagazins für Kinder- und Jugendmedien, Leseförderung und Lesekultur: Bulletin Jugend & Literatur.

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3/2010 Germanistik – Ein Blick von „draußen“


Von Einhörnern, Monstern und magischen Orten

Phantastische Welten der Kinder- und Jugendliteratur: Ihre Herkunft und unsere Vermittlungsaufgabe im Deutschunterricht

Sekundärliteratur für Studierende und Lehrer

„Viel geschmäht und heiß geliebt“ - das ist der Titel einer Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen gewesen, die am 25. Februar 2010 in der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen angeboten wurde.

Einen der Vorträge bei dieser Veranstaltung hielt Frau Professorin Ina Karg. Sie hat uns freundlicherweise eine Liste zukommen lassen, die eine Auswahl an Sekundärliteratur zum Thema bietet.

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Viel geschmäht und heiß geliebt

Fantasy-Literatur - Ein Gegenstand für den Deutschunterricht?

Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen im Deutschen Germanistenverband in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main (25.2.2010).

Der Graben zwischen schulischem und privatem Lesen wird immer tiefer. Lehrer empfinden schmerzlich, wie schwierig es ist, den Bruch zwischen naivem und analytischem Lesen im Unterricht aufzufangen. Da gleichzeitig Wissenschaft und Didaktik „heiß geliebte“ Lesestoffe wie Fantasyliteratur tabuisieren, wird in der Schule das tatsächliche Leseverhalten von Kindern und Jugendlichen ignoriert – ja „viel geschmäht“. Damit vertut die Schule eine große Chance, denn gerade Fantasy wartet mit komplexen inhaltlichen, formalen und literarischen Strukturen auf.

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Sieh einmal! Struwwelpeter trifft Manga

Fortbildungsveranstaltung (nicht nur) für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer aller Schulformen

Der Stuwwelpeter-Hoffmann "feiert" dieses Jahr seinen 200sten Geburtstag. Deshalb widmete sich unserer diesjährige Fortbildungs-Veranstaltung am 26.02.2009 dem piktoral-verbalen Erzählen.

Wir sprachen mit diesem Angebot nicht nur Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer aller Schulformen an, sonden auch Kolleginnen und Kollegen der Fachbereiche Kinder- und Jugendliteratur, Pädagogik, Psychologie und Kunst.

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"Mit leichtem Gepäck"

Leseliste zur deutsch-jüdischen Literatur: Sachbücher, Essays und Belletristik

Fortbildungsveranstaltung des Deutschen Germanistenverbandes, Landesverband Hessen, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom 21.2.2008

"Mit leichtem Gepäck" - das ist der Titel eines Gedichtes von Hilde Domin und der Titel der Fortbildung am 21.2.2008. Das Gedicht beginnt mit der Aussage: Gewöhn dich nicht, du darfst dich nicht gewöhnen. Heimat ist Vertrautes, Gewohntes. Ist Deutschland meine Heimat? Die Schwierigkeiten deutscher Juden mit dieser Frage werden in den Beiträgen zur Fortbildung thematisiert. Die folgende Leseliste gibt Hinweise zu Sachliteratur und Belletristik, die für den Deutschunterricht geeignet sind.

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Noch'n Gedicht!

Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen und des Instituts für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 22.2.2007

Gute Zeiten für Lyrik? Der PISA-Schock führte zu Reflexion und Einführung von Qualitätsstandards und zur Vereinheitlichung von Prüfungs- und Vergleichskriterien. Standards und standardisierte Schüler werden heiß diskutiert. "Brotlose Künste" könnten also auf der Strecke bleiben. Die Referenten der Veranstaltung - Prof. Dr. Volker Frederking, Axel Krommer und Almut Hoppe - zeigten sich zwar prinzipiell offen gegenüber der Enwicklung von Standards, waren aber einhellig der Meinung, dass gerade ein angemessener Umgang mit Lyrik in wesentlichen Aspekten nicht mit Standards zu erfassen sei.

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Schule ist mehr als Unterricht

Sprachlich-literarische Bildung findet nicht nur im Deutschunterricht statt

Fortbildungsveranstaltung des Deutschen Germanistenverbands, Landesverband Hessen, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main

PISA und die Ergebnisse mögen beklagt, bestritten oder begrüßt werden, zweifellos aber ist der Handlungsbedarf, Schule anders zu strukturieren, deutlich geworden. Aus diesem Grunde stand bei dieser Fortbildung am 23.2.2006 in der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Überlegung im Vordergrund, welche Chancen und Risiken die favorisierte Ganztagsschule bietet, die in einem viel größeren Maße "Lebensort" für Kinder und Jugendliche sein wird. Diese Frage wurde zum einen im institutionellen und organisatorischen Rahmen von Schule erörtert, zum anderen auch auf die Möglichkeiten des Faches Deutsch fokussiert.

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Mit Medien lesen?

Fortbildungsveranstaltung 2005, Deutscher Germanistenverband, Landesverband Hessen und Institut für Jugendbuchforschung, Johann Wolfgang Goethe-Universität

Ist es möglich, das Lesen mit Hilfe von Medien zu fördern? Zunächst scheint es doch so, dass gerade der Medienkonsum vom Lesen ablenkt, es gar verhindert.

Die Referenten der Fortbildungsveranstaltung vertraten engagiert das Gegenteil.

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Theater und Deutschunterricht

Fortbildungsveranstaltung Februar 2004

"Theater und Deutschunterricht" war das Thema der diesjährigen, wie immer sehr gut besuchten Fortbildungsveranstaltung für Lehrer/innen, die am Donnerstag, dem 26.2.04, im Campus Westend statt fand und bei der angesprochenen Zielgruppe auf großes Interesse stieß.

Veranstaltet wurde sie - wie in jedem Jahr - vom Fachverband Deutsch des Deutschen Germanistenverbandes e.V. (Landesverband Hessen) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung.

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Institut für Jugendbuchforschung

Homepage des Instituts für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main

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Lions-Aktivität: Leseförderung

Die Lions-Clubs haben eine hessenweite Aktion zur Förderung der Lesekompetenz in den Schulen initiiert. Prof. Hans-Heino Ewers, Leiter des Instituts für Jugendbuchforschung, ist der offizielle Distriktbeauftragte der Lions für dieses Projekt, das Schulen bei der Anschaffung neuer Jugendliteratur finanziell hilft.

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Bisweilen lesen sie doch

Fortbildungsveranstaltung Februar 2003
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Vorstellung des Vortrags von Prof. Dr. Heiner Willenberg:

"Bisweilen lesen sie doch - Umwege zur Lektüre der Jungen"

Jungen werden offenkundig durch folgende Aspekte an der (literarischen) Lektüre gehindert: Starke Sachinteressen, Beschäftigung mit Computer und Internet, Neigung zur Kommunikation in vielen "Sprachspielen", Sport und anderen Aktivitäten außer Haus.

Eine partielle Annäherung an Lektüre kann die Verbindung von Sachtexten und fiktiven Texten bieten sowie das "sportliche Training", das Lesetempo durch Leseverträge und Lesepässe erhöhen.

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Ein Leben ohne Medien könnte ich mir nicht vorstellen!

Fortbildungsveranstaltung Februar 2003

Waldemar Vogelgesang: "Ein Leben ohne Medien könnte ich mir nicht vorstellen!"

Die eigenwillige Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Umwelt auf, die wie nie zuvor von Medien geprägt ist. Sie bilden eine Generation, die von Beginn an Kultur als Medienkultur kennenlernt. Ob diese Situation eine Herausforderung oder Überforderung darstellt, ist eine naheliegende Frage.

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Medienwechsel - Medienwandel - Mediengeschichte

Fortbildungsveranstaltung Februar 2003

Sowohl auf der 12. Tagung der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (17.1.03) als auch auf dieser Tagung an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt stehen nicht nur die "Nachwehen" der PISA-Diskussion, insbesondere für den Deutschunterricht, zur Debatte, sondern überhaupt die Zukunft der Lesekultur, des Literaturunterrichts im Zeitalter der Neuen Medien und jener "postmodernen" Sub-, Gegen- oder Pseudokulturen, die man mit dem - nicht unproblematischen - Sammelbegriff der "Pop-Kultur" zu bezeichnen pflegt.

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Deutschunterricht und Medienkids

Fortbildungsveranstaltung Februar 2002, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt

zum Vortrag von Prof. Dr. Christine Garbe, Universität Lüneburg: "Literarische Sozialisation von Kindern und Jugendlichen im Medienverbund"

Gegenstand des Vortrags ist die Frage, welche Voraussetzungen Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer literarischen und medialen sozialisation heutzutage in den Deutsch- und speziell den Literaturunterricht mitbtringen und was dieser folglich hinsichtlich der Rezeptionskompetenzen und Motivationslagen seiner Adressaten berücksichtigen muss, um erfolgreiche literarische und mediale Lernprozesse zu initiieren:

Wozu noch lesen? Was, wie und warum lesen Kinder und Jugendliche heutzutage? Wie wird man zu einem Leser oder einer Leserin? Welchen Beitrag kann die Schule leisten?

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Schreiben - was sonst!

Fortbildungsveranstaltung Februar 2001, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt

zum Vortrag von Prof. Dr. Jakob Ossner: "Erziehung zur Schriftlichkeit"

Die Kohärenz zwischen Lesen und Schreiben macht zwingend notwendig, dass Schriftlichkeit im Zentrum schulischer Arbeit stehen müsse - so die Eingangsthese von Professor Ossner. Wer schreibt, müsse dies konzeptuell tun, d.h. man schreibt leserimplizit. Der Schreiber soll den zukünftigen Leser im Kopf haben und dessen Rezeptionsbedingungen mitdenken. Schreiben ist also eine ausgesprochen kognitive Anstrengung.

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