Unsere Themen


Nachwuchspreis Grüner Lorbeer® Schreib-Wettbewerb 2017

Eckenroth Stiftung

Ausschreibung des Schreib-Wettbewerbs für Mädchen und Jungen zwischen 10 und 14 Jahren
Schirmherrin Prof. Dr. Susan Neiman, Direktorin Einstein Forum, Potsdam

„Meine Sprache!“ – Erzähle eine selbsterlebte Geschichte

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Engagierter Diskussionsbeitrag zur gendergerechten Sprache

Ein Essay des Linguisten Peter Eisenberg

Lesen Sie seinen aufschlussreichen Artikel "Das missbrauchte Geschlecht. Ach, Bäcker*innenauszubildende*r! Über Gendern im Wandel" in der Süddeutschen Zeitung vom 3. März 2017, Nr. 52, S. 14.

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Sprachwandel

Deutschunterricht, Heft 1/2017 (Februar)

Deutschunterricht 1/2017: "Sprachwandel"

 

2017 ist das „Lutherjahr“ – und was läge näher, als sich mit dem großen Reformator und Sprachveränderer zu befassen! Wir räumen ihm einen gebührenden Raum ein. Aber auch die heutige Lebenswelt der Schüler kommt nicht zu kurz, etwa wenn sie sich mit veränderten Vorlieben für Namen von Menschen und Plätzen befassen oder die Sprachentwicklungen in und durch die Medien nachforschen. Literarische Aspekte spielen ebenso eine Rolle wie gesellschaftliche Veränderungen, wenn der Entwicklung des Wortes „Ehre“ nachgegangen wird – ein Begriff, der in der heutigen multikulturellen Gesellschaft eine besondere Bedeutung zukommt.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Argumentieren und erörtern

Deutschunterricht, Heft 4/2016 (August)

Deutschunterricht 4/2016: "Argumentieren und erörtern"

Sich argumentativ in Debatten und Diskussionen sachgerecht mit anderen auseinanderzusetzen, das gehört nicht nur zu den Basiskompetenzen im Fach Deutsch, sondern zu den Grundvoraussetzungen, die ein junger Mensch für das Leben in unserer Gesellschaft erlernen muss. Hierzu gehören die schriftliche und mündliche Argumentation ebenso wie die kritische Reflexion von Argumenten und das Erkennen von Überzeugungsstrategien.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

 

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Schreiben in der Diskussion

Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Bayern am 05.04.2017 in Nürnberg --- Anmeldeschluss 01.04.2017

Klagen über unzureichende Schreibkompetenzen der Schüler und Schülerinnen einerseits und kontroverse Diskussionen über neue schreibdidaktische Konzepte andererseits bewegen im Moment viele Deutschfachschaften. Die Fortbildung des Landesverbandes Bayern möchte mit dieser Veranstaltung grundsätzliche Erwägungen zum Thema Schreiben mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht verbinden.

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Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler sprachsensibel unterrichten und fördern

Fortbildungsveranstaltung des saarländischen Landesverbandes in Zusammenarbeit mit der Universität Saarbrücken am 7. März 2017

Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler stellen eine große Herausforderung für die Lehrkräfte sowohl an Grundschulen als auch an weiterführenden Schulen dar. Diese Kinder und Jugendlichen haben im Unterricht eine Doppelaufgabe zu leisten: Sie müssen nicht nur die neuen, zu einem großen Teil sprachlich vermittelten Inhalte verarbeiten, sondern auch die Sprache zu diesen Inhalten erst lernen. Um sie dabei gezielt und erfolgreich zu unterstützen, muss man sie als Lehrkraft sprachsensibel unterrichten und fördern. Diese Vorgehensweise ist aber nur mit ausreichenden linguistischen Kenntnissen möglich.

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12. Schreibwettbewerb "Wortsegel" – 2017 zu Robert Gernhardt

Traditions- und erfolgreicher Lyrikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler im Saarland

Wortsegel-Schreibwettbewerb 2017: Robert Gernhardt

Der saarländische Landesverband des Fachverbands Deutsch unterstützt im Schuljahr 2016/17 den Literaturwettbewerb „Wortsegel” und würde sich freuen, wenn möglichst viele Deutschlehrkräfte mit ihren Klassen an dem Wettbewerb teilnehmen.

Das „Wortsegel”, eine Stahlplastik in der Nähe von Tholey-Sotzweiler, wurde von Heinrich Popp als „Denkmal für Poesie” geschaffen. Sie ist Namensgeberin eines Schreibwettbewerbs der saarländischen Gemeinde Tholey, der Schülerinnen und Schüler aller Schultypen zum kreativen Umgang mit der Sprache anregen soll.

2017 ist der Schreibwettbewerb dem Satiriker und Cartoonisten Robert Gernhardt gewidmet.

Einsendeschluss 7. April 2017

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Sprache. Welt der Worte, Zeichen, Gesten

24.09.2016-20.08.2017 Ausstellung im Dresdner Hygiene-Museum

Ausstellung "Sprache. Welt der Worte, Zeichen, Gesten"

 

"Das Deutsche Hygiene-Museum und die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung machen mit ihrem gemeinsamen Ausstellungsprojekt die Vielschichtigkeit, die schöpferische Kraft und Schönheit der Sprache zum Thema. Die Ausstellung schärft das Bewusstsein für den eigenen Sprachgebrauch und macht gleichzeitig für den kulturellen, gedanklichen und alltagspraktischen Reichtum empfänglich, der mit den unterschiedlichen Formen von Sprache verbunden ist – von der Literatur bis zur Jugendsprache." (Homepage des DHMD)

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Interkulturalität --- Herausforderung für den Deutschunterricht

Rückblick auf die baden-württembergische Jahrestagung 2016 in Stuttgart

In der Ausschreibung zur Tagung hieß es programmatisch, dass die Hauptaufgabe der Integration uns noch bevorsteht. Gleichzeitig stellten die Schulen schon immer eine der bedeutendsten Integrationsfaktoren der Gesellschaft dar.

Lesen Sie zum Thema und zur Krise der Debattenkultur die "Einführung" des baden-württembergischen Landesvorsitzenden, Dr. Wolfgang Rzehak. Zudem den ausführlichen Tagungsbericht von Dorothea Schreiner. Und nutzen Sie gerne die vielfältige Materialsammlung für Ihren Unterricht!

Verzahnung von Wissenschaft und Praxis, Austausch mit Kollegen verschiedener Schularten, Neues erfahren, Fragen stellen, Antworten finden – Fortbildungen des Fachverbands Deutsch lohnen sich immer. Seien auch Sie nächstes Jahr dabei!

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Wir sind im „Bilde“

Comics und Graphic Novels im Deutschunterricht --- Ein Bericht zur Fortbildungsveranstaltung des Landesverbands Hessen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kinder- und Jugendbuchforschung – 25. Februar 2016, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Comics und Graphic Novels im Unterricht – das ist immer noch eine „Grauzone“ in der Unterrichtspraxis. Für Kinder und Jugendliche sind sie seit Jahrzehnten nicht wegzudenken aus der Lesesozialisation, gehören selbstverständlich zu ihrem Alltag. In der Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts aber sind sie nach wie vor Stiefkinder, wenn nicht gar „Misfits“. Die Auseinandersetzung damit ist für Lehrer jedoch  lebensnotwendig, da sie zum einen in die Lesegewohnheiten ihrer Schüler einsteigen und sich zum anderen ein wichtiges Genre ihres Fachs erschließen können.

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Spielarten der Graphic Novel

Eine kommentierte Leseliste

Unter dem Schlagwort „Graphic Novel“ sind unterschiedlichste Text-Bild-Produktionen versammelt. In seinem Vortrag „Spielarten der Graphic Novel“ bei der Fortbildungsveranstaltung "Literatur im Bilde" charakterisierte Dr. Bernd Dolle-Weinkauff (Goethe-Universität Frankfurt) die vielförmigen Möglichkeiten graphischen Erzählens.

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Sprache als Kernelement des Miteinanders

KI im Kindergarten? Roboter sind keine Lösung für ein gesellschaftliches Problem

Die Vorsitzende des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Dr. Beate Kennedy, nimmt Stellung zu der Frage, ob Künstliche Intelligenz in Bildungseinrichtungen beim Deutschlernen helfen kann. Lesen Sie mehr zu dem Forschungsprojekt der Universität Bielefeld in der Mittelbayerischen und bei FOCUS Online.

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Wortbildung

Deutschunterricht, Heft 1/16 (Februar)

Robert Gernhardt, Paul Maar und Ernst Jandl – diese drei Dichter sind geschickte Wortspieler. Ihre sprachliche Kreativität lenkt die Aufmerksamkeit der Leser auf überraschende, witzige, aber auch nachdenkenswerte Zusammenhänge. Wenn die drei in diesem Heft auftauchen, dann deshalb, weil wir Wortbildung nicht nur als technische Prozedur verstehen, sondern auch als Gelegenheit für kreative und motivierende Lernarrangements.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Vorlesen – Vortragen

Deutschunterricht, Heft 6/15 (Dezember)

Gestaltendes Vorlesen setzt einen Verstehensprozess voraus und kann diesen auch initiieren. Der Bogen ist in diesem Heft weit gespannt: Von der Rezeption zur Produktion, vom Sachtext bis zur selbst vertonten Lyrik. So kann der Wert des Vorlesens als kulturelles und individuelles Gut sich breit entfalten – nicht nur in der Weihnachtszeit.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Rechtschreiben für Leser

Deutschunterricht, Heft 5/15 (Oktober)

Rechtschreibung und Verständlichkeit in Beziehung zu setzen, das ist ein ganz moderner Ansatz. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift DEUTSCHUNTERRICHT liefert für diese Strategie praktische Anregungen und didaktische Begründungen. Am Ende soll dann eine Rechtschreibung stehen, mit der man nicht nur irgendwie verstanden wird, sondern richtig gut!

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT
 

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Ernst Jandl Online

Eine Website zur Sichtbarmachung eines Lebenswerks

Ernst Jandl Online ist jetzt online!

Die Website versteht sich als “Biblio-Biographie” und ist ein Ansatz, ein Leben ohne Erzählung sichtbar zu machen. Die Website bietet die Geschichte des Lebens nicht eines Dichters, sondern seines Gesamtwerks, das dem digitalen Raum entsprechend in seine “Pixel” zersplittert ist [...]. Das interaktive Projekt zeigt erstmals eine detaillierte Dokumentation der Publikationsgeschichte des Gesamtwerks von Ernst Jandl, aber auch die umfangreichste Sammlung an Sekundärliteratur, Kommentaren und Rezensionen zu Jandls Werken, die bislang erstellt wurde. Wann ein Gedicht entstand, wo es abgedruckt wurde, wer sich dazu geäußert hat und wer daran beteiligt war, wird über den Tod des Verfassers hinausgehend sichtbar. Die Module “Ernst Jandls Werke” und “Werke über Ernst Jandl” werden ergänzt mit dem dritten Kapitel “Bio-Bibliographisches”. Hier finden sich Scans von Materialien aus dem Nachlass des Dichters: Manuskripte und Typoskripte von selbstverfassten Kurzlebensläufen Ernst Jandls (“Biobibliographien”) werden präsentiert und erlauben nachzuverfolgen, wie sich das Selbstbild, vor allem aber die Selbstdarstellung im Lauf eines Dichterlebens verändert.

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"Findling, Liebling, Rundling, Stichling, Sämling ..."

Eine grammatikalische und semantische Analyse des Sprachwissenschaftlers Peter Eisenberg zum Wort des Jahres 2015 "Flüchtlinge"

Lesen Sie den aufschlussreichen Artikel "Hier endet das Gendern" von Peter Eisenberg in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 16. Dezember 2015, Nr. 292, S. 9.

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Sankelmark-Tagung 2015: Lesen, Schreiben, Wischen – digitale Medien im Deutschunterricht auf dem Prüfstand

65. Fachtagung und Mitgliederversammlung des schleswig-holsteinisch/hamburgischen Landesverbandes am 13. und 14. November 2015

Prof. Lobin

In regelmäßigen Abständen zwingen neue Medien zum Nachdenken darüber, wie sich die Welt durch sie verändert und welche Funktion sie haben: Fern­sehen, Film, Computerspiele, Handys, Tablets … Es geht auch um die Perspektive, welche sie haben könnten und sollten.

Prof. Dr. Henning Lobin vom Zentrum für Medien und Interaktivität an der Universität Gießen wird bei der 65. Fachtagung in der Akademie Sankelmark das Impulsreferat mit dem Titel "Auf dem Weg in die Digitalkultur?" halten.

Hier finden Sie das aktualisierte Programm (Stand 11.11.2015).

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Ein Nobelpreis für gute Rechtschreibung

Der Fachverband Deutsch fordert einen intensiveren Schreibunterricht

Im Mai 2015 erklärt eine schleswig-holsteinische Deutschlehrerin bei einem Elternabend einer 7. Klasse im Gymnasium, Rechtschreibung werde jetzt in der Sekundarstufe I nicht mehr benotet. Deutschlehrer/innen in Schleswig-Holstein sind ihrer Korrekturpraxis verunsichert. Denn der Fehlerquotient, der viele Jahre lang zur Korrekturpraxis gehörte, ist relativiert worden, und die Lehrkräfte fragen sich, wie sie die Sprachrichtigkeit künftig bewerten sollen.

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Zehn Jahre danach: Folgen der Rechtschreibreform für Sprache und Denken

Auch die Rechtschreibprogramme der Computer helfen wenig

Lesen Sie den pointierten Kommentar "Chaos im Schreiben und Denken" von Heike Schmoll in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 1. August 2015: "Viele der feinen Unterschiede sind geradezu sprachlich und gedanklich planiert worden. [...] In den Verlagen, selbst in Deutschbüchern finden sich nach wie vor mehrere Schreibungen nebeneinander, weil sich immer mehr Autoren weigern, ihre Texte wegen des befürchteten Sinnverlustes in die reformierte Rechtschreibung transformieren zu lassen."

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Der zweite rheinland-pfälzische Literaturwettbewerb endet erfolgreich mit Feierstunde in Trier

Fachverband Deutsch prämiert Siegergruppen im Kurfürstlichen Palais

Der rheinland-pfälzische Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband prämierte am 17. Juli 2015 im Kurfürstlichen Palais in Trier die Siegergruppen des Literaturwettbewerbs Rheinland-Pfalz 2015. „Im Mittelpunkt standen auch in der zweiten Runde des Wettbewerbs die Entdeckung von Sprache und Literatur in unserer Heimat“, betonte Landesvorsitzender Dr. Markus Müller. Zudem sei die Stärkung des Stellenwertes des Faches Deutsch ein weiteres Ziel des Landeswettbewerbs. Teams und Schulklassen ab der fünften Klasse in Realschulen plus, Gymnasien und Gesamtschulen waren zur Teilnahme aufgerufen worden. Dokumentationen, Filme oder Facharbeiten in den unterschiedlichsten Facetten und geprägt von großer Kreativität erreichten die Jurymitglieder des Literaturwettbewerbs Rheinland-Pfalz.

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Zeitstufen - Zeitformen

Deutschunterricht, Heft 3/2015 (Juni)

Die Wahl der richtigen Tempusform ist nicht nur eine grammatische Fingerübung, sondern Basiswissen für korrekte Textstrukturen. Begriffe wie Sprechzeit, Ereigniszeit und Orientierungszeit können Schülern helfen, die komplexen Zusammenhänge zwischen Sprachformen und reellen Zeitfolgen besser zu verstehen. Auch zum Tempusgebrauch in erzählenden Texten gibt es reichhaltige Materialien.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Geld – Alltagstexte, Sprache, Literatur

Deutschunterricht, Heft  2/2015 (April)

Geld spielt im Alltag eine zentrale Rolle, auch für Jugendliche: Wie können die verführerischen Botschaften in Handy-Werbungen richtig entschlüsselt werden? Welche bezahlten Tätigkeiten sind Jugendlichen erlaubt und könnte man manche Dinge nicht auch ehrenamtlich tun? Das Tauschmittel Geld ist tief in unserer Kultur verankert und setzt Fantasien frei. Mühelos lassen sich unterrichtsrelevante Texte finden und sprachdidaktisch starke Impulse setzen für vielfältige Gespräche, Argumentationen, Interpretation und Sprachreflexionen.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Materialgestütztes informierendes Schreiben

Deutschunterricht, Heft 1/2015 (Februar)

Informationen aus verschiedenen Quellen sachlich und sprachlich richtig in einem Text zusammenzuführen, das ist für viele Schüler keine leichte Aufgabe. Und doch wird genau das – nicht erst im Berufsleben – immer wieder verlangt; es ist relevant für die Grundbildung und für späteres wissenschaftliches Arbeiten. Dieses Heft soll Lehrkräften praxisnah helfen, mit dem für Viele noch recht neuen Aufgabenformat umzugehen, geeignete Materialien auszuwählen und passgenaue Aufgaben zu entwickeln.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Symbol und Metapher

Deutschunterricht, Heft 6/2014 (Dezember)

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Metaphern sind in unserem Leben allgegenwärtig – und im Deutschunterricht ein unvermeidliches Thema, nicht nur in der Lyrik. Untersuchungen von Metaphern in Politik und Werbung zeigen, wie Sprache unser Denken und Handeln beeinflussen kann. Schon aus diesem Grund ist es sinnvoll zu verstehen, wie Metaphern „funktionieren“. Das Schöne an diesem Thema ist aber auch, dass es etwas sehr Lebendiges hat, wie zum Beispiel die wunderbaren Dialoge aus dem Film „Der Postmann“ zeigen.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Fachsprache verstehen und verwenden

Deutschunterricht, Heft 5/2014 (Oktober)

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Fachsprache begegnet uns beim Abschließen eines Vertrages, beim Arztbesuch oder im Berufsleben. Und auch in der Schule muss die Sprache des Fachunterrichts beherrscht werden. Begriffe abgrenzen, typische Wendungen erkennen und einsetzen – das sind Fähigkeiten, die sich hier auszahlen. Die Unterrichtsbeiträge haben das Ziel, kommunikative Kompetenz zu stärken und die Fähigkeit zu fördern, verschiedene Sprachregister bewusst einzusetzen.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Herausforderung Rechtschreiben

Praxis Deutsch, Heft 248/2014

Praxis_Deutsch_248_2014 Die deutsche Rechtschreibung sicher zu beherrschen, hat in unserer Gesellschaft heute einen hohen Stellenwert. Wer nicht richtig Rechtschreiben kann, hat schlechte Karten. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich der Rechtschreibunterricht so verändert, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler zu kompetenten Rechtschreibern werden.

Ein einheitliches orthographisches System erleichtert das Lesen und Verstehen von Texten. Damit der orthographische Lernprozess von Schülerinnen und Schülern erfolgreich ist, sollten sie Einsicht in die Systematik des deutschen Schriftsystems erhalten. Regelmäßige, reflektierte Schreibpraxis und Lernangebote, die die Struktur des Lerngegenstandes Schrift verdeutlichen helfen, bilden die Grundlage zur Entwicklung von Rechtschreibkompetenz. Dazu möchte dieses Heft durch neue Impulse für spannende Lernangebote beitragen.

Redaktion PRAXIS DEUTSCH


        

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Debatte um Anglizismen in der deutschen Sprache

Der Deutsche Germanistenverband (DGV) nimmt Stellung

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Die Bundesvorsitzende des Fachverbands Deutsch im DGV,
Dr. Beate Kennedy, äußert sich zur oft behaupteten Verdrängung des Deutschen durch das Englische: „Der Einfluss bewegt sich in dem Rahmen, in dem die Sprache schon immer Wörter importiert hat“.

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Gewalt in der Sprache

Praxis Deutsch, Heft 246/2014

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Gewalt in der Sprache findet man auf fast jedem Schulhof. Dabei reicht das Spektrum vom spielerischen Necken bis zu ernsthaften verbalen Angriffen und Beleidigungen. Diese vielfältigen Erscheinungsformen von Gewalt in der Sprache – nicht nur unter Schülern – sind schwierig zu verorten.

Einige Schüler nutzen sprachliche Gewalt zur Selbstdarstellung und zur Bewältigung von Konflikten. Doch nicht alles, was ein externer Beobachter als gewaltsam und verletzend empfindet, wird von den Jugendlichen auch so wahrgenommen. Gewalt in der Sprache findet sich aber nicht nur unter Jugendlichen, sondern in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Gerade deshalb bedarf es einer differenzierten Behandlung, die Formen, Kontexte und Funktionen aggressiver Äußerungen in Beziehung setzt.

Das Heft bietet einen Aufriss des Problemfeldes: Gewalt als Gegenstand der Reflexion über Sprache und Sprachgebrauch.

Redaktion PRAXIS DEUTSCH

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Mensch, Natur, Text

Deutschunterricht, Heft 2/2014 (April)

 

Natur im Deutschunterdu_02_2014richt – im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung passt das gut zusammen! Sachtexte regen zum Nachdenken über das Verhältnis von Mensch und Natur an, Klassiker der Literatur werden mit neuem Blick gelesen. Und kaum irgendwo kommen sich Natur und Sprache so nahe wie in der Naturlyrik. Das Heft entstand in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Kulturökologie und Literaturdidaktik der Universität Siegen. Die Heft-CD enthält neben allen Materialien eine Umweltchronologie, in der die wichtigsten Ereignisse seit 1970 dargestellt werden.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Barock

Praxis Deutsch, Heft 245/2014

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Das 17. Jahrhundert war eine Zeit der Gegensätze: Einerseits wütete der Dreißigjährige Krieg und die Menschen hatten mit Hungersnöten zu kämpfen. Andererseits entstanden gerade in dieser Zeit prunkvolle Bauten und es wurden prachtvolle Feste gefeiert. Diese Gegensätze werden besonders in der Literatur des Barock sichtbar.

Redaktion PRAXIS DEUTSCH

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Konjunktiv - verstehen und verwenden

Deutschunterricht, Heft 1/2014 (Februar)

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In der mündlichen Alltagskommunikation ist der Konjunktiv auf dem Rückzug – in der Schriftsprache aber bleibt er unverzichtbar. Die Beiträge dieser Ausgabe konzentrieren sich auf die praktische Anwendung von Konjunktivformen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen, zum Beispiel in den Reisebüros „Realis“, „Potentialis“ und „Irrealis“. Auch beim Zitieren, im Bedingungssatz oder in Fantasiegeschichten ist der Konjunktiv geradezu überlebenswichtig.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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"Märchenakademie" und "Fit in Deutsch"

Zwei deutschdidaktische Projekte für die Primarstufe

Dr. Julia Knopf, Professorin für Fachdidaktik Deutsch Primarstufe an der Universität Saarbrücken und seit wenigen Monaten auch Mitglied des Fachverbands Deutsch, führt momentan zwei interessante deutschdidaktische Projekte an der Universität Saarbrücken durch. 

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15 Jahre Rechtschreibreform - eine Bilanz

„Deutschlandradio Kultur” : Interview mit  der Vorsitzenden des Fachverbands Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Dr. Gisela Beste

Dr. Gisela Beste, Mitglied im Rat für Rechtschreibung, warnt im Gespräch mit Ute Welty vor Überregulierung und sieht Varianten als Kennzeichen von sprachgeschichtlichen Übergängen.

Selbst fünfzehn Jahre nach Einführung der neuen Rechtschreibung und zwei Nachbesserungen in den Jahren 2004 und 2006 zeigen sich Schüler und Lehrer verunsichert. Daher betont Gisela Beste: „Wichtig bleibt nach wie vor, dass Schülerinnen und Schüler die Rechtschreibung in ihren Grundregeln gut beherrschen […]. Gar keine Frage: Im Berufsalltag braucht man eine korrekte Rechtschreibung.”

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Kleine Wörter

Praxis Deutsch, Heft 238/2013

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Kleine Wörter erfüllen viele verschiedene Funktionen im Satz und in Texten. Sie verbinden Satzteile miteinander, sie spezifizieren Sachverhalte und helfen dabei, den Kasus von Wörtern zu erkennen und grammatische Strukturen zu erfassen. Kleine Wörter sind also zentral für die Satz- und Textbildung des Deutschen. Weil die Schüler kleine Wörter z. B. in Beschreibungen, Argumentationen und Kommentaren richtig einsetzen müssen, sollten sie im Deutsch¬unterricht näher betrachtet werden. Spannende Fragen dabei sind: Wie sind die kleinen Wörter entstanden? Warum gibt es kleine Wörter? Wie tragen sie zur Satz- und Textbildung bei?

Redaktion PRAXIS DEUTSCH


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Phrasen, Sprüche, Redewendungen

DEUTSCHUNTERRICHT, Heft 1/2013 (Februar)

du01_2013Redewendungen bereichern die Ausdruckskraft sprachlichen Handelns. Durch sie können wir mit wenigen Worten viel sagen. Aber sie müssen auch passen – sonst wird es schnell peinlich. Das Heft thematisiert Phraseologismen in schriftlichen und mündlichen Texten.

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

 

 

MEDIEN SPEZIAL: ein Kurzfilm als visualisierte Kurzgeschichte

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Wen verunglimpft "Die kleine Hexe"?

Auch Kinder- und Jugendliteratur braucht das  „Moment der Irritation”

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Vor dem Hintergrund der Diskussion um vermeintlich anstößige Formulierungen in älteren Kinder- und Jugendbüchern („Negerlein”, „Eskimofrauen”, „Türken … in Pluderhosen”) plädiert Tilman Spreckelsen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 10. Januar 2013 für Zurückhaltung: Sinnvoller und dem literarischen Anspruch des Genres angemessener als die Umarbeitung sei es, den Kindern und Jugendlichen die aus der Zeit gefallenen Begriffe zu erläutern – und sei es mit Hilfe von Fußnoten.

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Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht

Literatur im Unterricht –Texte der Gegenwartsliteratur für die Schule

Hg. von Anja Ballis und Klaus Maiwald

Heft 3/2012: Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht

Aus dem Inhalt:

Anja Ballis: Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht. Einführung in das Themenheft

Jana Mikota: Interkulturalität in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur

Cornelia Zierau: Mehrsprachigkeit als Thema des Literaturunterrichts. Erzählungen von Emine Sevgi Özdamar und Yoko Tawada

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Internationaler Kongress in Kassel: Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm - 2012 jährt sich das Erscheinen zum 200. Mal.

„Märchen, Mythen und Moderne: 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm“

17.-20.12.2012, Universität Kassel


Am 20. Dezember 2012 jährt sich zum 200. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Dieses aus dem Geist der Romantik hervorgegangene Werk stellt die weltweit wohl berühmteste Märchensammlung des frühen 19. Jahrhunderts dar. Es zählt zu den am häufigsten übersetzten Werken der deutschen Literatur. Die hessischen Städte Hanau, Steinau, Kassel und Marburg sind die Geburts-, Kindheits-, Schul-, Studien- und ersten Wirkungsorte der Brüder Grimm. In Hessen sind die Kinder- und Hausmärchen gesammelt und aufgezeichnet worden.

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"In der Haut eines Monsters" - Das Schöne an Literatur

Exklusiv: Publikumsgespräch mit dem Schweizer Schriftsteller Peter Stamm

Peter Stamm (Foto: Jürgen Bauer)

Im Rahmen der Jahrestagung des baden-württembergischen Landesverbandes las Peter Stamm aus seinem Roman „Agnes”, der zur Pflichtlektüre für das Abitur (an Beruflichen Gymnasien 2012/13, an Allgemeinbildenden Gymnasien 2014/15) in Baden-Württemberg gehört. Das hier exklusiv dokumentierte Publikumsgespräch fand im Anschluss an diese Lesung statt.

Peter Stamm gibt aufschlussreiche Einblicke in den „intuitiven Prozess” des Schreibens, nimmt dezidiert Stellung zum „Spiel” des Interpretierens und zeigt anschaulich, warum ein literarischer Text als Kunstwerk „für sich selbst stehen” kann und „für sich selbst sprechen” muss.

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Fremdwörter

Praxis Deutsch, Heft 235/2012

praxis_deutsch_235_fremdwoerterDer Gebrauch von Fremdwörtern ist für die meisten Kinder und Jugendlichen in der Schule und Freizeit selbstverständlich. Doch nur selten werden Fremdwörter als Lerngegenstand im Deutschunterricht thematisiert. Sie bieten aber Potentiale für sprachanalytisches und sprachvergleichendes Arbeiten und ermöglichen so Einsichten in die Systematik, Flexibilität und Lebendigkeit der deutschen Sprache. Dabei steht das Entdecken von Regularitäten des Sprachsystems im Mittelpunkt der Unterrichtsmodelle.

Redaktion PRAXIS DEUTSCH

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Mit Fehlern umgehen

DEUTSCHUNTERRICHT, Heft 4/ 2012 (August)

du04_2012„Niemand freut sich über Fehler – aber Fehler gehören zum Lernen. Wie gelingt es, Schüler tatsächlich auf eine neue Stufe der Erkenntnis zu bringen? Bringen Korrekturen herkömmlicher Art einen Lernzuwachs? Die Beiträge des Heftes konzentrieren sich vor allem auf sprachliche Fehler und den Umgang mit ihnen. Berücksichtigt werden auch verschiedene Ideen für einen alternativen Umgang mit Fehlern, also eine ‚positive Fehlerkultur‘.”

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

 

MEDIEN SPEZIAL: Tradition im Netz: im „Brauchwiki” über Feste und Volkskultur schreiben

 

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Bildungssprache

Praxis Deutsch, Heft 233/2012

praxis_deutsch_233_bildungsspracheJedes Fach hat im Zuge der zunehmenden Spezialisierung eine eigene Fachsprache entwickelt. Das Verstehen und Beherrschen dieser Bildungssprache wird in vielen Bildungseinrichtungen – wie auch der Schule – vorausgesetzt. Der Erwerb der Sprachkompetenz wird aber nur in seltenen Fällen zum Unterrichtsgegenstand gemacht und geübt.

Diese Ausgabe behandelt zentrale Fragestellungen zur Verwendung von Schulsprache und deckt Schwierigkeiten damit auf. In den unterschiedlichen Modellen werden Förderungsmöglichkeiten bildungssprachlicher Kompetenzen vorgestellt.

Redaktion PRAXIS DEUTSCH


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"Schule wieder im Mittelalter angekommen [...], nur halt sine latinum"

Eine lesenswerte Glosse von Harald Martenstein im ZEITmagazin vom 24.05.2012

Der „sibirische Tiger ist weniger bedroht […] als der Fortbestand des korrekt gesetzten deutschen Kommas”. Zum Start in die Sommerferien darf auch mal gelacht werden – oder ist es doch eher zum Weinen? Lesen Sie selbst: Hier finden Sie den Link zu Harald Martensteins hintergründiger Glosse über die Schreibschwäche heutiger Germanistik-Studenten.

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Anforderungen an die schulische Schreibdidaktik

Studientag am 15. März 2012 in Saarbrücken: Texte schreiben im Deutschunterricht

Der traditionelle Aufsatzunterricht erlebt in den letzten Jahren einen immer stärkeren Wandel. Infolge der Kompetenzorientierung und Stärkung des Diagnose-Aspektes wandeln sich die Anforderungen an die schulische Schreibdidaktik rasant. In Kooperation mit der Fachrichtung Germanistik an der Universität des Saarlandes, dem dortigen Zentrum für Lehrerbildung, dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien sowie dem Saarbrücker Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung organisierte und kofinanzierte der saarländische Landesverband am 15. März 2012 einen ganztägigen Studientag für angehende und praktizierende Deutschlehrkräfte.

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Texte - Funktionen und Strukturen

DEUTSCHUNTERRICHT, Heft 1/2012 (Februar)

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„Grammatikunterricht beschäftigt sich meist mit Wörtern und Sätzen. Der Blick über den Tellerrand der Satzgrenze hinaus lohnt sich: Er macht deutlich, was Texte zusammenhält, wie sich Themen und Argumentationen entwickeln. Genau diese Bereiche sind es, an denen Schüler der Sekundarstufe II oft scheitern, wenn sie komplexe Texte entschlüsseln und strukturieren müssen. Die Beiträge in diesem Heft sollen also Basisarbeit leisten, bleiben dabei aber doch nah am Alltag.”

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

 

Dem Heft liegt als Sonderbeilage die DVD "Faszination Film" bei.

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Herta Müllers "Atemschaukel" - Empfehlung für den Deutschunterricht der Sekundarstufe II

Beitrag von Beate Kennedy in: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 4/2011, Jg. 58, „Aktuelles Forum”, S. 426-434.

Herta Müllers „Atemschaukel“ kann repräsentativ für das gesamte Werk der Autorin stehen. Die sprachmächtige und sprachreflexive Poesie des Romans, die sich einem hohen ethischen und politischen Anspruch verschreibt, empfiehlt sich für den Deutschunterricht in der Sekundarstufe II.

In den „Mitteilungen“ 4/11 werden die methodologische Fundierung eines Workshops zur „Atemschaukel“ vorgestellt, die erzähltechnische Organisation des Romans umrissen sowie didaktische Schwerpunkte zur Analyse des Textes im Unterricht erläutert.

Ursula Zierlinger, Redaktion „Aktuelles Forum”

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Die Arbeitsblätter zu diesem Workshop stehen auch als pdf-Datei zur Verfügung.

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Positionspapier des rheinland-pfälzischen Landesverbandes zur LRS-Förderung

„Die Relevanz guter Rechtschreibkenntnisse wird von der Wirtschaft zu Recht verstärkt eingefordert.”

Das Positionspapier des Fachverbands Deutsch – Landesverband Rheinland-Pfalz - nimmt detailliert Stellung zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Lernschwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben in Schulen der Sekundarstufe I.

Als Auszug aus Blick auf den Rhein (1/2011, S. 20-24) steht das Positionspapier zum Download zur Verfügung.


Thüringer Germanistentag 2011: Hörverstehen und Sprechdenken

Materialien vom Thüringer Germanistentag 2011 im Radiofunkwerk Erfurt 

Neben einigen Schnappschüssen vom Thüringer Germanistentag 2011 mit dem Thema „Nichts bleibt ungehört, das wäre ja auch unerhört!” finden sich hier Materialien unter anderem zum „Bedingungsgefüge Sprechdenken und Hörverstehen” und zur „Wirkungsstruktur direkter Kommunikation” von Gerold Grove sowie eine pps-Datei zur Einführung in die Technik „Aufnahme und Schnitt” des Radio-Funkwerks Erfurt.

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Der Dichter auf der Suche

Bildersprache zwischen Allegorie und poetischer Kraft

von Frank Müller

Studiendirektor/Fachbereichsleiter am Dreilinden-Gymnasium Berlin-Zehlendorf

Seit jeher gehört das Betrachten von sprachlichen Bildern zum Repertoire der Germanisten, zum Unterrichtsgegenstand der Deutschlehrkräfte. Nahezu jedes Oberstufenlehrbuch enthält ordnende Hinweise zur Bildersprache und bietet die entsprechenden Fachbegriffe. Germanistische Fachliteratur zum Thema gibt es in Hülle und Fülle. Aber – einmal angenommen, man würde in sicherer Beherrschung von Gero von Wilperts Lexikon jede poetische Sprechweise nach ihrer Bildlichkeit sicher erkennen und bestimmmen, brächte uns solch ein analytisches Meisterstück dem Verständnis von Poesie näher?

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Testverfahren für Legastheniker

Forderung nach LRS-Tests in der fünften Klasse

Ein Bericht der Rhein-Zeitung, Ausgabe Koblenz, vom 05.09.2011 erläutert die Position des rheinland-pfälzischen Landesverbandes zu den Fördermaßnahmen bei Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS): Die im August gegenüber der Bildungsministerin Doris Ahnen geäußerte Forderung nach verbindlichen Tests in der fünften Klasse wird erneut unterstrichen.

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Sprachgeschichte und Namenkunde im Deutschunterricht

Nachbericht zur Fortbildungsveranstaltung 2011 des LV Rheinland-Pfalz

Professor Jürgen Udolph

gruppenbild_01062011Namen sind faszinierende Zeugen der Vergangenheit

Deutschlehrer aus Rheinland-Pfalz auf Namenforschung mit Jürgen Udolph

Wir alle leben in einer Welt voller Namen, um uns herum gibt es Vornamen, Familiennamen, Ortsnamen, Flussnamen, Ländernamen, Bergnamen, Straßennamen usw. Ohne diese würde unser Leben kaum funktionieren. Und man fragt sich: Wo kommen sie eigentlich her? Seit wann gibt es sie? Und – vor allem – was bedeuten sie? Der rheinland-pfälzische Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband e.V. und das Pädagogische Landesinstitut RLP hatten zu einer Fortbildung geladen und die Teilnehmer gingen eben diesen Fragen auf den Grund.

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Reden ist Silber… Schreiben ist Gold

Wege in die Schreibförderung

Fortbildungsveranstaltung des Landesverbandes Hessen im Deutschen Germanistenverband in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main (24.02.2011).

Universitäten beklagen, dass die meisten Studienanfänger sich schwer tun, wenn sie die ersten Seminararbeiten formulieren müssen. Dabei geht es sowohl um die inhaltliche, kausal-logische Darstellung als auch um die genaue sprachliche Form. Kognitive und verbale Kompetenzen sind nicht automatisch Gewähr für adäquates Schreiben. Der Deutschunterricht sollte stärker seine Chancen nutzen, Schülern eigenes Schreiben als Möglichkeit des Lernens und der Erweiterung sprachlicher Kompetenzen bewusst zu machen. Lernerfolge hängen eng zusammen mit Fähigkeiten, Texte verstehen und analysieren und selbst Sachtexte verfassen zu können.

Wie können Schüler gezielt gefördert werden? Wie kann der Deutschunterricht didaktisch und methodisch agieren? Die Referenten der Fortbildungsveranstaltung boten Problembeschreibungen und Lösungswege für die Sekundarstufen I und II und die Erstsemester an.


Symbole verstehen

Praxis Deutsch, Heft 228/2011

Praxis_Deutsch_228_SymboleSymbolisches Verstehen gehört zu den Kernkompetenzen literarischen Lernens. Im Deutschunterricht stößt der Versuch, symbolische Sinndimensionen literarischer Texte zu erfassen, allerdings immer wieder auf Schwierigkeiten. Diese Ausgabe von PRAXIS DEUTSCH zeigt, welche didaktischen Möglichkeiten es gibt, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, Symbole in literarischen Texten als solche zu identifizieren und sie mit Bezug auf den Gesamttext sowie auf relevante kulturelle Kontexte zu interpretieren – wobei sich Interpretationsspielräume ergeben, die ihrerseits reflektiert werden müssen.

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Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik

Jahrgang 41 (2011) Heft 162: Spracherwerb und Kinderliteratur

Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik
Eine Zeitschrift der Universität Siegen
Hg. von Rita Franceschini, Wolfgang Haubrichs, Wolfgang Klein und Niels Werber

„Dieses Heft befasst sich mit einer Spracherwerbssituation, in der – anders als beispielsweise bei einem Gespräch am Frühstückstisch – der Input in seiner doppelten Form gut zu überschauen ist, ohne dass die Situation, wie etwa bei einem kontrollierten Experiment, unnatürlich und der normalen Lernumgebung ferne wäre: mit dem Anschauen, Vorlesen und Lesen von Kinderbüchern. Man kann sich eine solche Situation als eine natürliche Ausweitung dessen vorstellen, was Augustinus beschreibt: Die Kinder hören, was die Erwachsenen sagen, und ihre Aufmerksamkeit wird auf bestimmte Dinge gerichtet, während sie hören und schauen – nur geht es hier nicht um einzelne Wörter, sondern um komplexe Ausdrücke und um komplexe, aber dennoch überschaubare begleitende Informationen.” Auszug aus der Einleitung von Wolfgang Klein und Jörg Meibauer

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Rundbrief 43 (2011) LV Schleswig-Holstein / Hamburg

Der aktuelle Rundbrief des Landesverbandes Schleswig-Holstein mit Gedankensplittern zum Kleist-Jahr, mit einem Bericht über das Projekt "Jugend schreibt für die F.A.Z.", mit Informationen zur Unterrichtspraxis - u.a. zur Sankelmark-Tagung 2010 mit dem Thema "Interpretation von Erzählprosa" sowie zum "Entwickeln von Rechtschreibkompetenzen" -, mit Neuigkeiten aus dem Landes- und dem Bundesverband u.a.m. steht als pdf-Datei zur Verfügung.

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Fragen stellen - Gespräche führen

DEUTSCHUNTERRICHT, Heft 3/2011 (Juni)

du03-2011 „Interview, Quizshow und Unterrichtsgespräch - jeden Tag werden tausend Fragen gestellt. Die kommunikativen Funktionen können sehr unterschiedlich sein, bis hin zur manipulativen Absicht. Spätestens zur mündlichen Abschlussprüfung sollten Schüler wissen, wie man durch geschickte Fragen Gespräche mitgestaltet.”

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Sprachreflexion und Sprachkritik in der Schule: Das Beispiel Orthographieunterricht

Beitrag von Dr. Frank  Janle in: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes, 1/2011, Jg. 58, S. 66-83

„In seinem Bestseller Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod thematisiert Bastian Sick aus journalistischer Perspektive die Wandlungen, Abgründe und Ungereimtheiten
der deutschen Sprache […]. Die Tatsache, dass Sick sein Buch einen ‘Wegweiser’
nennt, zeigt, wie groß offensichtlich das Bedürfnis einer breiten Öffentlichkeit
nach Orientierung ist, was richtiges und (in stilistischer Hinsicht) gutes Schreiben
anbelangt. Gleichzeitig weist dieses Bedürfnis nach Schreibratgebern – man
denke etwa auch an Wolf Schneiders Deutsch fürs Leben mit dem bezeichnenden
Untertitel Was Schule zu lehren vergaß […] – schonungslos auf bestimmte Defizite des
schulischen Deutschunterrichts hin. […]”

Der vollständige Text von Frank Janle steht als pdf-Datei zur Verfügung.

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1/2011 Rechtschreibung


Tendenzen der Gegenwartssprache

DEUTSCHUNTERRICHT, Heft 2/2011 (April)

du02-2011„Sprache verändert sich, und mit der Veränderung entstehen Zweifelsfälle und Unsicherheiten. Aber auch neue Ausdrucksformen. Die Unterrichtsvorschläge konzentrieren sich vor allem auf Problemstellungen, die bei Schülern immer wieder zu Fehlern führen. Aber auch die kreativen Seiten der Sprachbetrachtung kommen nicht zu kurz ...”

Redaktion DEUTSCHUNTERRICHT

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Deutsches Aussprachewörterbuch

Herausgegeben von Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld und Lutz Christian Anders

deutsches_aussprachewoerterbuchIm Verlag De Gruyter ist vor kurzem das "Deutsche Aussprachewörterbuch" in der Broschur-Ausgabe erschienen. Als modernes, in allen Fragen der deutschen Standardaussprache maßgebliches und höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügendes Aussprachewörterbuch löst es den „Siebs“ ab.

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Verarmung des Wortschatzes bedroht die Sprache

Nordseezeitung 21.09.2010: Interview mit Gisela Beste

Aus Anlass des Deutschen Germanistentages in Freiburg (19.-23.09.2010) gab die Bundesvorsitzende des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband der Nordseezeitung ein Interview zum Thema "Zukunft der deutschen Sprache".

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Des einen Freud - des anderen Leid?

Die deutsche Sprache zwischen Lernproblemen, Integrationsdebatten und Liebhaber-Forderungen
Deutschlandfunk-Interview von Kate Maleike mit Dr. Wolfgang Rzehak
Sendung: PISAplus 11.09.2010

Das Interview, das im folgenden in Auszügen wiedergegeben wird, führte Kate Maleike im Deutschlandfunk mit Wolfgang Rzehak, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg. Das Gespräch fand statt im Vorfeld des Deutschen Germanistentages in Freiburg (19.-23.09.2010).

" ... Viele Kinder sind schon früh in der Lage, entsprechende Geräte technisch zu bedienen, auf Gameboys, Handys usw. alles Mögliche zu machen, zu spielen und zu kommunizieren; gleichzeitig behindert dieser Umgang den Impuls hin zum Text und zum Weltverstehen. Lesen als Welterschließungskonzept ist die Basis jeder politischen und sozialen Teilhabe. Das ist das A und O und muss deshalb von Anfang an gefördert werden. ..."

Die Transkription des ausführlichen Interviews steht in Auszügen mit freundlicher Genehmigung des Deutschlandfunks als pdf-Datei zur Verfügung.

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Rhetorik als europäisches Bildungsprogramm

Überlegungen zur Bedeutung der Rhetorik für Goethe
Deutscher Germanistentag 2010, Workshop-Bericht
Vortrag von Dr. Olaf Kramer (Tübingen)

Das Resümee von Dr. Kramer steht als pdf-Datei zur Verfügung.

Deutscher Germanistentag 2010


Jürgen Trabant: Ein Plädoyer für die Vielsprachigkeit

Der Artikel des Romanisten und Sprachwissenschaftlers Jürgen Trabant erörtert die Konsequenzen der Expansion und Normalisierung des Englischen als Wissenschaftssprache. Auf der Basis der These, dass Denken und Sprache in einem Verhältnis der Wechselwirkung stehen, plädiert er für Vielsprachigkeit. Im Rahmen dieser liberalen Praxis würde auch "die alte Kultursprache Deutsch [...] als voll ausgebaute Sprache" ihr Daseinsrecht behalten.

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Wiard Raveling : EDINBURGH

EDINBÖRG ODER EDINBRA

Über die korrekte Aussprache ausländischer Namen

Sicher haben Sie beim Lesen des Titels gleich überlegt, wie Sie es denn mit der Aussprache der schottischen Hauptstadt halten. Aber wissen Sie auch, warum sich bei Ihnen eine bestimmte Aussprache fast schon als Automatismus festgesetzt hat? Wiard Raveling geht den Gründen nach und setzt sich in seiner Analyse ebenso kenntnisreich wie unterhaltsam mit unseren Aussprachegewohnheiten bei ausländischen Namen auseinander. Dabei berücksichtigt er: Historische und politische Entwicklungen, psychologische Motive, nationales Selbstbewusstsein, Sprachgewohnheiten der eigenen Sprachgemeinschaft, regionale Besonderheiten,Prestigegefälle der Sprachen, Wissen über Sprache, Standardsprache, Hyperkorrektheit

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Vom lieblosen Umgang mit der deutschen Sprache

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer am 18. August 2009

im Rahmen der Tagung des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Landesverband Niedersachsen/Bremen

 

“Es war Johannes Rau, der gesagt hat, wir Deutschen würden mit unserer Sprache lieblos umgehen. Das mag eine sehr unzeitgemäße Art sein, unser Verhältnis zu einer Sprache zu beschreiben. Denn das Wort ‘lieblos’ ist emotional und zeugt von wenig Interesse an der Nützlichkeit, welche heutzutage als wichtigstes Kriterium für alles und jedes gehandelt wird. Liebe zu einer Sprache zu erwarten, widerspricht auch der heute vorherrschenden Sicht von Sprache als einem Instrument. Und schließlich klingt ‘lieblos’ nicht nach jener Rationalität, auf die wir so stolz sind und die angeblich allein unsere moderne Zeit bestimmt. Gerade deshalb halte ich Raus Wort vom lieblosen Umgang für so treffend. Denn Instrumente liegen außerhalb unserer personalen Existenz. Sie bleiben außen vor, sie sind austauschbar, sie berühren uns letztlich nicht. Genau das aber gilt nicht für eine Sprache.”

(Auszug aus dem Vortrag von Hans Joachim Meyer)

Der vollständige Vortragstext steht als pdf-Datei zur Verfügung.


Sprache fördern

Zwischentöne. Kolumne für den Deutschen Germanistenverband, August 2008

Noch zu keiner Zeit war Sprachförderung so nötig und so wichtig wie in der Gegenwart, niemals bisher sahen sich so viele Menschen so hohen sprachlichen Anforderungen gegenüber wie heute. Bisher hat sich die Diskussion über Sprachförderung weitgehend auf Fachkreise beschränkt, sehen wir einmal ab von den besonders in den Sommermonaten mit steter Regelmäßigkeit veröffentlichten Sprachverfallsklagen in den Medien.

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Lesekompetenz. Aktuelle Ergebnisse aus der Leseforschung

Fachtagung des LV Saarland 2007

Cornelia Rosebrock und Karin Richter präsentierten in den Grundsatzreferaten aktuelle Ergebnisse aus der Forschung zur Lesekompetenz. Workshops zeigten methodische Ansätze für die Praxis auf. Rund 100 Lehrerinnen und Lehrer aus verschiedenen Schulformen nahmen teil.

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Rechtschreibung

Fachverband Deutsch im Rat für deutsche Rechtschreibung

Nach Beendigung der Übergangsregelung am 31. Juli 2007 haben wir in den deutschsprachigen Ländern nun eine einheitliche Schreibweise (natürlich mit den spezifischen Varianten in den einzelnen Ländern z.B. ß-Schreibung).

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