
Ihr Ansprechpartner im Landesverband Niedersachsen/Bremen
Dr. Roland Quinten (Vorsitzender des Landesverbands)
(0172) 5315919
quinten.roland@t-online.de
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
ich darf Sie ganz herzlich im Namen des Vorstandes der Fachgruppe der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer im Deutschen Germanistenverband - Landesgruppe Niedersachsen/ Bremen - auf unserer Internet-Seite begrüßen.
Sie lieben die deutsche Sprache und die Literatur, Sie sind mit Begeisterung und Engagement Deutschlehrerin bzw. Deutschlehrer und suchen ein Forum zum fachlichen Austausch in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten? - Dann sind Sie bei uns genau richtig.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Belange des Faches Deutsch - abseits des kultuspolitischen Aktionismus und der damit einhergehenden zunehmenden Hektik im schulischen Alltag - mit Beiträgen in unseren Verbandszeitschriften, mit Fortbildungsveranstaltungen für interessierte Kolleginnen und Kollegen und durch einen regen fachlichen Austausch, nützliche Tipps und Literaturhinweise für die Unterrichtsvorbereitung zu fördern und zu unterstützen. Wir nehmen Stellung zu schulpolitischen Fragen und verleihen auf diese Art den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern in Niedersachsen und Bremen eine Stimme.
Wenn auch Sie Interesse an einer Mitarbeit in unserem Verband haben, so würden wir uns über eine Kontaktaufnahme (roland.quinten@ewetel.net) sehr freuen.
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr Roland Quinten
(Landesvorsitzender)
Gegen die zunehmende Verflachung des gymnasialen Deutschunterrichtes
Ein Aufruf zur Besinnung von Dr. Roland Quinten
Der niedersächsische Landesvorsitzende fordert in seinem Aufruf die „Abkehr vom seit Jahren eingeschlagenen Weg der Output-Orientierung” und „die konsequente Rückkehr zu einem Bildungsverständnis, das aus sich selbst seinen Wert schöpft”. In seinem Beitrag setzt er sich dafür ein, im Deutschunterricht „wieder gebildete junge Menschen zu erziehen, die auf der Grundlage eines tief in ihnen verankerten Wertekanons selbstbestimmt ihr Leben meistern können”.
Diskussionsbeiträge der Fachverbandsmitglieder zur Bildungsdebatte sind erwünscht. Bitte senden Sie Ihre Beiträge an die Online-Redaktion: RedakOnCBK@t-online.de
Neue und neueste Tendenzen der Erzählliteratur
Fachtagung Deutschunterricht des Landesverbandes Niedersachsen am 20.09.2012 in Hannover
Am Donnerstag, 20. September 2012, findet von 10:00–17:00 Uhr die Fortbildungsveranstaltung des niedersächsischen Landesverbandes zum thematischen Schwerpunkt des Zentralabiturs 2013 im Künstlerhaus Hannover, Sophienstraße 2, statt.
Referenten:
Dr. Steffen Richter (TU-Braunschweig)
Dr. Matthias Politycki (Literat und Essayist)
Reinhard Lindenhahn (Fachseminarleiter Deutsch, Rottweil)
Liebesauffassungen von der Antike bis zur Gegenwart
Fachtagung und Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Niedersachsen
Am 15. Februar 2011 fand die Fachtagung des Landesverbandes Niedersachsen zum thematischen Schwerpunkt "Vielfalt lyrischen Sprechens" des Zentralabiturs 2012 statt.
Die Vorträge der Herren Professoren Dr. Michael Kämper-van den Boogaart (Humboldt-Universität Berlin) und Dr. Erich Unglaub (Universität Braunschweig) stehen als pdf-Dateien zur Verfügung.
Vom lieblosen Umgang mit der deutschen Sprache
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer am 18. August 2009
im Rahmen der Tagung des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Landesverband Niedersachsen/Bremen
“Es war Johannes Rau, der gesagt hat, wir Deutschen würden mit unserer Sprache lieblos umgehen. Das mag eine sehr unzeitgemäße Art sein, unser Verhältnis zu einer Sprache zu beschreiben. Denn das Wort ‘lieblos’ ist emotional und zeugt von wenig Interesse an der Nützlichkeit, welche heutzutage als wichtigstes Kriterium für alles und jedes gehandelt wird. Liebe zu einer Sprache zu erwarten, widerspricht auch der heute vorherrschenden Sicht von Sprache als einem Instrument. Und schließlich klingt ‘lieblos’ nicht nach jener Rationalität, auf die wir so stolz sind und die angeblich allein unsere moderne Zeit bestimmt. Gerade deshalb halte ich Raus Wort vom lieblosen Umgang für so treffend. Denn Instrumente liegen außerhalb unserer personalen Existenz. Sie bleiben außen vor, sie sind austauschbar, sie berühren uns letztlich nicht. Genau das aber gilt nicht für eine Sprache.”
(Auszug aus dem Vortrag von Hans Joachim Meyer)
Der vollständige Vortragstext steht als pdf-Datei zur Verfügung.





