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Germanistentag 2013 Sektion 8: Sprachbewusstheit und Neue Medien – Perspektiven auf Sprachgebrauch und Sprachreflexion

Leitung: Christine Domke (TU Chemnitz), Anke Schöning (Universität Bielefeld, Bielefeld School of Education)

Sprachbewusstheit bildet eine Grundlage für die häufig vernehmbare Kritik an Sprachgebrauch und Sprachwandel, steht aber selten selbst im Zentrum der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit. Laienlinguistische Sprachverfallsklagen entwickeln demgegenüber oftmals zu viel Eigendynamik und erscheinen medial besser verwertbar.


Die Sektion möchte daher orientiert an dem Ansatz der „Language Awareness“ den reflektierten Umgang mit Sprache fokussieren, dabei Sprachgebrauch, gegenwärtige Sprachgebrauchsnormen und ästhetische sowie ethisch-politische Sprachreflexion thematisieren. Von besonderem Interesse sind dabei Veränderungen und Tendenzen in den und durch die sogenannten Neuen Medien. Folgende Fragen erlangen dabei Bedeutung: Welchen Einfluss haben die neuen medialen Kommunikationsformen (Blogs, Chats, Foren etc.) auf die Sprachsensibilität und den Sprachgebrauch? In welchen Zusammenhängen rückt der bewusste Umgang mit Sprache in den Fokus des schulischen Lehrplanes? Gibt es „best-practice“-Beispiele für die Förderung von Sprachwahrnehmung und Sprachreflexion in (schulischen) Projekten mit Neuen Medien? Welche Möglichkeiten eröffnen sich gegenwärtig für die ästhetische Sprachreflexion? In welchen gesellschaftlichen Bereichen wird Sprachbewusstheit gefordert, was gilt gegenwärtig als bewusster Umgang mit Sprache? In welchen Bereichen steht Sprachbewusstheit im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses?

Exposés bis spätestens 30.04.2012 bitte an eine der folgenden Adressen:

Dr. Christine Domke                              Anke Schöning

christine.domke@phil.tu-chemnitz.de      anke.schoening@uni-bielefeld.de 





Call for Papers: Germanistentag 2013: "Germanistik für das 21. Jahrhundert"




04.03.2012CBK Online-Redaktion

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