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Call for Papers für den 25. Germanistentag 2016 in Bayreuth

Die Vorbereitungen nehmen Gestalt an: Heute ergeht der Call for Papers. Einsendeschluss 15.08.2015


Der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband freut sich über die große Resonanz, auf die das neue Tagungsformat in Form von frei gestaltbaren Panels in Fachwissenschaft und Schulpraxis gestoßen ist.

Die eingereichten Panelvorschläge führen in Vorträgen, Workshops und Diskussionen fachwissenschaftliche und fachvermittelnde Beiträge in wissenschaftlicher Perspektive zusammen. Aus diesem Angebot hat der Vorstand des DGV über 100 fachlich spannende und interdisziplinäre Panels zum Thema „Erzählen” für den Germanistentag 2016 in Bayreuth ausgewählt.

Heute ergeht der Call for Papers für die Panels, bei denen noch eine direkte Beteiligung mit einem eigenen Beitrag möglich und erwünscht ist.


Die Panels sind nach Themenschwerpunkten sortiert. Durch Klicken auf die Links der Themenschwerpunkte werden Sie weitergeleitet auf die Homepage der Hochschulgermanisten, wo Sie die vollständigen Ausschreibungstexte verlinkt mit den jeweiligen Titeln finden.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge für Vorträge, Workshops etc. bis spätestens 15. August 2015 ausschließlich an die in den Ausschreibungstexten genannten Panelleiterinnen und Panelleiter.
 

Themenschwerpunkt 1: Vormodernes Erzählen

  • Figuren des Dritten in mittelhochdeutschen erzählenden Texten
  • Kollektives Erzählen in der Frühen Neuzeit
  • Erzählwelten – seriell, intertextuell, transmedial
  • Gérard Genette und die Ordnung vormodernen Erzählens
     

Themenschwerpunkt 2: Adressatenspezifisches Erzählen

  • Erzählen und Macht – Macht des Erzählens 1750-1950
  • Geschichtserzählungen für Studium und Schule
  • Erzähltheater: Dramendidaktischer Glücksfall oder Irrweg?
  • Ausgrenzung, Legitimation und Konformität: Veränderungen der Adressatenfunktion im literarischen Kommunikationsprozess vom Naturalismus bis zur Avantgarde

 

Themenschwerpunkt 3: Kognitive Aspekte des Geschichten-Erzählens in linguistischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive

  • Intermediale Narratologie und Deutschunterricht. Kognitionspsychologische, lern- und erzähltheoretische Grundlagen der Narrationsdidaktik
  • Einfaches Erzählen
  • Erwerb, Entwicklung und Vermittlung grammatischer Strukturen zur Entfaltung kohärenter schriftlicher Erzählungen
  • Narrativität und sprachliches Handeln
  • „Am Anfang war …”
  • Gattungstheorie und Kognitive Narratologie – Kognitive Spezifika von Erzählgattungen
  • „Narrativität? Textualität!”
     

Themenschwerpunkt 4: Alltagspraktiken des Erzählens

  • Interjektionen im Alltagserzählen
  • Autobiographisches Erzählen
  • Nicht-ausgebaute Erzählformen
     

Themenschwerpunkt 5: Erzählende Instanzen

  • Brüchige Stimmen. Narratologie brüchiger Stimmen – ihre Formen und Funktionen
  • Erzählte Unlesbarkeit, Unüberschaubarkeit, Langeweile und Betulichkeit als Narrative
  • Sich selbst erzählen. Autobiographie – Autofiktion – Autorschaft
      Um der theoretischen, methodischen und künstlerischen Vielfalt der
      Selbsterzählung gerecht werden zu können, richtet der Germanistentag eine sich
      über drei Tage erstreckende Sektion zum Thema ein, deren Panels jedoch
      miteinander ver­bunden sind. Didaktische Beiträge sind willkommen. Für folgende
       vier Panels werden Beiträge erbeten:

    1. Figurenentwürfe – Selbstentwürfe. Metagenre
    2. Dimensionen des Ich-Erzählens in der interkulturellen Gegenwartsliteratur
    3. Autorschaft erzählen. Gegenwartsliterarische Verfahren der Auto(r)fiktion
    4. Narratologie der Selbsterzählung
  • Science Fiction – Erzählen zwischen Fiktion und Fakt
     

Themenschwerpunkt 6: Erzählen in unterschiedlichen Medien

  • Intermediales Erzählen im und vom Mittelalter aus literaturdidaktischer Perspektive
  • Lesen und/oder Schauen. Ambiguität in bimodalen Erzähltexten
  • Flucht, Vertreibung und Deportation in der jüngsten deutschsprachigen Gegenwartsliteratur von mehrkulturellen Autorinnen und Autoren
  • Internet – Literatur – Twitteratur: Lesen und Schreiben im Medienzeitalter. Perspektiven für Forschung und Unterricht
  • Intermediales und transnationales Erzählen: Deutsche Literatur auf der internationalen Kinoleinwand
  • Erzählen in medialen ‚Zwischenräumen‘ – Kleine Formen transmedialen Erzählens in Forschung und Deutschunterricht
  • Der literarische Spin-Off
  • Praktiken des Erzählens im Internet
  • ‚Game over‘ oder Ende der Erzählung? – Schnittstellen des Ludischen und Narrativen im Videospiel

     

Themenschwerpunkt 7: Erzählen als Kulturtechnik

  • Crossmediales Erzählen im Anthropozän
  • Erfahren, erspüren, empfinden: Techniken der sensuellen Vergegenwärtigung in der Reiseliteratur
  • Geschichte als intermediales Narrativ
  • „Magic Hoffmann”, Jakob Arjouni als Beispiel für Generations- und Adoleszenztexte
  • Erzählen in Reise- und Migrationstexten: Formen kultureller Sinnbildung zwischen Kommodifizierung und Authentizität
  • „Der Mensch im Weltgarten – Erzählen und das Anthropozän”
  • Erzählen und Rechnen
  • Thermografisches Erzählen: Kälte- und Hitzeszenarien in Literatur und Film. Vorschläge zu einem ökokritischen Paradigma in den Kulturwissenschaften
  • Narrative Ethik – Ethik des Narrativen? Ein neuerlicher Blick auf das Verhältnis von Literatur und Medizin
  • Ökonomische ‚Schöpfungsgeschichten‘
  • Der Stil der Moral. Ethisches Erzählen in poetologischen Essays und Poetikvorlesungen der Gegenwart
  • Jenseitserzählungen in der Gegenwartsliteratur
  • „Familien erzählen” als Element narrativer Identität
  • Historisches Erzählen in der Gegenwartsliteratur: Formen, Funktionen, Intentionen
  • Realistisches Erzählen und literarische Globalisierung
  • Krisen erzählen
  • Vom Leben erzählen – Theatrale Lehr-Lern-Prozesse im Kontext literaturdidaktischer Konzepte literarischen und poetischen Verstehens
  • Wissenschaft erzählen in fiktionalen und nicht-fiktionalen Diskursen

 





Germanistentag 2016




06.07.2015CBK Online-Redaktion
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