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3/2010 Germanistik – Ein Blick von „draußen“

Herausgegeben von Ina Karg und Holger Runow

Der vorliegende Band erscheint parallel zum diesjährigen Germanistentag in Freiburg (19.–22. September), der unter dem Thema „Deutsche Sprache und Literatur im europäischen Kontext” steht. Die Idee und Genese des Beitragsteils ist eng mit diesem Thema verknüpft: Germanistik gibt es natürlich nicht nur in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum, auch wenn sie hier noch immer als „Nationalphilologie” ihren besonderen Ort hat. Aber wie ist es um die Germanistik im europäischen Ausland (und darüber hinaus) bestellt? Was bewegt Germanisten, was bewegt die Germanistik außerhalb ihrer „Heimat”? Diese Fragen haben wir uns gestellt, und wir haben sie an ausländische Kolleginnen und Kollegen weitergegeben. Als Vorlage und Anregung diente ein im Vorstand der Gesellschaft für Hochschulgermanistik entstandener Fragenkatalog zum Stellenwert von deutscher Sprache und Literatur im jeweiligen Bildungssystem, der aber dezidiert auch nach den ganz persönlichen Wahrnehmungen und Sichtweisen fragt.



Inhalt

Maike Löhden

Bilder in Lesebüchern - Dekoration oder didaktisches Element?, S. 341

Victor Millet (Santiago de Compostela)

Der europäische Kontext und die Germanistik. Überlegungen über unterschiedliche Voraussetzungen der Germanistik in Mittel- und Südwesteuropa, S. 252

Susanne Kord (London)

Die anglo-amerikanische Germanistik in der Krise. Ein Aufruf an Lehrende und Leseratten, S. 314

Peter Colliander (Kopenhagen)

Die Talfahrt des Faches Deutsch in Dänemark - ein erklärbares Paradoxon?, S. 281

John Noyes und Markus Stock (Toronto)

German Studies: disziplinäre Neuerfindung und kritische Lesefähigkeit, S. 326

Waltraud Wende (Groningen)

Germanistik in den Niederlanden - oder: Bologna ist überall, S. 270

Annikki Koskensalo (Turku)

Germanistikstudium und Deutschunterricht in Finnland, S. 291

Ursula Zierlinger

Viel geschmäht und heiß geliebt. Fantasy-Literatur - Ein Gegenstand für den Deutschunterricht?, S. 333

Jérôme Vaillant (Lille)

Zur Situation der französischen Germanistik, S. 261

Astrid Winter (Prag)

Zur Situation der Germanistik in Tschechien, S. 299



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