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4/2013 Sprachkritik

Hg. von Jörg Kilian, Thomas Niehr und Jürgen Schiewe

Seit Mitte der 1990er Jahre werden Ansätze und Methoden dafür erarbeitet, Sprachkritik auf der Grundlage eines Konzeptes funktionaler Angemessenheit als Teil einer anwendungsbezogenen Sprachwissenschaft zu konzipieren. Dieser aktuelle Forschungsstand hat bislang jedoch nur zögerlich Berücksichtigung gefunden in didaktischen Modellierungen und methodischen Angeboten zur kritischen Sprachbetrachtung im Deutschunterricht. Das Heft wird sich daher dem Thema „Sprachkritik” widmen und dieses Thema aus der Perspektive von Germanistik und Deutschunterricht in den Blick nehmen: Es wird ein Heft zusammengestellt, in dem einerseits für die Hochschulgermanistik das Konzept einer ‚linguistischen Sprachkritik‘ mit dem zentralen Stichwort ‚funktionale Angemessenheit‘ deutlich konturiert und andererseits dieses Konzept auch als ein für den Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen/reflektieren“ im Deutschunterricht geeignetes exemplarisch entfaltet wird.



Inhalt

N.N.

Zur Einführung, S. 297-299

Jörg Kilian, Thomas Niehr, Jürgen Schiewe

Es gibt kein Falsches im Angemessenen. Überlegungen zu einem sprachkritischen Analysemodell, S. 300-320

Nils Langer

Sprachkritik und Sprachnormen – regionale, mediale und soziale Differenzierungen, S. 321-335

Birte Arendt, Jana Kiesendahl

Funktionale Angemessenheit. Gesprächs- und lehrwerksanalytische Perspektiven, S. 336-355

Nina Janich

Sprachreflexion als Mittel der Aufklärung und Sprachkultivierung: von der Sprachkritik zur Sprecherkritik, S. 356-373

N.N.

Aktuelles Forum: "Fuldaer Empfehlungen" für die Lehrerbildung, S. 374-377

N.N.

Aktuelles Forum: Fuldaer Empfehlungen der AG der Studienleiterinnen und Studienleiter im Fachverband Deutsch des DGV vom Oktober 2013, S. 378 ff.

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