Epik




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Zum Tod von Christa Wolf am 1. Dezember 2011

Nachruf von Bernd Graff auf Süddeutsche.de --- Marcel Reich-Ranicki zum Tod der Schriftstellerin auf faz.net

  • „Zum Tod von Christa Wolf. Eine Sozialistin, die im Sozialismus aneckte” (Bernd Graff)
  • „‚Medea‘, eines ihrer letzten Werke, ist sicherlich bedeutend und ebenso das Buch über Kleist und Karoline von Günderrode, ‚Kein Ort. Nirgends‘.” (Marcel Reich-Ranicki)
  • Filmbericht von der Trauerfeier auf dem Online-Biografienportal Zeitzeugen-TV

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„Zum Tod von Christa Wolf. Eine Sozialistin, die im Sozialismus aneckte

Die Schriftstellerin Christa Wolf ist tot. Sie starb am Donnerstag [01.12.2011; Red. CBK] im Alter von 82 Jahren in Berlin, wie der Suhrkamp-Verlag mitteilte. Sie war eine moralische Instanz - und erhielt zahlreiche Literaturpreise. Vor allem aber stand sie wie kaum eine andere Autorin für die deutsche Nachkriegsgeschichte.

Christa Wolf war Kassandra, sie war ‚IM Margarete‘, sie war die Rednerin des 04. November 1989, sie war die Autorin, die laut einem Verleger-Bonmot ‚keine Distanz zu ihren Figuren‘ fand. Sie war Sozialistin, Mitglied der SED und Ausgestoßene, Unterzeichnerin und Redakteurin des in der DDR meistunterzeichneten Aufrufs ‚Für unser Land‘ des Jahres 1989. Christa Wolf war eine Schriftstellerin der Tugend und des Gewissens. Eine, die aneckte. Manchmal. Und manchmal, weil sie es wollte. …”

Bernd Graff auf Süddeutsche.de 01.12.2011, 16:44 Uhr (Auszug)

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Neben einem Nachruf von Ingeborg Harms beantwortet Marcel Reich-Ranicki auf faz.net am 01.12.2011 Fragen von Felicitas von Lovenberg. Hier ein Auszug:

Herr Reich-Ranicki, welche Bedeutung hatte Christa Wolf für die deutsche Literatur?

„Das OEuvre von Christa Wolf war im Grunde genommen immer eines zugunsten der DDR. Sie war eine DDR-Autorin von Anbeginn an und wollte es bis zum Ende sein. Das Hauptthema ihres Werks war zum einen die DDR, zum anderen die Mythologie […]. Eine gewiss große, wenngleich nicht durchweg gelungene Rolle spielte in ihrem Werk auch ihre Autobiographie […].”

Welches halten Sie für ihr bestes Buch?

„[…] ‚Medea‘, eines ihrer letzten Werke, ist sicherlich bedeutend und ebenso das Buch über Kleist und Karoline von Günderrode, ‚Kein Ort. Nirgends‘. Man muss aber auch bedenken, dass mehrere Arbeiten der Christa Wolf nicht ganz ausgereift waren. […] Ganz besonders wichtig ist die Tatsache, dass die Frauen eine große Rolle in ihrem Werk spielten.”

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Das Online-Biografienportal Zeitzeugen-TV bietet einen Filmbericht von der Trauerfeier in der Berliner Akademie der Künste sowie ein Interview und eine Lesung mit der Autorin.


09.01.2012CBKFachverband Deutsch

Call for Papers: Germanistentag 2013

Germanistik für das 21. Jahrhundert. Positionierungen des Faches in Forschung, Studium, Schule und Gesellschaft ***************************** Einsendeschluss: 30. April 2012


Artikel Call for Papers: Germanistentag 2013: Call for Papers: Germanistentag 2013: "Germanistik für das 21. Jahrhundert"

Diskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013

"Was hat die Germanistik über die Beschäftigung mit den Grundlagen der Sprache, mit der Interpretation überlieferter Formen des Schreibens und deren Denkstrukturen hinaus uns Heutigen noch zu sagen?" Ein Essay von Wolfgang Rzehak


Artikel Diskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013: Was hat die Germanistik uns Heutigen noch zu sagen? anzeigenDiskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013: Was hat die Germanistik uns Heutigen noch zu sagen?

Literaturwettbewerb Rheinland-Pfalz

Literaturwettbewerb startet zum ersten Mal ****************** Der rheinland-pfälzische Landesverband des Fachverbands Deutsch schreibt in Zusammenarbeit mit mehreren großen Regionalzeitungen und dem Bildungsministerium einen Literaturwettbewerb aus. Nähere Informationen finden Sie hier:


Artikel Ausschreibung des ersten Literaturwettbewerbs Rheinland-Pfalz anzeigenAusschreibung des ersten Literaturwettbewerbs Rheinland-Pfalz

Deutschmagazin

Seit dem Jahr 2007 kooperiert der Fachverband Deutsch mit dem Oldenbourg Schulbuchverlag, genauer mit dem Deutschmagazin dieses Verlages. Jetzt bietet dieser das Deutschmagazin auch als E-Paper an. Weitere Informationen zum aktuellen Heft 3/2012 finden Sie hier


Artikel Heimat anzeigenHeimat

Germanistentag 2013 in Kiel

Die Initiative der Fachverbands-Mitglieder ist gefordert sowohl für die gedankliche Mitgestaltung als auch für die praktische Umsetzung. Können Sie sich vorstellen, selbst in einem klar abgesteckten Teilbereich und für einen begrenzten Zeitraum aktiv zu werden? Nähere Einzelheiten zum Stand der Dinge finden Sie hier und in der Rubrik "Germanistentage". Helfen Sie mit beim Germanistentag 2013! Gewünscht werden weitere Vorschläge und hier sind alle Verbandsmitglieder aufgefordert: sei es, dass Sie Namen von Personen nennen, die angesprochen werden sollten, sei es, dass Sie selbst oder jemand aus dem Landesverband Interesse hat. Bitte schicken Sie Namen und Kontaktdaten an eins der Vorstandsmitglieder. Einsendefrist 01.02.2012


Artikel Deutscher Germanistentag 2013 anzeigenDeutscher Germanistentag 2013

Deutschunterricht

Seit Anfang 2011 kooperiert der Fachverband Deutsch mit der Zeitschrift DEUTSCHUNTERRICHT des Westermann Verlages. Als "Abo plus" zugleich Printausgabe + Online-Archiv! Nähere Details unter "Mitglied werden"


Artikel Texte - Funktionen und Strukturen anzeigenTexte - Funktionen und Strukturen

----- Heinrich von Kleist -----

200. Todestag am 21. November 2011 -------------------------------- Der Fachverband Deutsch präsentiert zu diesem Gedenktag den Vortrag von Harro Müller-Michaels: „Heinrich von Kleists Dramen – Mythos und Gegenwart”.


Artikel Mythos - Drama - Kleist! anzeigenMythos - Drama - Kleist!