Medien




SELECT __cms_bibtex_list.ID, __cms_bibtex_list.TITLEDE, __cms_bibtex_list.LABELDE, __cms_bibtex_list.MESSAGE, message.ID AS MESSAGE_ID, message.ACTIVE AS MESSAGE_ACTIVE, message.STICKY AS MESSAGE_STICKY, message.SHOWMORE AS MESSAGE_SHOWMORE, message.STATICMORELINKDE AS MESSAGE_STATICMORELINKDE, message.PUBDATE AS MESSAGE_PUBDATE, message.NUMBER AS MESSAGE_NUMBER, message.AUTHOR AS MESSAGE_AUTHOR, message.AUTHOREMAIL AS MESSAGE_AUTHOREMAIL, message.TITLEDE AS MESSAGE_TITLEDE, message.INFODE AS MESSAGE_INFODE, message.DESCRIPTIONDE AS MESSAGE_DESCRIPTIONDE, message.MESSAGEDE AS MESSAGE_MESSAGEDE, message.IMAGE AS MESSAGE_IMAGE, message.IMAGETITLEDE AS MESSAGE_IMAGETITLEDE, message.CHANNEL AS MESSAGE_CHANNEL, message.PARENT AS MESSAGE_PARENT FROM __cms_bibtex_list LEFT JOIN __cms_message AS message ON __cms_bibtex_list.MESSAGE=message.ID WHERE 1=1 AND __cms_bibtex_list.MESSAGE='847ADF92-5803-E868-9D1F-A3CF8008F29E' ORDER BY __cms_bibtex_list.TITLE1

Warning: mysql_fetch_array(): supplied argument is not a valid MySQL result resource in /var/customers/webs/dgv/fachverband-deutsch.de/app/core/inc/Data/DataObject.inc.php on line 2604

Mit Medien lesen?

Fortbildungsveranstaltung 2005, Deutscher Germanistenverband, Landesverband Hessen und Institut für Jugendbuchforschung, Johann Wolfgang Goethe-Universität

Ist es möglich, das Lesen mit Hilfe von Medien zu fördern? Zunächst scheint es doch so, dass gerade der Medienkonsum vom Lesen ablenkt, es gar verhindert.

Die Referenten der Fortbildungsveranstaltung vertraten engagiert das Gegenteil.

Mit Medien lesen? Ein Buch ist ein Buch. Die Schüler haben es, die Lehrer haben es. Und so sollte dem Unterricht doch nichts mehr im Wege stehen. So einfach ist die Sache schon lange nicht mehr. Sie war es auch nie. In seinem Vortrag "Leseförderung im symmedialen Unterricht" betonte Prof. Volker Frederking (Universität Erlangen-Nürnberg), dass im Deutschunterricht die Prädikatoren von Lesekompetenz - Fähigkeit zur Kognition und zur Decodierung, Entwicklung von Lernstrategien und Leseinteresse - nur unzureichend entwickelt werden. Im OECD-Durchschnitt liege Deutschland ziemlich unten. Leseförderung sei über das Medium Buch allein nicht mehr möglich. Das Buch sei für Kinder und Jugendliche, die eine Vielzahl von Medien konsumieren und ihre Handhabung beherrschen, ein Medium unter anderen. Das Buch sei auch nur eine Form des Lesens. Für Jungen sei zudem Lesen uncool, sodass eine Leseförderung nur unter Einbezug vielfältiger Medien erfolgreich sein könne. Prof. Frederking zeigte in einer, auch technisch, überzeugenden Präsentation praktische Beispiele für den Deutschunterricht. Symmediale Literaturrezeption ist möglich über die Hör- und Filmästhetik sowie Inszenierungen im medialen Vergleich. Das Internet kann im Unterricht genutzt werden als Informations- und Kommunikationsmedium. Auch internetgestützte Kommunikationen und Kooperationen zwischen einzelnen Schülern oder ganzen Klassen wecken literarisches und kulturelles Interesse. Er wies auch auf die produktiven Möglichkeiten hin, die durch "literarische Geselligkeit" oder Formen virtueller Theatralik im Netz initiiert werden (Materialien sind abrufbar unter http://www.deutschdidaktik.ewf.uni-erlangen.de). Mit einem Kantzitat endete Frederking: "Begriffe ohne Anschauung sind leer". Übertragen auf den Einsatz von Medien im Unterricht, heißt das, Medien machen Jugendlichen von heute die sinnliche Dimension des Lesens zugänglich, fördern also Leselust und Lesekompetenz.

Im zweiten Beitrag von Prof. Katja Müller (Passau) stand die Hörästhetik im Mittelpunkt: "Hörbücher als Mittel der Leseförderung". Auch sie vermittelte die Überzeugung, dass Hörmittel das Faszinosum Lesen - Schönheit, Wissen, Lust -für Kinder und Jugendliche zugänglicher macht. Sie schlug den Bogen zu Hans Glinz, seinen Vorstellungen von der Klang-, Lese- und Spracherziehung, und plädierte in diesem Bezug für einen Unterricht, in dem alles eingesetzt wird, womit man Literatur hörbar machen kann. Hören kann zwar für manche Kinder zunächst schwierig sein, aber die Förderung der hörästhetischen Wahrnehmung erleichtere das literarische Lernen, das Begreifen von Techniken. Hörbücher sind einfach einzusetzen und vielfältig zu nutzen, aber auch das Vorlesen, Vorlesegespräche fördern die Imaginationsfähigkeit, begünstigen die Orientierung in der fiktionalen Rahmenwelt.

Im abschließenden Rundgespräch am Nachmittag boten Frau Germann, freie Journalistin, Frau Meyer-Kahrweg vom Hessischen Rundfunk und Frau Dr. Bergmann von der "Stiftung Zuhören" Informationen, Orientierungshilfen, Projekte und Anregungen rund um das Hörbuch.

Frau Germann gab einen Überblick über den Markt der Tonträger und bekräftigte, dass das Hören bei Kindern sehr beliebt sei. Fast die gesamte klassische und moderne Kinderliteratur gibt es als Hörbuch, wobei die ästhetischen Ansprüche steigen. Ein Verzeichnis "Töne für Kinder" erscheint alle zwei Jahre.

Die Aktivitäten des Hessischen Rundfunks zur Förderung des Hörbuchs schilderte Frau Meyer-Kahrweg. Interessierte können die HR2-Bestenliste einsehen. Die Jury besteht aus Literaturkritikern, die sich speziell in das Hörmedium eingearbeitet haben. Einmal im Jahr wird das Hörbuch des Jahres gekürt. Abrufen kann man diese Informationen unter http://www.hr2.de!

Die "Stiftung Hören" macht sich die Schulung des Hörens zum Anliegen. Frau Dr. Bergmann stellte die Projekte der Stiftung vor, zu denen der Arbeitskreis Radio und Schule, die Gründung von Hörclubs und die konkrete Arbeit in Schulen gehört. Über die Stiftung ist z.B. ein Paket von 10 CDs zu beziehen, in denen Lehrern didaktisierte Hörbeispiele für die Unterrichtsgestaltung zur Verfügung stehen.

Die Zuhörer (full house!) empfanden diese Veranstaltung als Gewinn, vor allem, weil sowohl die theoretische Grundlagen wie die praktischen Möglichkeiten als gemeinsame Sache präsentiert wurden.

Frederkings Schopenhauerzitat, das er an den Beginn seiner Ausführungen stellte, traf die Konzeption und Umsetzung des Themas an diesem Tag: "Die Dignität der Praxis ist unabhängig von der Theorie. Die Theorie macht die Praxis nur deutlicher."

Vortrag: Prof. Dr. Karla Müller

Fortbildungsveranstaltungen LV Hessen


04.07.2005Ursula ZierlingerLV Hessen

Call for Papers: Germanistentag 2013

Germanistik für das 21. Jahrhundert. Positionierungen des Faches in Forschung, Studium, Schule und Gesellschaft ***************************** Einsendeschluss: 30. April 2012


Artikel Call for Papers: Germanistentag 2013: Call for Papers: Germanistentag 2013: "Germanistik für das 21. Jahrhundert"

Diskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013

"Was hat die Germanistik über die Beschäftigung mit den Grundlagen der Sprache, mit der Interpretation überlieferter Formen des Schreibens und deren Denkstrukturen hinaus uns Heutigen noch zu sagen?" Ein Essay von Wolfgang Rzehak


Artikel Diskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013: Was hat die Germanistik uns Heutigen noch zu sagen? anzeigenDiskussionsbeitrag zum Germanistentag 2013: Was hat die Germanistik uns Heutigen noch zu sagen?

Literaturwettbewerb Rheinland-Pfalz

Literaturwettbewerb startet zum ersten Mal ****************** Der rheinland-pfälzische Landesverband des Fachverbands Deutsch schreibt in Zusammenarbeit mit mehreren großen Regionalzeitungen und dem Bildungsministerium einen Literaturwettbewerb aus. Nähere Informationen finden Sie hier:


Artikel Ausschreibung des ersten Literaturwettbewerbs Rheinland-Pfalz anzeigenAusschreibung des ersten Literaturwettbewerbs Rheinland-Pfalz

Deutschmagazin

Seit dem Jahr 2007 kooperiert der Fachverband Deutsch mit dem Oldenbourg Schulbuchverlag, genauer mit dem Deutschmagazin dieses Verlages. Jetzt bietet dieser das Deutschmagazin auch als E-Paper an. Weitere Informationen zum aktuellen Heft 3/2012 finden Sie hier


Artikel Heimat anzeigenHeimat

Germanistentag 2013 in Kiel

Die Initiative der Fachverbands-Mitglieder ist gefordert sowohl für die gedankliche Mitgestaltung als auch für die praktische Umsetzung. Können Sie sich vorstellen, selbst in einem klar abgesteckten Teilbereich und für einen begrenzten Zeitraum aktiv zu werden? Nähere Einzelheiten zum Stand der Dinge finden Sie hier und in der Rubrik "Germanistentage". Helfen Sie mit beim Germanistentag 2013! Gewünscht werden weitere Vorschläge und hier sind alle Verbandsmitglieder aufgefordert: sei es, dass Sie Namen von Personen nennen, die angesprochen werden sollten, sei es, dass Sie selbst oder jemand aus dem Landesverband Interesse hat. Bitte schicken Sie Namen und Kontaktdaten an eins der Vorstandsmitglieder. Einsendefrist 01.02.2012


Artikel Deutscher Germanistentag 2013 anzeigenDeutscher Germanistentag 2013

Deutschunterricht

Seit Anfang 2011 kooperiert der Fachverband Deutsch mit der Zeitschrift DEUTSCHUNTERRICHT des Westermann Verlages. Als "Abo plus" zugleich Printausgabe + Online-Archiv! Nähere Details unter "Mitglied werden"


Artikel Texte - Funktionen und Strukturen anzeigenTexte - Funktionen und Strukturen

----- Heinrich von Kleist -----

200. Todestag am 21. November 2011 -------------------------------- Der Fachverband Deutsch präsentiert zu diesem Gedenktag den Vortrag von Harro Müller-Michaels: „Heinrich von Kleists Dramen – Mythos und Gegenwart”.


Artikel Mythos - Drama - Kleist! anzeigenMythos - Drama - Kleist!