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Das vorläufige Programm des Germanistentages 2013

Banner_web_Germanistentag_RZ_01 22.-25. September 2013 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Anmeldung ab sofort hier: ONLINE-ANMELDUNG

Die Online-Anmeldung zum Deutschen Germanistentag 2013 ist bis zum 1. September 2013 möglich. Danach können Anmeldungen an den Tagungstagen direkt über das Tagungsbüro erfolgen.

Hier vorab einige Höhepunkte:

  • Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering (Göttingen)
  • Plenarvorträge:
    Prof. Dr. Angelika Linke (Zürich)
    Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart (Berlin)
    Prof. Dr. Thomas Steinfeld (Luzern)
  • Forum Germanistik und Deutschunterricht
  • Mitgliederversammlungen
    a) Gesellschaft für Hochschulgermanistik
    b) Fachverband Deutsch
  • Treffen der Vorsitzenden der Europäischen Germanistenverbände
  • Verleihung des Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preises für herausragende Arbeiten der Germanistik (Deutscher Akademischer Austausch Dienst – DAAD)
      • Lesung: Feridun Zaimoglu

        Das vollständige – noch vorläufige – Programm (inkl. vorläufiger Workshop-Übersicht) steht als pdf-Datei zur Verfügung (Stand 25.03.2013).

Nachstehend finden Sie als kleine Auswahl die Themen und Programmplanung der Sektionen 1, 7, 9 und 12:

Sektion 1
Erzählforschung

Leitung: Martin Huber (Bayreuth), Beate Kennedy (Kiel), Jörg Schönert (Hamburg)

Mo 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

  • Julia Abel (Wuppertal): Migrationsnarrative in Graphic Novels. Transmediale Möglichkeiten, Grenzen und Perspektiven einer interkulturellen Narratologie
  • Hansjörg Bay (Erfurt): Narrating Migration. Emine Sevgi Özdamars Istanbul-Berlin-Trilogie
  • Stephan Brössel (Münster): Das ‚Filmische Erzählen‘ als literarischer Reflex. Zur Geschichte und Funktion eines Erzählmodus
  • Claudia Hillebrandt (Jena): Emotionsforschung und Narratologie – Zu einer produktiven Ergänzung erzähltextanalytischer Verfahren
  • Anne-Rose Meyer (Hamburg): „Geschichten ‚to go‘ – Tiny Tales und Flash Fiction als Chance und Schwierigkeit philologischer Forschung“
  • Ralph Müller, Sonja Klimek (Fribourg): Von der Inquit-Formel zur differenzierten Rede-Einleitung. Eine historische Studie des erzählten Heiratsantrags
  • Gerd Eversberg, Jean Lefebvre (Göttingen): Angewandte Erzählforschung: „Der Schimmelreiter“ in der Schule. (Workshop)
  • Jeanette Hoffmann (Dresden): Erzählen als historische Sinnbildung zwischen Realität und Fiktion – Unterrichtsgespräche über zeitgeschichtliche Jugendliteratur in Deutschland und in Polen (Workshop)
  • Natalia Igl (Bayreuth), Sonja Zeman (München): Qui parle? – oder: Auf der Suche nach den Grundprinzipien von Narrativität. Zum Konzept des „Sprechers“/„Erzählers“ aus literatur- und sprachwissenschaftlicher Perspektive
  • Elvira Topalovic, Benjamin Uhl (Paderborn): Tempus und Narration: Zeitdarstellung zwischen alltäglichem und literarischem Erzählen
  • Nadežda Zemaniková (Banská Bystrica): Mutmaßungen über die Vergangenheit. Generationsspezifische Perspektiven in den ostdeutschen autobiographischen Erinnerungstexten
  • Iuditha Balint (Mannheim): Arbeit–Erzählen–Identität. Joachim Zelters Schule der Arbeitslosen

Di 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

  • Stefan Manns (Wuppertal): Das Phantastische als Wissensform in vormodernen Texten. Eine Argumentation für eine historische Narratologie
  • Elke Brüggen (Bonn): Figuren im hochhöfischen Roman. Chancen und Grenzen einer Narratologie der Figur am Beispiel von Wolframs Parzival
  • Klaus Schenk (Dortmund): Interkulturelle Metamorphosen des Erzählers im Erzählen
  • Daniela Ionescu-Bonanni (Heidelberg/Bukarest):Die erzählten Welten der Herta Müller oder das Fremdsein als narratologisches Prinzip 
  • Maren Großbröhmer (Oldenburg): Figurendarstellung als Mittel kultureller Identitätssicherung in den frühnhd. Prosaromanen ‚Herzog Herpin’ und ‚Loher und Maller’
  • Nicola Gess (Basel): Hoffmanns Erzählungen erzählen oder Die Oper als Erzählung
  • Jochen Strobel, Jan de Vries, Friederike Wonschik (Marburg): Kognitive Narratologie als historischliterarische Frame-Semantik. Kollektives Wissen im kontrafaktischen Erzählen am Beispiel des Wenderomans (Workshop)
  • Maria Hinzmann (Wuppertal): Wohin mit dem Nicht-Narrativen der Erzählung? Die deskriptivnarrative Doppelstruktur von Reiseberichten als Herausforderung für die Erzählforschung
  • Susanne Tienken (Uppsala): Widerfahrnis oder Handlungsmächtigkeit? Agency in Erzählungen über die Geburt in Internetforen für Eltern
  • Filippo Smerilli (Wuppertal): Der ‚cognitive turn‘ und die Germanistik im 21. Jahrhundert. Eine kritische Betrachtung aktueller literaturwissenschaftlicher Theorien zur Figur und ein Gegenentwurf für die Figurenanalyse (Workshop)
  • Wolf Schmid (Hamburg): Ereignishaftigkeit – ein neues Feld der Narratologie
  • Kai Spanke (Berlin), Lukas Werner (Wuppertal): Abenteuer! Struktur und Bedeutung eines Narrativs in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“ und Christian Krachts „Imperium“

Mi 10.00 Uhr – 16.00 Uhr

  • Jochen Vogt (Essen/Durham): Von der Fallgeschichte zum Universalgenre. „Nachholende Modernisierung“ des Erzählens in der Kriminalliteratur
  • Theo Elm (Erlangen): Liebe erzählen? Narratologie der Liebe in Goethezeit und Gegenwart.
  • Peggy Bockwinkel (Stuttgart): „Sätze, die nur in der ICH-Form ihre Objektivität gewinnen“ oder die Möglichkeiten des erzählenden Ich
  • Berbeli Wanning (Siegen): Neue Wege der mediengestützten Narrotologie: Das Protagonize!-Erzählkonzept

Sektion 7
Deutscher Wortschatz in Wissenschaft, Unterricht, Gesellschaft

Leitung: Jörg Kilian (Kiel), Jan Eckhoff (Peine), Christine Tauchmann (Mannheim)

Mo 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

  • Christine Römer (Jena): Entwicklungen im aktuellen deutschen Wortschatz
  • Ulrich Schnörch (Mannheim): Vom Korpus ins Wörterbuch – Die Ermittlung und Auswertung von Sprachdaten für elexiko, ein korpusgestütztes Online-Wörterbuch zur deutschen Gegenwartssprache (Kurzvortrag und Kurzworkshop)
  • Gerhard Augst (Gießen): Ein Lernwörterbuch zur Wortschatzerweiterung im DaF-Unterricht?
  • Joachim Scharloth (Dresden), Saburo Okamura, Willi Lange (Tokio): Grundwortschatz Deutsch als Fremdsprache. Ein datengeleiteter Ansatz
  • Stefan Engelberg (Mannheim): Deutsche Lehnwörter in anderen Sprachen: Das Lehnwortportal des IDS als Beitrag zur Fremdwortdebatte und zur Sprachwandelforschung
  • Heidrun Kämper (Mannheim): Diskurslexikografie als gesellschaftsbezogene Wortforschung
  • Stephan Merten (Landau): Wortschatzarbeit im Deutschunterricht – Die Frage des richtigen Zeitpunkts
  • Winfried Ulrich (Kiel): Polysemie als zentraler Gegenstand der Wortschatzarbeit

Di 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Teilsektion 7A

  • Beate Lütke (Berlin): (Fach-)Wortschatz – eine sprachdidaktische Problematisierung aus theoretischer, empirischer und erwerbsbezogener Perspektive
  • Melanie Bangel (Hamburg): Strukturbezogene Zugriffe auf komplexe Wörter – eine Hilfe zum Semantisieren beim Lesen?
  • Wenke Mückel (Rostock): Phraseologische Arbeit als Wortschatzarbeit im muttersprachlichen Deutschunterricht?
  • Tobias Heinz (Kiel): Von der Klarheit und Deutlichkeit der Worte: Wortschatzarbeit und Wissensvermittlung in der aufklärerischen Sprachlehre

Teilsektion 7B

  • Melanie Glantschnig (Graz): Information oder Persuasion? Zum Nutzen einer sprachkritischen Auseinandersetzung mit (Pseudo-)Fachwörtern der Kosmetikwerbung im Deutschunterricht
  • Alexander Horn (Kiel): Bedeutungswissen in der Diskussion
  • Sabine Elsner-Petri (Hamburg): Political Correctness (PC) in gegenwartssprachlichen einsprachigen Bedeutungswörterbüchern 

Sektion 9
Deutsche Orthographie in Wissenschaft, Unterricht und Gesellschaft

Leitung: Gisela Beste (Berlin), Jürgen Schiewe (Greifswald)

Mo 10.00 Uhr – 18.00 Uhr Grundsätze

  • Christa Röber (Freiburg i.Br.): Die Funktion der Orthographie für das sprachliche Lernen
  • Christa Dürscheid (Zürich): Schreibvarianten – Schreibnormen – Schreibprinzipien
  • Niklas Schreiber, Karsten Schmidt (Oldenburg): Kodierungen grammatischer Grenzen in der Schrift (Vortrag und Workshop)
  • Christopher Sappok (Lüneburg): Die Fehleranfälligkeit von Kommapositionen – Sechstklässer und Studierende im Vergleich
  • Christiane Hochstadt (Heidelberg), Ralph Olsen (Ludwigsburg): „Der Schüler, soll das Arbeitsblatt ausfüllen …“: zur Kommatierungskompetenz zukünftiger Deutschlehrerinnen und -lehrer
  • Agnes Fulde (Gütersloh): Strategiegeleitetes Rechtschreiblernen. Grundlage für Diagnostizieren, Differenzieren und kooperativen Austausch im Unterricht am Beispiel des Deutschbuches. Differenzierende Ausgabe. Cornelsen Verlag (Workshop)

Di 10.00 Uhr – 18.00 Uhr Kompetenzorientierung

  • Claudia Schmellentin (Brugg/Basel): Kompetent Recht Schreiben – Auswirkungen der Kompetenzorientierung auf das Verhältnis von Linguistik und Deutschdidaktik in der Lehrerbildung
  • Helena Olfert (Duisburg-Essen): Die Bedeutung der Systematik deutscher Orthographie für das Lesenlernen und –lehren
  • Katja Siekmann (Münster): Orthographievermittlung durch ein kompetenzorientiertes Rechtschreibkonzept (Vortrag und Workshop)
  • Kay Berkling, Johanna Fay, Sebastian Stüker (Karlsruhe): Computerlinguistik & Rechtschreibdiagnostik. Automatisierte Analyse von Rechtschreibfehlern in frei verfassten Lernerschreibungen
  • Barbara Hans-Bianchi (L’Aquila), Peggy Katelhön (Turin), Rüdiger Weingarten (Bielefeld): Schrifterwerb in der Mehrsprachigkeit und Mehrschriftigkeit
  • Miriam Balestra, Annalena Dölle, Martin Neef (Braunschweig): Wie schreibt man eigentlich /f/? Eine Analyse im Rahmen der Modularen Schriftsystemtheorie

Mi 10.00 Uhr – 16.00 Uhr Sprachreflexion und Sprachkritik

  • Tilo Weber (Halle/ Liberec): Rechtschreibunterricht als Anlass und Rahmen fächerübergreifender Reflexion
  • Tabea Becker (Hannover), Corinna Peschel (Wuppertal): „Weil ab immer son Vorwort ist“ – morphologisches Wissens und orthographische Kompetenzen
  • Julia Bobsin (Rendsburg): Strategien für einen erfolgreichen Orthographie-Unterricht in der Sekundarstufe I (Workshop) 

Sektion 12
Digitale Texte rezipieren und produzieren
Leitung: Andreas Borrmann (Rendsburg), Henning Lobin (Gießen)

Mo 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

  • Christine Kanz (Gent): Digital Humanities – Versuch einer konstruktiv-kritischen Reflexion aus pädagogischer und gendertheoretischer Perspektive
  • Sarah Brommer (Zürich): Automatisierte Textrezeption als Mittel der Text- und Stilanalyse 
  • Fotis Jannidis (Würzburg): Quantitative Verfahren in der Literaturgeschichte 
  • Katrin Lehnen, Lisa Schüler (Gießen): Materialgestütztes Schreiben 'online' 
  • Florian Radvan (Bochum): Profis an der Tastatur? Die Selbstwahrnehmung von Schülerinnen und Schülern im Bereich des digitalen Schreibens 
  • Ulrich Schmitz (Essen): Schaulesen. Zur Arbeitsteilung von Grammatik und Design auf Sehflächen 
  • Klaus Dautel (Stuttgart): Prozessorientierte Schreibdidaktik und Web 2.0 
  • Uwe Klemm (Jena): Schreiben im Internet zu einem Roman (WS)

Di 10.00 Uhr – 13.15 Uhr

  • Jürgen Struger (Klagenfurt): Konzeptionen des Textbegriffs von jugendlichen SchreiberInnen in intermedialen Kontexten
  • Minru Qian (Peking): Forschungsmethodische Versuche aufgrund des 1. Lerner-Korpus im chinesischen Germanistikkreis 
  • Joanna Pędzisz (Lublin): „Nur, haben Sie denn nun inhaltlich zu der von mir angeführten Analyse etwas zu sagen?“ Zur diskursiven Kompetenz der Internetnutzer in der Blogosphäre
  • Henning Lobin, Katrin Lehnen, Vera Ermakova, Lisa Schüler (Gießen): news to use – reading to write. Auszubildende schreiben zu Zeitungsartikeln




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25.03.2013CBK Online-Redaktion
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