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Medienwechsel - Medienwandel - Mediengeschichte

Fortbildungsveranstaltung Februar 2003

Sowohl auf der 12. Tagung der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (17.1.03) als auch auf dieser Tagung an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt stehen nicht nur die "Nachwehen" der PISA-Diskussion, insbesondere für den Deutschunterricht, zur Debatte, sondern überhaupt die Zukunft der Lesekultur, des Literaturunterrichts im Zeitalter der Neuen Medien und jener "postmodernen" Sub-, Gegen- oder Pseudokulturen, die man mit dem - nicht unproblematischen - Sammelbegriff der "Pop-Kultur" zu bezeichnen pflegt.


Der offensichtliche kultur- (und sozial- bzw. wirtschafts-)geschichtliche Wandel, der zur Krise z.B. der "klassischen", traditionellen literarischen "Hochkultur" im Zeichen eines multimedialen Enter-, Info- oder Edutainment geführt hat, nötigt zu einer kritischen Selbstreflexion der Deutschdidaktik, die inzwischen deutliche Parallelen zu einem entsprechenden Dilemma z.B. der Kunst- und besonders der Musikpädagogik aufweist. Eine Chance zu dessen didaktischer "Bewältigung" böte der Ansatz, Medienwandel, Medienwechsel und Mediengeschichte selbst zum Thema bzw. Gegenstand des Fachunterrichts und der Fachdidaktik zu machen - und dies in genereller wie exemplarischer, kontrastiver und auch provokativer Absicht.





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Fortbildungsveranstaltungen LV Hessen




21.02.2003Ursula Zierlinger
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