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Barock

Praxis Deutsch, Heft 245/2014

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Das 17. Jahrhundert war eine Zeit der Gegensätze: Einerseits wütete der Dreißigjährige Krieg und die Menschen hatten mit Hungersnöten zu kämpfen. Andererseits entstanden gerade in dieser Zeit prunkvolle Bauten und es wurden prachtvolle Feste gefeiert. Diese Gegensätze werden besonders in der Literatur des Barock sichtbar.

Redaktion PRAXIS DEUTSCH


Motive wie Vanitas, memento mori und carpe diem finden sich in der Lyrik, in Emblemen, in Prosatexten, aber auch in der Kunst und Architektur. Besonders die Schnittstellen zwischen verschiedenen Künsten, aber auch zwischen Dichtung und Lebensbedingungen machen es spannend, die Epoche des Barock zu erkunden. Deshalb möchte dieses Heft dazu anregen, den Barock möglichst umfassend zu verstehen und an verschiedenen Stellen auf die Aktualisierbarkeit hinweisen.

Aus dem Inhalt:

- Christian Winter: Text als Bild - Ein Barockgedicht für die Primar- und Unterstufe

- Frank Meier/Christian Müller: Barockbriefe - lesen und verstehen

- Andreas Mudrak: Botschaften in merkwürdigen Bildern - Embleme aus der Barockzeit betrachten, erschließen und verstehen

- Stephanie Rebbe-Gnädinger: Barocke Pracht aus Sand

- Gerd Katthage/Karl-Wilhelm Schmidt: Carpe diem! Barockgedichte und das aktuelle Zeitgeist-Phänomen im Vergleich

- Monika Gross: "In solcher Angst wischte ich mit meiner Sackpfeif hervor" - Sprache im 17. Jahrhundert untersuchen und ihren Wandel reflektieren

- Petra Anders/Maike Löhden: Barocklyrik mit Audioguides erschließen

- Sarah Michaelis: Die Welt als Garten - Analogiedenken in barocker Gartenkunst und Lyrik

- Wolfgang W. Menzel: Das Simplicissimus-Haus in Renchen








12.06.2014CBK Online-Redaktion
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