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Der Dichter auf der Suche

Bildersprache zwischen Allegorie und poetischer Kraft

von Frank Müller

Studiendirektor/Fachbereichsleiter am Dreilinden-Gymnasium Berlin-Zehlendorf

Seit jeher gehört das Betrachten von sprachlichen Bildern zum Repertoire der Germanisten, zum Unterrichtsgegenstand der Deutschlehrkräfte. Nahezu jedes Oberstufenlehrbuch enthält ordnende Hinweise zur Bildersprache und bietet die entsprechenden Fachbegriffe. Germanistische Fachliteratur zum Thema gibt es in Hülle und Fülle. Aber – einmal angenommen, man würde in sicherer Beherrschung von Gero von Wilperts Lexikon jede poetische Sprechweise nach ihrer Bildlichkeit sicher erkennen und bestimmmen, brächte uns solch ein analytisches Meisterstück dem Verständnis von Poesie näher?


In den Textinterpretationen besonders eifriger Abiturienten wimmelt es von Hinweisen auf poetische Stilmittel. Im schlimmeren Falle bleibt es bei rein statistischen Feststellungen ohne jeden inhaltlichen Bezug, im günstigeren bei einer schematischen Zuordnung von poetischer Figur und Textgehalt, ohne allerdings die Leistung der Sprechweise für die Gedankenbildung beim Dichter zu erfassen. Die Ausgangsfrage für meine Überlegungen hier wäre also:

Welche Art der Betrachtung von Sprachbildern hilft uns weiter, indem sie über die systematische Formbestimmung hinausgeht und ein Verständnis für den Beitrag der poetischen Sprechweise zur Gedankenbildung des Dichters zu erlangen sucht? …

 

Der vollständige Text von Frank Müller steht als pdf-Datei zur Verfügung.





Bildersprache




20.10.2011CBK
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