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3/2014 Kulturmuster im Deutschunterricht - Mittelalterliche Perspektiven

Hg. von Annette Gerok-Reiter und Claudia Lauer

Die kulturwissenschaftliche Wende der Geisteswissenschaften (vgl. etwa Bachmann-Medick 2007) hat bekanntermaßen zu einer grundsätzlichen Neuorientierung universitärer Forschung geführt – auch in der germanistischen Literaturwissenschaft. Stärker als hermeneutisch-philologische Ansätze stellen kulturwissenschaftliche Zugänge einerseits die Frage nach der Relation zwischen Kultur und Literatur und machen literarische Phänomene auf ihre historischen und kulturellen Bedingungen oder Konsequenzen transparent. Andererseits integrieren sie verstärkt fächer- und disziplinenübergreifende Ansätze und Methoden und stellen so vor allem auch literaturwissenschaftliche Traditionen, Selbstverständnisse und Aufgabenstellungen vor neue Herausforderungen.



Inhalt

N.N.

Einleitung, S. 208-211

Annette Gerok-Reiter

Kulturmuster "Heldenbild": Erzählschema, Variationen, Vergleiche, S. 212-225

Anette Sosna

Erecs Doppelweg und Zündels Abgang: Krisenerfahrungen als Kulturmuster in mittelalterlichen und modernen Texten, S. 226-238

Nine Miedema

Zu "Familie" als Kulturmuster, S. 239-252

Ina Karg

Andere, Fremde, Exoten und Böse – Ausprägungen eines Kulturmusters zwischen Ausgrenzung und Integration, S. 253-266

Heike Sahm

Gabe und Geschenk. Zur Differenz von kultureller Norm und Praxis in Mittelalter und Moderne, S. 267-278

Claudia Lauer

Was Lex Luthor mit Genelun gemeinsam hat und warum Odysseus Tristan gemocht hätte. Die Kunst der Intrige im kompetenzorientierten Deutschunterricht, S. 279-291

Michael Rödel

Aktuelles Forum: Was können Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik leisten? Perspektiven für den Deutschunterricht, S. 292 ff.

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